Skip to main content
main-content

18.03.2021 | COVID-19 | Gynäkologie aktuell | Ausgabe 5/2021 Zur Zeit gratis

Der Gynäkologe 5/2021

COVID-19 und Schwangerschaft

Fallserie mit der Komorbidität Diabetes aus der Registerstudie „Covid-19 Related Obstetric and Neonatal Outcome Study“ (CRONOS)

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 5/2021
Autoren:
Dr. med. Helmut Kleinwechter, Tanja Groten, Ute Schäfer-Graf, Michael K. Bohlmann, Ines Ehrhardt, Alexander Hein, Vanessa Hepp, Elsa Hollatz-Galluschki, Katrina Kraft, Mirjiam Kunze, Angela Lihs, Elisa Méndez-Martorell, Peter Oppelt, Babett Ramsauer, Tamina Ravnaq-Möllers, Bastian Riebe, Charlotte Rohlwink, Tanja Rübelmann, Ulrich Pecks, CRONOS-Netzwerk
Wichtige Hinweise

Redaktion

T. Fehm, Düsseldorf
L. Kiesel, Münster
R. Kimmig, Essen
Erstveröffentlichung in Der Diabetologe (2021) 17:88–94. https://​doi.​org/​10.​1007/​s11428-020-00701-z

Zusammenfassung

Vom 03.03.–13.10.2020 wurden im CRONOS-Register („COVID-19 Related Obstetric and Neonatal Outcome Study in Germany“) 27 Fälle mit der Komorbidität Diabetes unter 262 registrierten Schwangeren mit intragravide gesicherter SARS-CoV-2(„severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“)-Infektion erfasst. Von diesen hatten 21 Gestationsdiabetes, 5 Typ-2-Diabetes und 1 Typ-1-Diabetes. Etwa die Hälfte der Frauen war asymptomatisch und wurde durch ein generelles SARS-CoV-2-Screening bei Krankenhausaufnahme entdeckt. Die häufigsten Symptome waren Schnupfen, Husten, Müdigkeit, Malaise und verändertes Geruchs- und Geschmacksempfinden. Die Mehrzahl der Schwangeren zeigte einen milden bis moderaten Verlauf, 3 Frauen wurden auf die Intensivstation aufgenommen; keine musste invasiv beatmet werden. In der Gruppe mit Typ-2-Diabetes traten 2 Fälle mit spätem intrauterinem Fruchttod (37 und 40 Schwangerschaftswochen [SSW]) und 1 Fall mit einer Fehlbildung auf, wobei eine Assoziation mit dem Diabetes am wahrscheinlichsten ist. Schwangere mit Diabetes mellitus stellen eine besonderes zu berücksichtigende Subgruppe dar; 1 von 10 Frauen in dieser kleinen Kohorte bedurfte einer intensivmedizinischen Überwachung aufgrund COVID-19. Darüber hinaus unterstreicht diese Fallserie die Notwendigkeit eines uneingeschränkten Zugangs zu einer intensiven Schwangerenbetreuung für ein optimales perinatales Outcome insbesondere in Zeiten der Pandemie.

Nutzen Sie Ihre Chance: Dieser Inhalt ist zurzeit gratis verfügbar.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Unsere Produktempfehlungen

Der Gynäkologe

Print-Titel

Praxisrelevante und fundierte Fortbildung
Das Fortbildungsorgan der DGGG
Vom Wissen angrenzender Fachgebiete profitieren
Mit spannenden Falldarstellungen lernen

e.Med Interdisziplinär

Kombi-Abonnement

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag als Mediziner

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Alle e.Med Abos bis 30. April 2021 zum halben Preis!

Jetzt e.Med zum Sonderpreis bestellen!

e.Med Gynäkologie & Urologie

Kombi-Abonnement

Mit e.Med Gynäkologie & Urologie erhalten Sie Zugang zu CME-Fortbildungen der beiden Fachgebiete, den Premium-Inhalten der Fachzeitschriften, inklusive einer gedruckten gynäkologischen oder urologischen Zeitschrift Ihrer Wahl.

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 5/2021

Der Gynäkologe 5/2021 Zur Ausgabe

Coronavirus Corona-Update

Die aktuelle Entwicklung im Überblick: Nachrichten, Webinare, Übersichtsarbeiten.

Langerhanssche Inseln Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Kurz, prägnant und aktuell: Die Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft basieren überwiegend auf den evidenzbasierten Leitlinien und den evidenzbasierten nationalen Versorgungsleitlinien der DDG und werden jährlich dem Stand der Wissenschaft angepasst. 

Bildnachweise