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01.06.2014 | Übersichten | Ausgabe 3/2014 Open Access

Manuelle Medizin 3/2014

Das myofasziale Schmerzsyndrom

Ätiologie und therapeutischer Ansatz

Zeitschrift:
Manuelle Medizin > Ausgabe 3/2014
Autoren:
MA, dipl. Physiotherapeut FH R. Gautschi, U. Böhni

Zusammenfassung

Hintergrund

Schmerzen und/oder Funktionsstörungen, wie Schwäche oder Bewegungskontrollstörungen, sind häufig myofaszial verursacht. Das pathophysiologische Substrat myofaszialer Probleme sind myofasziale Triggerpunkte (mTrP) und reaktive Bindegewebsveränderungen. Typisch für myofaszialen Schmerzen ist, dass der Ort der Schmerzursache und der Ort der Schmerzwahrnehmung oft nicht an derselben Stelle liegen („referred pain“). Myofasziale Störungen können primär oder sekundär verursacht sein; häufig tragen sie wesentlich zu Reizsummationsproblemen bei. Im Prozess des „clinical reasoning“ ist zu erkunden, welchen Stellenwert mTrP und Faszienveränderungen für das konkret vorliegende Problem haben (z. B. primär, sekundär, Beitrag zur Reizsummation).

Methoden

Die kausale und nachhaltige Therapie myofaszialer Störungen behandelt je nach Notwendigkeit sowohl die kontraktilen Teile des Muskels (Kontrakturknoten) als auch die nichtkontraktilen Anteile (reaktive Bindegewebsveränderungen). Je nach vorliegender Situation müssen prädisponierende und aufrechterhaltende Faktoren erkannt und nach Möglichkeit in die Therapie mit einbezogen werden. Die Triggerpunkt-Therapie IMTT® (Interessengemeinschaft für Myofasziale Triggerpunkt-Therapie) umfasst manuelle Techniken und ggf. Dry Needling zur Deaktivierung des Störpotenzials der mTrP, Dehnen/Detonisieren und funktionelles Training bzw. Ergonomie.

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