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04.05.2021 | Atopische Dermatitis | Leitthema | Ausgabe 6/2021

Der Hautarzt 6/2021

Besondere Fallstricke in der Berufsdermatologie

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 6/2021
Autoren:
MUDr. Elisabeth Steffens, Hadi Zeidan, Prof. Dr. Elke Weisshaar

Zusammenfassung

Die Berufsdermatologie hat sich, insbesondere in den letzten Jahren, zu einem lebendigen und interessanten Spezialgebiet mit interdisziplinärem Charakter entwickelt. Sie umfasst mehr als Handekzeme. Insbesondere in den letzten Jahren hat die immer stärker ansteigende Prävalenz der atopischen Dermatitis (AD) auch zu einer Zunahme von atopischen Handekzemen geführt, die beruflich verschlimmert sein können. Auch kann anhand von neueren Systemtherapien das Handekzem deutlich besser behandelt werden. Die aktuelle Leitlinie zum Handekzem umfasst eine Palette von verschiedenen topischen und systemischen Therapien. Dennoch zeigen sich in der täglichen berufsdermatologischen Praxis immer noch sehr hartnäckige Fälle, insbesondere bei den vesikulären Handekzemen. Letztgenannte können des Öfteren keiner eindeutigen Ursache zugeordnet werden, was häufig für die Betroffenen ein großes Problem darstellt. Zudem sollten auch Kofaktoren, wie z. B. chronische Infektionsgeschehen und psychische Erkrankungen, besonders berücksichtigt werden. In diesem Beitrag werden anhand mehrerer berufsdermatologischer Fälle besondere Herausforderungen der Berufsdermatologie dargestellt.

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