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02.09.2019 | Das fiebernde Kind | CME | Ausgabe 10/2019

Monatsschrift Kinderheilkunde 10/2019

Fieber ohne Fokus beim jungen Säugling

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 10/2019
Autoren:
Prof. Dr. D. Nadal, R. Berner
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

R. Berner, Dresden
B. Koletzko, München
A. Schuster, Düsseldorf
W. Sperl, Salzburg
Zu diesem Beitrag ist ein Erratum online unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00112-019-00812-y zu finden.

Zusammenfassung

Fieber ist im Kindesalter in bis zu 20 % der Fälle der Grund für eine Arztkonsultation. Die Hauptsteuerung der Körpertemperatur erfolgt im Zentralnervensystem. Fieber ist meist eine Abwehrreaktion auf Infektionserreger. Bei jungen Säuglingen (Alter ≤ 3 Monate) wird Fieber als eine Rektaltemperatur >38,0 °C definiert. Die klinische Entität Fieber ohne Fokus (FOF) wird einzig bei Säuglingen und Kleinkindern beobachtet. Sie stellt eine bedeutende Herausforderung dar: Die klinische Beurteilung führt zur Entscheidung, ob die Wahrscheinlichkeit für eine schwere bakterielle Infektion, sprich für einen gefährlichen Verlauf, als hoch oder gering anzunehmen ist, und bestimmt somit das therapeutische Vorgehen. Standardisierte klinische Voraussagemodelle für FOF sind ohne zusätzliche Diagnostik für die klinische Praxis von begrenztem Wert. Ergänzend zur klinischen Einschätzung verbessert die durchdachte Bestimmung von Laborparametern die Wahrscheinlichkeitsabschätzung und das therapeutische Vorgehen entscheidend.

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