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22.05.2018 | Das Frühgeborene | Leitthema | Ausgabe 6/2018

Der Ophthalmologe 6/2018

Studienüberblick zur Frühgeborenenretinopathie

Aktueller Wissensstand und Ausblick

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 6/2018
Autor:
Prof. Dr. Andreas Stahl

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Behandlung der Frühgeborenenretinopathie hat durch die Einführung der Therapie mit Antikörpern gegen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF) eine neue Dynamik erhalten. Dieser Überblick über die aktuelle Studienlage soll dabei helfen, informiert abzuwägen, welche Therapie in welchem Stadium sinnvoll ist und auf welche Besonderheiten geachtet werden sollte.

Methoden

In diesem Beitrag werden die wichtigsten klinischen Studien zur Therapie der Frühgeborenenretinopathie zusammengefasst und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Therapieentscheidung diskutiert.

Ergebnisse

Die längste Nachbeobachtungszeit besteht für Kinder der CRYO-ROP-Studie, die mit retinaler Kryokoagulation behandelt wurden. Nachfolgend hat sich, basierend u. a. auf Daten der ETROP-Studie, die Lasertherapie als Standard in der Behandlung der Frühgeborenenretinopathie etabliert. Für die Anti-VEGF-Behandlung existieren aktuell mit BEAT-ROP, CARE-ROP und PEDIG drei prospektive klinische Studien. Sie belegen insgesamt eine gute Wirksamkeit der Anti-VEGF-Therapie, betonen allerdings auch das Risiko teilweise später Rezidive sowie die noch nicht abschließend geklärten Fragen der Medikamentenwahl, Dosisfindung und systemischer Langzeitsicherheit.

Schlussfolgerung

Die Therapiewahl bei der Frühgeborenenretinopathie bleibt eine Einzelfallentscheidung, bei der viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Die hier zusammengefassten Daten klinischer Studien können dabei als Entscheidungshilfe dienen und weisen auf spezifische Besonderheiten der jeweiligen Therapieform hin.

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