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Demenz

Leichte kognitive Störung: krank oder nicht krank?

Die leichte kognitive Störung bei alten Menschen ist in der Praxis häufig. Sie ist nicht immer krankheitswertig, aber es ist wichtig, progrediente Verläufe frühzeitig zu erkennen. Der Beitrag fasst die Diagnostik, Risikofaktoren und Behandlungsoptionen für Sie zusammen.

Dermatitis, Demenz und Appetitverlust

Ein 53-jähriger Mann leidet seit zwei Wochen unter schmerzhaften, scharf begrenzten verhärteten Plaques am Hals, an den Unterarmen und Unterschenkeln. Zeitgleich mit den dermatologischen Symptomen trat auch eine zunehmende Vergesslichkeit und Appetitlosigkeit auf. An welche Diagnose denken Sie?

Neues Alzheimermedikament erfolgreich in Phase-3-Studie

Eine Therapie mit dem Amyloid-Antikörper Lecanemab konnte in einer Phase-3-Studie den kognitiven Abbau im Vergleich zu Placebo um 27 Prozent senken. Auch bei allen anderen Endpunkten deutet sich ein Vorteil an. Fachleute stimmt das vorsichtig optimistisch.

„Deprescribing“ von Antipsychotika bei Demenz – Handlungsempfehlung

Etwa 90 Prozent der Demenzerkrankten entwickeln im Verlauf psychische und Verhaltensstörungen. Antipsychotika sollen laut Leitlinien nur bei spezieller Indikation und zeitlich begrenzt in geringer Dosis eingesetzt werden. Ein Algorithmus zeigt, wie eine Medikation stufenweise ausgeschlichen werden kann.

Demenzforschung: Hörprobleme sind beeinflussbarer Risikofaktor

Bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten im mittleren und höheren Alter sollten Ärztinnen und Ärzte immer eine mögliche Schwerhörigkeit im Blick haben. Die Minderung der Folgen durch ein adäquates Hörgerät verbessert nicht nur die Lebensqualität der Nutzer, sondern kann auch ihr Demenz-Risiko verringern.

CME-Fortbildungsartikel

Schema der neurodegenerativen Parkinson-Syndrome gemäß ihrer Neuropathologe

24.06.2022 | Atypische Parkinson-Syndrome | CME

CME: Atypische Parkinson-Syndrome im Alter

Atypische Parkinson-Syndrome haben eine überlappende Neuropathologie und Symptomatik wie das idiopathische Parkinson-Syndrom, sind aber klinisch klar abzugrenzen. Rasche Progression, Lateralisierung motorischer Symptome und vermindertes Ansprechen auf L-Dopa können "Red Flags" sein. Im Beitrag werden Diagnostik und Therapie von vier Entitäten erläutert.

FDG-PET zur Diferenzialdiagnostik von Demenzen

09.03.2022 | Morbus Alzheimer | Zertifizierte Fortbildung

CME: Biomarker der Frühstadien neurodegenerativer Erkrankungen

Demenzformen werden häufig erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkt. Die pathologischen Änderungen im Gehirn entwickeln sich früh, bleiben aber über Jahre klinisch unauffällig. Im folgenden Beitrag werden laborchemische und bildgebende Biomarker aufgeführt, die eine frühzeitige Diagnose unterstützen könnten.

10.02.2022 | Folgeerkrankungen bei Diabetes mellitus | CME Fortbildung

Perspektiven präventiver Therapie wider Schlaganfall und Demenz

Diabetes mellitus und arterielle Hypertonie sind nicht nur Risikofaktoren für ischämische und hämorrhagische Schlaganfälle, sondern bergen auch ein erhöhtes Risiko für kognitive Dysfunktion und Demenzentwicklung. Es zeichnet sich somit ab, dass …

Dementer Patient wird von Personal unterstützt

17.12.2021 | Delir nicht substanzbedingt | Zertifizierte Fortbildung Neurologie

CME: Die schwierige Abgrenzung von Parkinson-Demenz und Delir

Mit fortschreitendem idiopathischen Parkinson-Syndrom gehen meist neurodegenerative Prozesse einher, die zu kognitiven Störungen führen können. Doch auch Wirkfluktuationen der medikamentösen Parkinsontherapie können ursächlich dafür sein. Im Beitrag werden die Herausforderungen der klinischen Einordnung kognitiver Syndrome bei Parkinson und die therapeutischen Konsequenzen diskutiert.

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Ein 69-jähriger Patient wird in Begleitung seiner Tochter vorgestellt. Diese schildert die zunehmende Vergesslichkeit und Gangstörungen ihres Vaters. Es liege am plötzlichen Tod seiner Ehefrau, begründet der Patient. Im MRT fallen dann massive Erweiterungen der Seitenventrikel auf. Wie lautet die Diagnose und welche Therapie ist geeignet?

Brain MRI in a patient with normal pressure hydrocephalus after COVID19 infection

Open Access 04.03.2022 | COVID-19 | Case report

Normaldruckhydrozephalus nach COVID-19-Infektion: Einzelfall?

Ein 45-jähriger Patient erleidet nach einem schwerem COVID-Verlauf einen Normaldruckhydrozephalus mit Gang- und Kognitionsstörungen. Nach Ausschluss anderer Faktoren scheinen die möglichen neuroinvasiven Eigenschaften des Coronavirus die kausale Ursache zu sein (englischsprachig).

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Alzheimer im frühen Stadium zu diagnostizieren ist eine messtechnische Herausforderung, aber essenziell für eine effektive Therapie. Eine Studie hat untersucht, wie die Beta-Amyloid- und Tau-Proteinlast mit frühen kognitiven Defiziten korreliert. Das könnte auch für die Zulassung von Alzheimer-Medikamenten eine Rolle spielen.

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Etwa 90 Prozent der Demenzerkrankten entwickeln im Verlauf psychische und Verhaltensstörungen. Antipsychotika sollen laut Leitlinien nur bei spezieller Indikation und zeitlich begrenzt in geringer Dosis eingesetzt werden. Ein Algorithmus zeigt, wie eine Medikation stufenweise ausgeschlichen werden kann.

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Med. Klinik und Poliklinik IV Dr. med. Veronica Ober, PD Dr. med. Matthias Angstwurm, PD Dr. med. Christine Schmid-Tannwald, Dr. med. Susanne Rieber, Prof. Dr. med. Johannes R. Bogner
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