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Epilepsie bei Kindern

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

21.10.2021 | Antiepileptika | Journal club | Ausgabe 10/2021

Unerwarteter Ausgang: Levetiracetam unterliegt Lamotrigin bei fokalen Epilepsien

Levetiracetam hat sich längst als Medikament der ersten Wahl vor allem in Neurologien mit Notaufnahme etabliert. Und auch in den Leitlinien ist es empfohlen. Doch durch Studien war der Vorteil nicht ausreichend belegt. Ergo stand für viele Jahre das Ergebnis der jetzt publizierten SANAD-II-Studie aus, die nun Lamotrigin mit Levetiracetam und Zonisamid verglich.

Autor:
Prof. Dr. med. Bernhard J. Steinhoff

30.09.2021 | Epilepsie | Leitthema | Ausgabe 4/2021

Epileptische Anfälle bei Schlafentzug und Videospielen

Epileptische Anfälle treten erstmals – insbesondere bei Jugendlichen – oft nach Schlafentzug auf. Deshalb stellt sich die Frage, ob dieser bereits als erster akut symptomatischer Anfall gewertet werden soll. In der vorliegenden Übersicht wird die Genese epileptischer Anfälle bei Schlafentzug und Videospiele kurz zusammengefasst und diskutiert.

Autoren:
Univ. Prof. DI. Dr. Christoph Baumgartner, Johannes P. Koren, Susanne Pirker

29.09.2021 | Fieberkrämpfe | Leitthema | Ausgabe 4/2021 Open Access

Fieberkrämpfe – Diagnostik und Behandlung

Obwohl nicht unmittelbar den Epilepsien zuzuordnen, gehören Fieberkrämpfe (FK) zu den häufigsten Anfallserkrankungen des Kindesalters (Lebenszeitprävalenz: 2–5 %). Entsprechend Definitionsvorschlag der Internationalen Liga gegen Epilepsie (ILAE) …

Autoren:
M.D. Univ. Prof. Dr. Martha Feucht, M.D. MSc Sarah Glatter, M.D. Ph.D. Birgit Pimpel

19.08.2021 | Kinder- und Jugendgynäkologie | Fortbildung | Ausgabe 4/2021

Keine Synkope, kein Krampfanfall, keine Hirnblutung – Was war es dann?

Eine 15-Jährige wird morgens an der Bushaltestelle plötzlich "ohnmächtig". Sie zuckt mit den Extremitäten, reagiert nicht auf Ansprache und wird zyanotisch. Der Notarzt erkennt ein frisches Hämatom an der Schläfe. Verschiedenste Ursachen für das sistierende „Krampfen“ werden diskutiert, doch erst die Sonografie in der Notaufnahme bringt die überraschende Diagnose ans Licht.

Autor:
Dr. med. Thomas Hoppen

19.08.2021 | Epilepsie bei Kindern | Fortbildung | Ausgabe 4/2021

SUDEP im Kindesalter – eine unterschätzte Gefahr?

Ein Teil der "sudden unexpected death in epilepsy" (SUDEP)-Fälle bei Kindern ließe sich vermutlich durch Aufklärung und Intervention durch das Umfeld verhindern. Doch unter welcher Voraussetzung löst ein epileptischer Anfall die tödliche Kaskade überhaupt aus? Der Kenntnisstand dazu ist nach wie vor lückenhaft.

Autor:
Dr. med. Caroline Maxton

09.04.2021 | Das fiebernde Kind | Leitthema | Ausgabe 5/2021

Empfehlungen zur Fiebersenkung bei Kindern

In diesem Update zu Fieber bei Kindern wird ein besonderes Augenmerk auf sinnvolle Möglichkeiten zur Fiebersenkung gelegt. Wie lauten die aktuellen Empfehlungen zur medikamentösen Therapie und auf welcher Evidenz beruhen sie? Darüber hinaus wird die Frage geklärt, bei welchen (Risiko)-Patienten eine symptomatische Therapie des Fiebers angezeigt ist.

Autoren:
I. Marek, K. Moritz, W. Rascher, Prof. Dr. A. Neubert

11.02.2021 | Cannabinoide | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 1/2021

Die goldene Regel lautet "start low, go slow, stay low"

Während die Wirksamkeit von Cannabinoiden in der Schmerz- und Palliativmedizin bei erwachsenen Patienten mittlerweile recht gut untersucht ist, gibt es bei Kindern immer noch nur wenig Erfahrungswissen und kaum klinische Studien. Der folgende …

Autor:
Prof. Dr. med. Sven Gottschling

11.02.2021 | Epilepsie bei Kindern | Fortbildung | Ausgabe 1/2021

Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?

Frühmorgens werden die Eltern von einem Geräusch im Kinderzimmer geweckt. Dort finden sie ihren zehnjährigen Sohn im Bett mit rhythmischen Zuckungen des rechten Arms und eines Mundwinkels vor. Er zeigt Speichelfluss. Nach zwei Minuten endet das Ereignis plötzlich. Die Eltern bringen den Jungen in die Notaufnahme. Nach stationärer Aufnahme wird ein EEG durchgeführt – Ihre Verdachtsdiagnose?

Autor:
Dr. med. Thomas Hoppen

10.02.2021 | Epilepsie | Leitthema | Ausgabe 2/2021

SCN1A-assoziierte Epilepsie mit foudroyantem Verlauf: Nicht immer muss die Langzeitprognose schlecht sein!

Die Diagnose eines molekulargenetisch untermauerten Dravet-Syndroms (DS) impliziert in früher Kindheit in der Regel eine hochaktive und pharmakoresistente Epilepsie mit dem Risiko von Intelligenzminderung und Verhaltensauffälligkeiten und einer …

Autoren:
Prof. Dr. Bernhard J. Steinhoff, Adelheid Wiemer-Kruel, Thomas Bast

07.02.2021 | Neurologische Notfälle | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 2/2021

CME: Epileptologische Notfälle

Ein erster epileptischer Anfall ist bis zum Beweis des Gegenteils ein Notfall, da er in ca. 30 % der Fälle akut-symptomatischer Genese und somit Ausdruck einer gravierenden systemischen Störung oder einer akuten Hirnerkrankung ist. Wie Sie einen Notfall erkennen und welche Schritte dann folgen sollten, lesen Sie im CME-Beitrag.

Autoren:
D. Steinbart, J. Bösel, M. Holtkamp

12.01.2021 | Epilepsie bei Kindern | CME | Ausgabe 4/2021 Open Access

CME: Akute Bewusstseinsstörung bei Säuglingen, Kindern, Jugendlichen abklären

Die akute Bewusstseinstrübung stellt in jedem Lebensalter einen medizinischen Notfall dar. Beim jungen Säugling ist sie aufgrund langer Schlafphasen besonders schwer erkennbar. Die strukturierte Abklärung mithilfe der Notfalllaborbestimmungen, ggf. ergänzt durch weitere Diagnostik, erlauben die rasche Orientierung und Einleitung gezielter Therapiemaßnahmen.

Autor:
Univ.-Prof. Dr. Barbara Plecko

07.01.2021 | Epilepsie bei Kindern | Leitthema | Ausgabe 1/2021

Therapie des akuten epileptischen Anfalls beim Kind im Notfall

Epileptische Anfälle gehören präklinisch zu den häufigsten Notfällen in der Pädiatrie. Meist enden sie spontan; eine akute Medikamentengabe ist dann nicht notwendig. Dauert ein epileptischer Anfall über mehrere Minuten an, steigt das Risiko eines Status epilepticus. Um diesen zu verhindern, ist die unverzügliche antikonvulsive Behandlung notwendig. 

Autoren:
Victoria Lieftüchter, Univ.-Prof. Dr. Matthias Kieslich, Prof. Dr. Ingo Borggräfe, Dr. Moritz Tacke

18.12.2020 | Epilepsie bei Kindern | Fortbildung | Ausgabe 6/2020

Erst Epilepsie, dann Apathie und Hautflecken

Ein Sechsjähriger wird seit dem ersten Lebensjahr wegen eines Dravet-Syndroms behandelt und ist bis dato trotz zahlreicher Therapiemodifikationen nicht anfallsfrei. Nun wird der Junge zunehmend apathisch und kraftlos. Klinisch auffällig sind vereinzelte Flecken auf der Haut. Ein Blick auf die aktuelle Medikation sowie die Laborwerte nähren einen bestimmten Verdacht. Ihre Diagnose? 

Autor:
Dr. med. Thomas Hoppen

16.12.2020 | Pädiatrische Notfallmedizin | Leitthema | Ausgabe 1/2021

So erkennen Sie das kritisch kranke Kind

Standardisiertes Vorgehen nach dem ABCDE-Algorithmus

Wird ein Kind – durch Anwendung des pädiatrischen Diagnosedreiecks etwa – als kritisch krank eingestuft, muss es umgehend systematisch untersucht werden, um eine drohende Dekompensation von Atmung und Kreislauf zu erkennen. Dazu wird nach dem ABCDE-Schema unter dem Leitsatz „Treat first what kills first“ untersucht und behandelt. Ein Leitfaden für die notfallmedizinische Praxis.

Autoren:
Dr. med. Stefan Winkler, Dr. med. Florian Hey, Dr. med. Lukas Galow, Prof. Dr. med. Sebastian Brenner

25.10.2020 | Epilepsie bei Kindern | Journal club | Ausgabe 10/2020

Epilepsiemedikation: Bestätigung der klinischen Erfahrung

Sind Levetiracetam, Fosphenytoin und Valproat beim konvulsiven Status epilepticus gleich gut wirksam und bezieht sich dies auf alle Altersgruppen?

Autor:
Prof. Dr. med. Holger Lerche

09.10.2020 | Meningitis im Kindesalter | CME | Ausgabe 1/2021

CME: Fieberkrämpfe – Wann eingreifen, wann abwarten?

Fieberkrämpfe im Kindesalter können einfach oder kompliziert sein; entscheidend ist die Dauer. Komplizierte Fieberkrämpfe müssen medikamentös unterbrochen werden. Darüber hinaus wirft die Versorgung der Kinder nach Fieberkrampf immer wieder Fragen auf, obwohl die Datenlage ziemlich eindeutig ist. Ein Update.

Autor:
Prof. Dr. Gerhard Kurlemann

21.07.2020 | Pädiatrische Notfallmedizin | CME | Ausgabe 6/2020

CME: Algorithmen für den Rettungseinsatz beim Kind

Ein Notarzteinsatz im Kindergarten: „Kind, 3 Jahre, Krampfanfall“. Sie finden ein bewusstloses Kind vor. Der Notfallsanitäter fragt Sie nach dem Atemwegsmanagement, und was er aufziehen soll. Was antworten Sie? Praktische diagnostische und therapeutische Tipps für die häufigsten Kindernotfälle finden Sie in diesem Leitfaden.

Autoren:
Dr. C. Silbereisen, PD Dr. F. Hoffmann

06.07.2020 | Epilepsie bei Kindern | Übersichten | Ausgabe 4/2020

Plötzlicher Tod bei Epilepsie: Wie häufig ist der SUDEP bei Kindern?

Bis vor einigen Jahren herrschte noch die Meinung vor, dass das Phänomen SUDEP („sudden unexpected death in epilepsy“) für Kinder kaum relevant sei und hauptsächlich „die Erwachsenenmediziner“ betrifft. Nun liegen neue, teils differierende Daten vor, die auch für den pädiatrisch-epileptologischen Bereich diskutiert werden müssen.

Autoren:
Prof. Dr. med. Peter Borusiak, Thomas Bast, Ulrich Bettendorf, Hedwig Freitag, Edda Haberlandt, Gerhard Kluger, Stephan Springer, Gert Wiegand

26.06.2020 | COVID-19 | COVID-19 | Ausgabe 8/2020 Zur Zeit gratis

Interaktionen zwischen Epilepsie- und COVID-19-Medikamenten

Eine Vielzahl an COVID-19-Medikamenten wird aktuell getestet und teilweise auch bereits eingesetzt. Welche Interaktionen oder Nebenwirkungen auftreten können, wenn ein Patient zusätzlich eine Epilespsiemedikation benötigt, wird in diesem englischsprachigen Beitrag beschrieben.

Autoren:
Ali A. Asadi-Pooya, Armin Attar, Mohsen Moghadami, Iman Karimzadeh

24.06.2020 | Neurologische Diagnostik | Leitthema | Ausgabe 3/2020

Psychogen oder epileptisch? Zwei Fälle mit "falschen Fährten"

Die Diagnose "Psychogene nichtepileptische Anfälle" (PNEA) ist eine der häufigen Differenzialdiagnosen der Epilepsie, die aufgrund der semiologischen Ähnlichkeit nicht leicht zu stellen ist. Zwei Fallbeispiel zeigen Fallstricke bei der Differentialdiagnostik auf und geben praktische Tipps, welche Parameter auf jeden Fall erfasst werden sollten.

Autoren:
Ahmed Gaballa, Friedrich G. Woermann, Matthias Hoppe, Christian Brandt

22.06.2020 | Epilepsie bei Kindern | Leitthema | Ausgabe 3/2020

Standards zur Anfallsbegleitung: Was Sie raten können

Die Frage, wie man sich bei Epilepsie- oder psychogenen nichtepileptischen Anfällen verhalten soll, wird oft gestellt. Im Beitrag werden klare Anweisungen für verschiedene Situationen gegeben und diskutiert, wann man einen Anfall unterbrechen, behandeln oder „nur“ begleiten sollte.

Autoren:
Dipl.-Psych. Mario Schrecke, Christian G. Bien, Christian Brandt

05.04.2020 | Epilepsie bei Kindern | Übersichten | Ausgabe 3/2020

Epilepsie-spezifischer Leitfaden: So kann die Transition gelingen

ESLi-Trans: Einfaches Transitionskonzept für den niedergelassenen Bereich

Die Transition von Kindern und Jugendlichen mit Epilepsie in die Erwachsenenmedizin stellt eine Herausforderung für die Patienten, ihre Eltern, die behandelnden Neuropädiater und die weiterbehandelnden Neurologen dar. Der nachfolgend vorgestellte Leitfaden soll Möglichkeiten für einen einfachen, breit umsetzbaren und erfolgreichen Transitionsprozess aufzeigen.

Autoren:
Dr. T. Mayer, S. Butovas, K. E. Gilling, Prof. Dr. U. Brandl, ESLi-Trans-Arbeitsgruppe

04.02.2020 | Cannabinoide | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 1/2020

CME: Epilepsien mit Cannabis behandeln

Seit kurzem kann Cannabidiol als Orphan Drug zusammen mit Clobazam für bestimmte Epilepsieformen verschrieben werden. Was Sie im Bezug auf Pharmakokinetik, Dynamik und die Studienlage des Wirkstoffs wissen sollten, lesen Sie im CME-Beitrag.

Autor:
Dr. med. Thomas Mayer

04.02.2020 | Epilepsie | Leitthema | Ausgabe 1/2020

Temporallappenepilepsien – Ätiologie und elektroklinische Subtypen

Autoren:
Univ. Prof. DI. Dr. Christoph Baumgartner, Johannes P. Koren, Clemens Lang, Lea Zoche

30.01.2020 | Epilepsie bei Kindern | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 2/2020

Cannabis in der Neurologie

Aus mehreren Gründen ist das Fachgebiet Neurologie geradezu dazu prädestiniert, sich mit dem Thema Cannabis zu beschäftigen: Möglichkeiten ergeben sich bei der Behandlung der Spastik bei MS, bei Epilepsiesyndromen, bei Schmerzen, Bewegungsstörungen und anderen neurologischen Erkrankungen. Eine Übersicht.

Autor:
Prof. Dr. F. Block

22.01.2020 | Epilepsie bei Kindern | Leitthema | Ausgabe 2/2020

So durchbrechen Sie den akuten epileptischen Anfall beim Kind

Endet ein epileptischer Anfall nicht spontan innerhalb weniger Minuten, muss versucht werden, ihn medikamentös zu durchbrechen. Das Wichtigste zur Therapie des akuten konvulsiven Anfalls beim Kind fasst dieser Beitrag zusammen – vom prolongierten Anfall über den manifesten bis zum refraktären bzw. superrefraktären Status epilepticus.

Autoren:
M. Tacke, M. Kieslich, I. Borggräfe

06.11.2019 | Epilepsie bei Kindern | CME | Ausgabe 3/2019 Open Access

Diagnostik genetisch bedingter Epilepsien

Je nach Anfallssemiologie und EEG-Befund werden Epilepsien klinisch zumeist in fokale bzw. generalisierte Formen unterteilt. Tritt bei einem Kind infolge einer Epilepsie zusätzlich eine Entwicklungsstörung auf, kann dies oft auf eine epileptische …

Autor:
Prof. Dr. Johannes R. Lemke

23.10.2019 | Epilepsie bei Kindern | Fortbildung | Ausgabe 5/2019

Der besondere Kindernotfall

Sommerurlaub auf Kreta. Die Familie fährt vom Strand zurück und scheinbar aus dem Nichts heraus erleidet die 7-jährige Tochter im Auto ihren ersten Krampfanfall. Das Kind wird gerettet – doch die Ursache bleibt zunächst rätselhaft. Was verrät Ihnen das EEG? 

Autor:
M.A. Dr. med. Thomas Hoppen

16.09.2019 | Fieberkrämpfe | Leitthema | Ausgabe 10/2019

Fieberkrämpfe, Epilepsie, Migräne, Diabetes und Herzerkrankungen sowie Masern, Windpocken und Keuchhusten bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Ergebnisse aus KiGGS Welle 2

Im Kontext des Gesundheitsmonitorings von Kindern und Jugendlichen in Deutschland sind aus der zweiten Folgeerhebung der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2) bislang Ergebnisse zum Trend von häufigen …

Autoren:
MSc Dr. Christina Poethko-Müller, Roma Thamm, Christin Heidemann, Markus Busch, Hannelore Neuhauser

27.08.2019 | Erkrankungen des Nervensystems bei Kindern | Fortbildung | Sonderheft 1/2019

Von Zittrigkeit bis Myoklonus: Selbstlimitierend oder behandlungsbedürftig?

Im Kindesalter treten Bewegungsstörungen sowohl als Symptom von Erkrankungen als auch als transiente Besonderheit der normalen Entwicklung auf. Wie gelingt die Abgrenzung zwischen selbstlimitierenden Störungen gegenüber progressiven, teils behandelbaren Krankheitsbildern?

Autor:
Dr. med. Caroline Maxton

27.08.2019 | Epilepsie bei Kindern | Fortbildung | Sonderheft 1/2019

"Red flags" bei neu aufgetretenen psychiatrischen Symptomen

Ein 16-Jähriger bemerkt seit 2 Wochen Parästhesien der rechten Körperhälfte. Die Sprache ist verwaschen, es kommt zu Wortfindungsstörungen – und schließlich zu psychotischen Wesensveränderungen und Verwirrtheit sowie zu einem ersten Krampfanfall. Die Diagnose: Autoimmunenzephalitis.

Autor:
M.A. Dr. med. Thomas Hoppen

26.08.2019 | Hirntumoren | Zertifizierte Fortbildung | Sonderheft 1/2019

CME: Symptomatische ADHS ist oft unerkannt

Schädelhirntrauma, Hirntumore, zerebrale Infarkte oder neurologische Folgen genetischer Defekte bei Kindern erhöhen das Risiko für eine ADHS. Diese erworbene symptomatische Form der Erkrankung findet im klinischen Alltag allerdings zu wenig Beachtung. Die CME-Schulung gibt einen strukturierten Überblick mit Fallbeispielen.

Autor:
Dr. med. Kirsten Stollhoff

10.06.2019 | Epilepsie bei Kindern | Fortbildung | Ausgabe 3/2019

Praktische Tipps bei Antiepileptika-Allergien

Überempfindlichkeitsreaktionen auf Antiepileptika manifestieren sich kaum oder nur selten als Soforttyp-Reaktionen mit anaphylaktischem Symptom-Muster. Typisch sind verzögert auftretende Hautreaktionen. Praktische Empfehlungen zu Symptomatik, Diagnostik und therapeutischem Vorgehen.


Autor:
Dr. med. Benno Schnyder

05.06.2019 | Status epilepticus | Originalien | Ausgabe 3/2019

Bizentrische Untersuchung zur Verordnung von Anfallsunterbrechungsmedikamenten im pädiatrischen Alltag

Eine Out-of-hospital-Behandlung bei prolongierten Anfällen, Anfallsserien oder Status epilepticus (SE) verbessert die Prognose der Patienten deutlich [ 1 , 5 ]. Es handelt sich um potenziell lebensbedrohliche Ereignisse, und je eher eine Behandlung …

Autoren:
Prof. Dr. med. Peter Borusiak, Sabine Cagnoli, Yuliya Mazheika, Andreas Jenke

12.03.2019 | Epilepsie bei Kindern | Leitthema | Ausgabe 4/2019

Durchblick im Epilepsie-Dschungel

Die neue Klassifikation der Epilepsien wirkt auf den ersten Blick kompliziert; gleichzeitig nimmt die Zahl der verfügbaren Antiepileptika weiter zu. Um betroffene Kinder optimal behandeln zu können, ist Durchblick gefragt: Die neue Systematik und aktuelle Therapieempfehlungen auf den Punkt gebracht.

Autoren:
Prof. Dr. B. A. Neubauer, Prof. Dr. A. Hahn

28.02.2019 | Impfen in der Pädiatrie | Leitthema | Ausgabe 4/2019

Impfkomplikationen und der Umgang mit Verdachtsfällen

Welche Impfkomplikationen sind nachgewiesen, welche dagegen reine Hypothesen und wissenschaftlich widerlegt? Wie Sie das reale Risiko verringern und die Mythen entkräften können: Die aktuelle Datenlage auf den Punkt gebracht.

Autoren:
MSc. Dr. med. Dr. rer. biol. hum. Doris Oberle, Dirk Mentzer, Fabia Rocha, Renz Streit, Karin Weißer, Brigitte Keller-Stanislawski

10.12.2018 | Epilepsie bei Kindern | Leitthema | Ausgabe 2/2019

Therapie des Dravet-Syndroms

Das Dravet-Syndrom beschreibt eine seltene, im ersten Lebensjahr beginnende und meist therapieschwierig verlaufende Epilepsieform des Kindesalters. Ursächlich sind bei ca. 80 % der Erkrankten Veränderungen des SCN1A-Gens, das für eine Untereinheit eines spannungsabhängigen Natriumkanals kodiert.

Autoren:
PD Dr. med. Sarah von Spiczak, Ulrich Stephani

15.10.2018 | Kongress für Kinder- und Jugendmedizin 2018 | Medizin aktuell | Ausgabe 5/2018

Fieberkrämpfe sind häufig – und meist folgenlos

„Nicht die Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs spielt die wichtigste Rolle für das Auftreten eines Fieberkrampfs, sondern die Höhe des Fiebers“, so Prof.  Andreas Merkenschlager über Risikofaktoren für Fieberkrämpfe bei Kindern. Ein Update zum Thema.

Autor:
Simone Reisdorf

31.08.2018 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Zertifizierte Fortbildung | Sonderheft 1/2018

CME: Rasch handeln beim zerebralen Krampfanfall

Der zerebrale Krampfanfall zählt zu den häufigsten Notfällen bei Kindern und Jugendlichen. Die frühe und konsequent durchgeführte Behandlung ist dabei von großer Bedeutung: Eine medikamentöse Therapie sollte spätestens nach drei Minuten beginnen!

Autor:
PD Dr. med. Hendrik Jünger

16.03.2018 | Epilepsie bei Kindern | journal club | Ausgabe 3/2018

Welche Befunde zeigt das Hirngewebe von Epilepsie-Patienten?

Die Epilepsiechirurgie hat sich zu einer zuverlässigen Methode entwickelt, um Patienten mit therapierefraktärer Epilepsie zu behandeln. Eine Studie untersuchte nun, welche histopathologischen Veränderungen sich im Hirngewebe finden, das bei diesem Eingriff entfernt wurde.

Autor:
Springer Medizin

22.02.2018 | Epilepsie | journal club | Ausgabe 2/2018

Chancen für Anfallsfreiheit abschätzen

Autor:
Dr. med Günter Krämer

11.10.2017 | Pädiatrische Nephrologie | Fortbildung | Ausgabe 5/2017

Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?

Eine 19-Jährige wird mit Tachykardie, Schwindel, Blässe, prall gespanntem Bauch und Rückenschmerzen aufgenommen. Sie ist an einem bereits in frühester Kindheit gesicherten Tuberöse-Sklerose-Komplex mit Mehrorganbeteiligung erkrankt. Die Ursache für die aktuellen Beschwerden? Die Abdomen-MRT verrät's!

Autor:
Dr. med. Thomas Hoppen

25.09.2017 | Epilepsie | journal club | Ausgabe 9/2017

Antiepileptika erfolgreich absetzen

Autor:
Dr. med. Günter Krämer

20.09.2017 | Epilepsie bei Kindern | Leitthema | Ausgabe 12/2017

Epilepsie – neue Diagnostik, alte Medikamente?

Die Konsequenzen der Epilepsiegenetik

Die Fortschritte in der Epilepsiegenetik führen zu einer zunehmenden Zahl als pathogen identifizierter Mutationen. Das therapeutische Arsenal hat im Vergleich hierzu stagniert. Häufig hat die Klärung der Ätiologie daher keine therapeutische Relevanz.

Autoren:
M. Tacke, B. A. Neubauer, L. Gerstl, T. Roser, J. Rémi, PD Dr. I. Borggraefe

14.06.2017 | Kinderpsychiatrische und jugendpsychiatrische Störungsbilder | Leitthema | Ausgabe 4/2017

Genetik, Komorbidität und Behandlung von Patienten mit Autismus und Epilepsie

Teil 2 – Epilepsien

Epilepsien und Autismus-Spektrum-Störungen treten oft gemeinsam auf. Dieser Beitrag behandelt die Genetik, die Komorbidität Intelligenzminderung, die Besonderheiten in den Altersgruppen und der Behandlung bei Patienten mit Autismus und Epilepsie.

Autoren:
Stephan Springer, Helmut Hollmann, Michele Noterdaeme, Gerhard Kluger, Anja Grimmer, PD Dr. med. Peter Borusiak

09.06.2017 | Kinderpsychiatrische und jugendpsychiatrische Störungsbilder | Leitthema | Ausgabe 4/2017

Charakteristika der Autismus-Spektrum-Störungen für den Epileptologen

Teil 1 – Charakteristika der Autismus-Spektrum-Störungen

Epilepsien und Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) treten oft gemeinsam auf. In diesem Beitrag wird die aktuelle Klassifikation der ASS, die Symptomatik im Entwicklungsverlauf, das Komorbiditätsspektrum sowie das diagnostische und grundsätzliche therapeutische Vorgehen dargestellt.

Autoren:
Stephan Springer, Helmut Hollmann, Michele Noterdaeme, Gerhard Kluger, Anja Grimmer, PD Dr. med. Peter Borusiak

24.03.2017 | Fieberkrämpfe | Leitthema | Ausgabe 3/2017

Die ILAE-Klassifikation der Hippocampussklerose von 2013 im klinisch pathologischen Alltag

Eine Hippocampussklerose (HS) ist durch subtotale Nervenzellverluste in verschiedenen anatomischen Sektoren des Hippocampus charakterisiert und praktisch immer mit einer medikamentös schwer behandelbaren Temporallappenepilepsie (TLE) …

Autoren:
Maria Wiegner, Dr. Roland Coras

19.12.2016 | Epilepsie bei Kindern | Leitthema | Ausgabe 1/2017

Visuelle Auren im Grenzgebiet zwischen Epilepsie und Migräne

Im Alter von 14 Jahren stellt sich eine Patientin erstmals wegen visueller Auren und Kopfschmerzen vor. Als 19-Jährige kommt sie notfällig in eine Klinik: Vormittags während des Unterrichts war es zu einem ersten generalisierten tonisch-klonischen Anfall gekommen, eingeleitet von einer visuellen Aura.

Autoren:
MHBA Prof. Dr. Adam Strzelczyk, Charly Gaul, Felix Rosenow, Gerhard Kurlemann

08.12.2016 | Stoffwechselerkrankungen in der Hausarztpraxis | Medizin aktuell | Ausgabe 6/2016

Morbus Gaucher

Morbus Gaucher zählt zu den lysosomalen Speicherkrankheiten und wird durch den Aktivitätsmangel eines lysosomalen Enzyms, der β-Glucocerebrosidase, verursacht. Er kommt in drei Formen vor und kann in allen Altersgruppen auftreten. Wie therapiert werden kann, lesen Sie hier.

Autor:
Dr. Christina Lampe

16.09.2016 | Epilepsie bei Kindern | Schwerpunkt | Ausgabe 4/2016

Aus Angst vor dem Ersticken: 12-Jährige fürchtet sich vorm Schlafen

Ein spezieller Fall

Aus dem Schlaf kommt es bei einer 12-Jährigen zu zwei Hyperventilationssituationen mit Zittern der Hände. Sie wird notfallmäßig frühmorgens in der Notaufnahme vorgestellt. Laut den Eltern war das Mädchen reagibel und schilderte nach Beendigung der Symptomatik eine starke Erstickungsangst.

Autor:
Barbara Schneider

24.08.2016 | Epilepsie bei Kindern | journal club | Ausgabe 7-8/2016

Wie wirksam und verträglich ist das neue Antikonvulsivum?

Brivaracetam ist ein in Anlehnung an die chemische Struktur von Levetiracetam designtes, auf höhere Effektivität ausgelegtes neues Antikonvulsivum. Wie wirksam und verträglich es in der Zusatztherapie therapierefraktärer fokaler Epilepsien ist, wurde in einer Metaanalyse untersucht.

Autor:
Dr. med. Vivien Homberg

23.05.2016 | Enzephalitis | Leitthema | Ausgabe 4/2016

Akute neurologische Erkrankungen mit Leitsymptom Fieber

Virale Enzephalitis

Neurologische Defizite, epileptische Anfälle und insbesondere quantitative und qualitative Bewusstseinsstörungen im Rahmen febriler (auch nichtneurologischer) Krankheitsbilder sind relativ häufig. Das Spektrum reicht von kindlichen Fieberkrämpfen …

Autoren:
PD Dr. med. M. Wittstock, Prof. Dr. med. U. Walter

03.05.2016 | Impfen in der Pädiatrie | Konsensuspapiere | Ausgabe 7/2016

Unerwünschte Nebenwirkungen nach Impfungen

Aktualisierte Stellungnahme der Kommission für Infektionskrankheiten und Impffragen der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin

Was ist zu tun, wenn bei Kindern und Jugendlichen Symptome neurologischer Erkrankungen zeitnah nach einer Impfung auftreten? Die nachfolgende Stellungnahme spricht konkrete Handlungsempfehlungen aus: Für die Anamnese, Initialdiagnostik, Dokumentation und Meldepflicht.

Autoren:
Prof. Dr. Manfred Gahr, Kommission für Infektionskrankheiten und Impffragen der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin

04.04.2016 | Epilepsie bei Kindern | Medizin aktuell | Ausgabe 4/2016

Epilepsie: Weniger fokale Anfälle bis hin zur Anfallsfreiheit unter Zusatztherapie

Patienten mit unzureichend kontrollierter Epilepsie können mit dem neuen Antiepileptikum Brivaracetam auf eine Reduktion der Anfallshäufigkeit oder sogar Anfallsfreiheit hoffen.

Autor:
Dr. Matthias Herrmann

01.11.2010 | Epilepsie bei Kindern | Der epilepsiechirurgische Fall | Ausgabe 4/2010

Hemisphärotomie bei einer 17-jährigen Patientin mit Sturge-Weber-Syndrom

Indikation und Follow-Up

Wir berichten von einer 17-jährigen Patientin mit medikamentenrefraktärer Epilepsie bei Sturge-Weber-Syndrom, die trotz fehlender Hemiparese und zusätzlicher idiopathisch generalisierter Epilepsie mit einer modifizierten Hemisphärotomie behandelt wurde.

Autoren:
Dipl.-Psych. A. Hermsen, P.S. Reif, A. Haag, S. Bauer, H.M. Hamer, J. Schramm, F. Rosenow

01.11.2009 | Fieberkrämpfe | Leitthema | Ausgabe 4/2009

Fieberkrämpfe bei Erwachsenen?

Fieberkrämpfe sind in aller Regel Gelegenheitsanfälle in der Kindheit mit einem eher engen Zeitfenster, in dem sie auftreten können. Der vorliegende Beitrag versucht zu klären, inwiefern Fieberkrämpfe auch im Erwachsenenalter möglich sind.

Autor:
Dr. T. Mayer
Bildnachweise