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Erschienen in:

03.06.2024 | Demenz | Panorama

Noch mehr Gründe für zurückhaltendes Verordnen

Demenzkranke durch Antipsychotika vielfach gefährdet

verfasst von: Dr. Beate Schumacher

Erschienen in: DNP – Die Neurologie & Psychiatrie | Ausgabe 3/2024

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Auszug

Der Einsatz von Antipsychotika gegen psychische und Verhaltenssymptome in Zusammenhang mit Demenzerkrankungen erfordert eine sorgfältige Nutzen-Risiken-Abwägung: Unter atypischen Antipsychotika treten bekanntlich vermehrt zerebrovaskuläre Ereignisse auf, unter typischen und atypischen Substanzen ist die Mortalität erhöht. Neuen Erkenntnissen zufolge sind auf der Risikoseite aber noch mehr schwerwiegende Ereignisse zu berücksichtigen. Laut einer Studie aus England sind Demenzkranke unter Antipsychotika unter anderem zusätzlich gefährdet, eine Pneumonie, ein akutes Nierenversagen oder eine venöse Thromboembolie (VTE) zu entwickeln [Mok PLH et al. BMJ. 2024;385:e076268]. …
Metadaten
Titel
Noch mehr Gründe für zurückhaltendes Verordnen
Demenzkranke durch Antipsychotika vielfach gefährdet
verfasst von
Dr. Beate Schumacher
Publikationsdatum
03.06.2024

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