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2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

3. Erarbeitung eines Präferenzvergütungsmodells für Berufsausübungsgemeinschaften

verfasst von : Andreas Ullmann, Dörte Busch

Erschienen in: Ärztliche Großpraxis

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Etwa 90% der Gemeinschaftspraxen, die nach einiger Zeit schließen müssen, scheitern vor allem an der internen Verteilung der Gewinne. Der Zusammenschluss von Ärzten, insbesondere gleicher Fachrichtung, gestaltet sich in Hinsicht auf die interne Vergütungsregelung ausgesprochen schwierig durch die individuellen Unterschiede der beteiligten Ärzte, seien es das Ungleichgewicht der eingebrachten Eigentumsanteile, der eingebrachten Patientenzahlen und des eingebrachten Privatpatientenanteils, die individuellen Arbeitsweisen, die individuellen Arbeitszeiten (auch Teilzeit) oder auch die Fehltage (z. B. Urlaub) der beteiligten Ärzte. Erschwert wird die geeignete Leistungsabbildung dieser individuellen Unterschiede noch dadurch, dass in Deutschland ein großer Teil der Patientenvergütungen im Quartal als einmalige Pauschalvergütung der ärztlichen Leistung, unabhängig von der zu diesem Zeitpunkt erbrachten Leistung, honoriert wird. Hier bedarf es einer internen Abrechnungssystematik, die diese Unterschiede zur Zufriedenheit aller finanziell regelt. Ein strukturiertes Praxiskontensystem erleichtert hierbei die Durchführung. In diesem Kapitel wird ein Präferenzvergütungsmodell herausgearbeitet, das die die individuelle Leistung korrekt abbildet. Dieses Modell bietet alle Voraussetzungen, die finanzielle Verteilung zur Zufriedenheit aller zu regeln, Planungssicherheit zu geben und das Zusammenarbeiten in einer BAG zu stabilisieren.
Fußnoten
1
Ullmann 2012.
 
2
Welling 2005.
 
3
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.1. Allgemeine Bestimmungen.
 
4
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.1.3. Qualitätsvoraussetzungen.
 
5
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.2.1. Vollständigkeit der Leistungserbringung.
 
6
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.2.1.3. Inhaltsgleiche Gebührenordnungspositionen.
 
7
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.2.2. Persönliche Leistungserbringung.
 
8
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.3.1. Behandlungsfall.
 
9
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.3.2. Krankheitsfall.
 
10
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.3.3. Betriebsstättenfall.
 
11
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.3.4. Arztfall.
 
12
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.4.3.4. Arztpraxisübergreifende Tätigkeit.
 
13
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.4.1. Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale.
 
14
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.4.3.5. Altersgruppen.
 
15
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.4.3.1. Arzt-Patienten-Kontakt.
 
16
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.4.3.2. Räumliche und persönliche Voraussetzungen.
 
17
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.4.3.3. Mindestkontakte.
 
18
Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV 2014, I.5.1. Berechnungsfähige Gebührenordnungspositionen.
 
19
Ullmann 2012.
 
20
Ullmann 2012.
 
Literatur
Zurück zum Zitat Ullmann, Andreas: Zentrale Großpraxis – Geschäftsmodell der Zukunft, Projektarbeit der Universität St. Gallen, Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften (HSG) zur Erlangung des Titels Executive MBA HSG, 2012 Ullmann, Andreas: Zentrale Großpraxis – Geschäftsmodell der Zukunft, Projektarbeit der Universität St. Gallen, Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften (HSG) zur Erlangung des Titels Executive MBA HSG, 2012
Zurück zum Zitat Welling, Heinz: Das Handbuch für den Praxiserfolg, 3. überarbeitete Auflage, Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG Stuttgart, New York, 2005 Welling, Heinz: Das Handbuch für den Praxiserfolg, 3. überarbeitete Auflage, Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG Stuttgart, New York, 2005
Zurück zum Zitat Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV, Geschäftsführung des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V, Einheitlicher Bewertungsmaßstab (EBM) Stand 4/2014, erstellt am 23.9.2014 Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV, Geschäftsführung des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V, Einheitlicher Bewertungsmaßstab (EBM) Stand 4/2014, erstellt am 23.9.2014
Metadaten
Titel
Erarbeitung eines Präferenzvergütungsmodells für Berufsausübungsgemeinschaften
verfasst von
Andreas Ullmann
Dörte Busch
Copyright-Jahr
2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-50508-3_3

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