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16.09.2015 | Panorama | Ausgabe 9/2015

Myelodysplastisches Syndrom
Im Focus Onkologie 9/2015

Das Geheimnis von Lenalidomid

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 9/2015
Autor:
Martin Roos
_ Seit etwa 2 Jahren steht Lenalidomid neben Patienten mit multiplem Myelom auch Patienten mit myelodysplastischem Syndrom (MDS) mit einer Deletion von Chromosom 5q zur Verfügung. Nun haben Forscher aus Boston, MA/USA, und Ulm gemeinsam nachgewiesen, auf welche Weise der Immunmodulator wirkt: Lenalidomid markiert die Kaseinkinase 1A1 (CK1α) zum Abbau, was zum Selbstmord (Apoptose) der Krebszellen führt. Durch den heterozygoten Verlust eines Teils von Chromosom 5 verfügen die Hämoblasten nur über circa die Hälfte der Serin-/Threonin-Kinase verglichen mit normalen Zellen und sind wahrscheinlich deshalb anfälliger für die Wirkung von Lenalidomid, vermuten die Forscher. Benjamin Ebert und Kollegen zeigen in ihrer Arbeit zusätzlich neue Wege auf, wie das ursprüngliche Thalidomid noch besser zur Therapie des multiplen Myeloms chemisch zu modifizieren ist. Als vielversprechend betrachten die Wissenschaftler das, Zitat, „neue Analogon CC-122” [Krönke J et al. Nature. 2015 Jul 1. (Epub ahead of print)]. ...

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