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29.11.2019 | Craniomandibuläre Dysfunktion | Originalien | Ausgabe 1/2020

Der Schmerz 1/2020

Screening für kraniomandibuläre Dysfunktionen

Eine sinnvolle Maßnahme?

Zeitschrift:
Der Schmerz > Ausgabe 1/2020
Autoren:
Prof. Dr. Jens Christoph Türp, Prof. Dr. Hans Jürgen Schindler

Zusammenfassung

Hintergrund

Kraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) sind in erster Linie gekennzeichnet durch Schmerzen im Bereich von Kaumuskeln und Kiefergelenken und durch Bewegungseinschränkungen des Unterkiefers. Im Juni 2019 stellte die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie einen Screening-Frage- und Befundbogen vor, mit dessen Hilfe Personen mit einer CMD erkannt werden sollen. Der Bogen besteht aus einem Anamnese- (drei schmerz- und eine unterkieferfunktionsbezogenen Frage) und einem Untersuchungsteil (fünf Erhebungen: Palpation von Kaumuskeln und Kiefergelenken; Bestimmung der maximalen Kieferöffnung; Beurteilung des Vorliegens von Okklusionsstörungen; Erfassung von Kiefergelenkgeräuschen).

Fragestellungen und Ziele

Der vorliegende Beitrag geht zwei Fragen nach: (1) Welche der neun Bestandteile des Bogens sind sinnvoll, welche nicht? (2) Ist grundsätzlich ein CMD-Screening empfehlenswert?

Schlussfolgerungen

Während die anamnestischen Fragen die klinisch relevanten Symptome von CMD-Patienten widerspiegeln und daher ebenso wie die Ermittlung der maximalen Kieferöffnung sinnreiche Maßnahmen sind, trifft dies für die vier anderen klinischen Erhebungen nicht zu. Dessen ungeachtet erscheint ein CMD-Screening für schmerzhafte CMD unnötig, weil ein Patient mit orofazialen Schmerzen und/oder eingeschränkter Unterkiefermobilität bei hohem Leidensdruck von selbst einen Therapeuten aufsuchen wird. Aus diesen Gründen birgt der Einsatz des hier vorgestellten CMD-Frage- und Befundbogens die Gefahr einer Überdiagnostik, verbunden mit der Einleitung nicht indizierter diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen.

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