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Die Orthopädie

Behandlungsfehler in der Hüftendoprothetik

Warum gibt es einen Behandlungsfehlervorhalt?

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Versorgung mit einer Hüftendoprothese bei Koxarthrose ist eine der häufigsten medizinischen Prozeduren, die mit einem Behandlungsfehler behaftet ist. Die Behandlungsfehler werden am häufigsten für die operative Durchführung festgestellt. Wichtigste Voraussetzung, um Behandlungsfehler zu vermeiden, ist die korrekte und leitliniengerechte Indikationsstellung. Zudem ist die korrekte Durchführung und Dokumentation der Risikoaufklärung als auch der Sicherungsaufklärung entscheidend. Dabei müssen patientenindividuelle Faktoren, wie z. B. Nebenerkrankungen oder anatomische Besonderheiten berücksichtigt werden, welche in der obligaten präoperativen Planung auffallen. Für postoperative radiologische Messparameter (z. B. Implantatpositionierung und Beinlänge) sind eindeutige und allgemeingültige Zielwerte mit tolerablen Abweichungen nicht eindeutig definiert. Empfehlungswerte erlauben jedoch zu beurteilen, ob ein Implantationsfehler vorliegt. Weiterhin muss die Kausalität zwischen Schaden (z. B. Luxation, Muskelschwäche) und Implantationsfehler herzustellen sein.
Titel
Behandlungsfehler in der Hüftendoprothetik
Warum gibt es einen Behandlungsfehlervorhalt?
Verfasst von
Moritz Innmann
Prof. Dr. Marcus Schiltenwolf
Publikationsdatum
05.06.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Orthopädie / Ausgabe 7/2025
Print ISSN: 2731-7145
Elektronische ISSN: 2731-7153
DOI
https://doi.org/10.1007/s00132-025-04664-1
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Bildnachweise
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