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Fermentation und Postbiotika Wie die Darmgesundheit durch den Einsatz von Postbiotika gefördert werden kann

Die Darmgesundheit spielt eine essenzielle Rolle für die allgemeine Gesundheit. Postbiotika und fermentierte Lebensmittel können hier entscheidend unterstützen. Der Grund: Bei der Fermentation werden Inhaltsstoffe wie Vitamine, Polyphenole und andere sekundäre Pflanzenstoffe durch mikrobielle oder enzymatische Umsetzung für den Körper besser verfügbar gemacht und biogene Amine wie Spermin und Spermidin gebildet, während Antinährstoffe abgebaut werden. Ein besonderer Fokus der Fermentation liegt außerdem auf der Produktion kurzkettiger Fettsäuren (SCFA) und deren systemischer Wirkung.

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Die Darmbarriere erfüllt wichtige Funktionen, u.a. in Bezug auf immunologische Prozesse. Da die Elemente der Darmbarriere in enger Interaktion stehen, sollten sie – wie im folgenden Schema dargestellt - stets im Gesamten betrachtet und in die Therapieüberlegungen einbezogen werden.

Dysbiose des Darmmikrobioms – Gesundheitsauswirkungen besser erforscht

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Immer mehr Erkrankungen werden mit einer Dysbiose des Darmmikrobioms in Verbindung gebracht. Mittlerweile liegen evidenzbasierte Daten vor, die auch in der aktuellen S3-Leitlinie „Reizdarmsyndrom“ berücksichtigt werden. Dennoch ist noch vieles unerforscht. Prof. Dr. Martin Storr und Prof. Dr. Mahesh Desai erläutern die aktuelle Studienlage.

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Mikrobiom und Darmgesundheit

Das Darmmikrobiom gewinnt zunehmend an Bedeutung– sowohl in der Forschung als auch in der ärztlichen Praxis. Erfahren Sie mehr über das Mikrobiom, mit Dysbiosen assoziierte Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Ansätze zur Verbesserung der Darmgesundheit – für mehr Lebensqualität.

Bildnachweise
Teaserbild: Postbiotika: Wie die Darmgesundheit gefördert werden kann/© Sebastian Kaulitzki / fotolia.c