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25.01.2021 | COVID-19 | Info Pharm | Ausgabe 1/2021

Multiple Sklerose
InFo Neurologie + Psychiatrie 1/2021

Etablierte Therapie mit neuen Perspektiven

Zeitschrift:
InFo Neurologie + Psychiatrie > Ausgabe 1/2021
Autor:
Gudrun Girrbach
Der orale Immunmodulator Teriflunomid hat sich in der Therapie der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) bewährt und zeigt eine gute Verträglichkeit. Nach Untersuchungen zu antiviralen Effekten kann Teriflunomid möglicherweise auch den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung günstig beeinflussen. Es gebe Hinweise auf selbstlimitierende COVID-19-Erkrankungen bei auf Teriflunomid (Aubagio ®) eingestellten MS-Patienten, berichtete Prof. Dr. Mark Obermann, Direktor des Zentrums für Neurologie, Asklepios Kliniken Schildautal, Seesen [Maghzi AH et al. J Neurol 2020;267:2790-6]. Diese Effekte würden derzeit eingehend untersucht. In der COVID-19-Pandemie sollte das MS-Medikament unverändert weiter eingenommen werden, betonte der Neurologe. ...

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