Behandlungsfehler in der Hüftendoprothetik
Warum gibt es einen Behandlungsfehlervorhalt?
- 05.06.2025
- Coxarthrose
- Leitthema
- Verfasst von
- Moritz Innmann
- Prof. Dr. Marcus Schiltenwolf
- Erschienen in
- Die Orthopädie | Ausgabe 7/2025
Zusammenfassung
Die Versorgung mit einer Hüftendoprothese bei Koxarthrose ist eine der häufigsten medizinischen Prozeduren, die mit einem Behandlungsfehler behaftet ist. Die Behandlungsfehler werden am häufigsten für die operative Durchführung festgestellt. Wichtigste Voraussetzung, um Behandlungsfehler zu vermeiden, ist die korrekte und leitliniengerechte Indikationsstellung. Zudem ist die korrekte Durchführung und Dokumentation der Risikoaufklärung als auch der Sicherungsaufklärung entscheidend. Dabei müssen patientenindividuelle Faktoren, wie z. B. Nebenerkrankungen oder anatomische Besonderheiten berücksichtigt werden, welche in der obligaten präoperativen Planung auffallen. Für postoperative radiologische Messparameter (z. B. Implantatpositionierung und Beinlänge) sind eindeutige und allgemeingültige Zielwerte mit tolerablen Abweichungen nicht eindeutig definiert. Empfehlungswerte erlauben jedoch zu beurteilen, ob ein Implantationsfehler vorliegt. Weiterhin muss die Kausalität zwischen Schaden (z. B. Luxation, Muskelschwäche) und Implantationsfehler herzustellen sein.
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- Titel
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Behandlungsfehler in der Hüftendoprothetik
Warum gibt es einen Behandlungsfehlervorhalt? - Verfasst von
-
Moritz Innmann
Prof. Dr. Marcus Schiltenwolf
- Publikationsdatum
- 05.06.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Coxarthrose
Hüft-TEP
Hüft-TEP
Knie-TEP
Gonarthrose - Erschienen in
-
Die Orthopädie / Ausgabe 7/2025
Print ISSN: 2731-7145
Elektronische ISSN: 2731-7153 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00132-025-04664-1
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