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Pränatale Versorgung von Schwangeren mit HIV senkt das Transmissionsrisiko

Schwangere, die mit HIV infiziert sind, laufen Gefahr, das Virus auf das Kind zu übertragen. Interdisziplinäre pränatale Versorgung kann dieses Risiko minimieren. Das hat eine Studie ergeben, die sich auch mit der Rate an Kaiserschnitten in dieser Gruppe von Frauen beschäftigt hat.

Antenatale Steroide – nicht immer und nicht immer wieder

Dexamethason CME-Artikel

Die Einführung der antenatalen Steroide hat zweifelslos die Prognose von sehr unreifen Frühgeborenen nachhaltig verbessert. Die Senkung von Mortalität, Atemnotsyndrom und Hirnblutung ist eindrücklich belegt, insbesondere bei Extremfrühgeborenen an …

Die S2k-Leitline "Bakteriellen Vaginose" im Überblick

Infektionen der Vagina Übersichtsartikel

Aufgrund ihrer hohen Rate an Therapieversagen stellt die bakterielle Vaginose in der klinischen Praxis häufig eine Herausforderung dar. Dank molekulargenetischer Untersuchungen konnte mittlerweile neues Wissen generiert werden. Das Ergebnis ist die aktuelle S2k-Leitlinie, die im letzten Jahr veröffentlicht wurde.

CME: Psychosomatische Störungen in der Gynäkologie

In Gynäkologie und Geburtshilfe sind psychische Belastungen und Erkrankungen häufig: z.B. in Form von prämenstruellen Störungen, Vulvodynie oder in der Schwangerschaft. Aufgrund von Schuldgefühlen und Scham schweigen Patientinnen oft. Dieser Kurs gibt Ihnen Handlungsempfehlungen für einen einfühlsamen Umgang.

Neuroaxiale Gabe von Morphin bei Sectio caesarea: Ein Update

Morphin DFP-Fortbildung

Bei der Anwendung von neuroaxialen Anästhesieverfahren zur Sectio caesarea (SC) ist die Gabe von Morphin ein weltweit häufig angewendetes Vorgehen. Es bietet eine langsam einsetzende und langanhaltende Analgesie (bis zu 24 h) gegen Wundschmerzen …

CME: Was ist bei einer Schwangerschaft nach vorausgegangenem Kaiserschnitt zu beachten?

Kaiserschnitt CME-Artikel

Nach einer Schnittentbindung sind eine erneute Schwangerschaft sowie die vaginale Entbindung möglich. Aufgrund möglicher Komplikationen wie Nidations- und Plazentationsstörungen oder auch Sectionarbendefekte ist eine sehr aufmerksame Betreuung prä- und perinatal unablässig. Besonders eine Uterusruptur als akuten geburtshilflichen Notfall gilt es nach Möglichkeit zu vermeiden oder zumindest frühzeitig zu erkennen.

Neugeborenen-Erstversorgung und -reanimation bei Notfällen im Kreißsaal

Kindliche Notfälle im Kreißsaal fordern alle in der Geburtshilfe Tätigen in besonderer Weise heraus - unter anderem bei Asphyxie, Anämie oder unmittelbaren postnatalen Gesundheitsstörungen. Im Zusammenhang mit derartig gravierenden prä- und perinatalen Risiken sind Kenntnisse über eine (der jeweiligen Notfallsituation angepassten) Neugeborenen-Versorgung oder -reanimation essenziell.

In-situ-Bruch einer Spinalnadel – Wie weiter mit der Sectio?

Open Access Spinalanästhesie Kasuistik

Bei einer 36-jährigen adipösen Schwangeren ist eine Sectio in Spinalanästhesie geplant. Unter erschwerten Bedingungen erfolgen zwei Punktionsversuche – beim zweiten bricht die Spinalnadel in situ ab. Das 4 cm lange Fragment lässt sich zwar nicht ertasten, aber sonographisch darstellen. Wie weiter mit der Sectio?

Extrem früher Blasensprung und Plazentastörung - Wie konnte die Schwangerschaft gerettet werden?

Drohende Frühgeburt Redaktionstipp

Bei einer 36-jährigen IV-Gravida/II-Para kommt es in der 15.+6 SSW zur starken vaginalen Blutung. Bei der initialen Untersuchung zeigt die Plazenta mehrere Auffälligkeiten. Im weiteren Verlauf lässt sich die anhaltende Blutung erst über eine radiologische Embolisation kontrollieren. Es gelingt trotz Komplikationen, die Schwangerschaft bis in die 27. SSW fortzuführen.

Prähospitale Reanimation und innerklinische Crash-Sectio im neunten Monat

Notruf wegen Brustschmerzen und Luftnot bei einer hochschwangeren Frau. Kurz nach Eintreffen des Rettungsteams: Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Patientin wird unter laufender Reanimation in die Klinik geflogen. Im Schockraum folgen perimortale Crash-Sectio und Säuglingsreanimation, doch weder Mutter noch Kind können gerettet werden. Ein Fallbericht mit kritischer Diskussion der Optionen.  

Screening auf Präeklampsie und Frühgeburt im ersten und zweiten Trimester

Präeklampsie Leitthema

Präeklampsie und Frühgeburt sind Hauptursachen für perinatale wie maternale Morbidität und Mortalität. Eine frühzeitige Detektion von Frauen mit erhöhtem Risiko ermöglicht – neben intensivierter Überwachung – die Initiierung prophylaktischer …

Die Schwangere mit COVID-19-ARDS auf der Intensivstation

Open Access COVID-19 Originalie

Auch wenn die COVID-19-Pandemie (Coronavirus-Krankheit-2019) überwunden scheint, können aus der retrospektiven Betrachtung der Erfahrungen bei der Behandlung kritisch kranker Schwangerer wichtige Schlussfolgerungen für die zukünftige Therapie des …

Versorgung von Familien im Wochenbett – eine qualitative Studie

Open Access Wochenbett Originalie

Jede gesetzlich versicherte Frau hat einen Anspruch auf Hebammenhilfe während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit [ 1 ]. In einigen Regionen scheint es allerdings schwerer zu sein, eine Hebamme für die Versorgung während der …

Bei generalisiertem Pruritus an Schwangerschaftscholestase denken!

Pruritus Übersichtsartikel

Bei generalisiertem Juckreiz in der Schwangerschaft wird häufig primär an dermatologische Erkrankungen gedacht und die Patientin vor allem topisch behandelt. In jedem Fall sollte jedoch eine Schwangerschaftscholestase als potenziell kind- und muttergefährdende Erkrankung abgeklärt werden.

Ambulante Geburtseinleitung – Wann und wie?

Die Geburtseinleitung hat in den letzten Jahrzehnten signifikante Entwicklungen erfahren. Ambulant ist sie in ausgewählten Fällen möglich, erfordert jedoch sorgfältige Planung und individuelle Berücksichtigung verschiedener Aspekte. Diese Übersicht fasst Indikationen und Methoden zusammen.

Vaginale Beckenendlagen-Geburt vs. primäre Sectio

Die vaginale Geburt aus Beckenendlage (BEL) liegt im kurzfristigen neonatalen Outcome etwas schlechter als die Sectio, ist langfristig aber vergleichbar. Dieser Beitrag hilft, die individuelle Abwägung zwischen den Geburtsmodi bei fetaler BEL zu erleichtern, den Patientinnen eine umfassende Beratung zu ermöglichen und die vaginale Geburt aus BEL optimal zu betreuen.

Fortschritte in der Neonatologie

Neonatologie Übersichtsartikel

Die medizinische Versorgung Neugeborener hat in den letzten Jahren wesentliche Errungenschaften gebracht. Neu sind zum Beispiel Techniken zur Hypothermieapplikation bei hypoxisch-ischämischer Enzephalopathie, aber auch bekannte Aspekte wie Frühbonding wurden verbessert.

Prävention der Frühgeburt

Frühgeburten Übersichtsartikel

Obwohl die Frühgeburtenrate in Deutschland in den letzten Jahren gesunken ist, bleibt die Effektivität der verfügbaren Optionen dennoch unbefriedigend. Welche Maßnahmen stehen in den verschiedenen Präventionsstufen zur Verfügung und wie sieht die Studienlage dazu aus?

Die wichtigsten Schritte bei der vaginalen Geburt von Zwillingen

Geburt Redaktionstipp

Der Geburtsmodus von Zwillingen ist von vielen Faktoren abhängig - und das gleich im Doppelpack. Viele Mütter wünschen auch hier eine vaginale Geburt. Der erste Schritt ist eine kompetente Beratung. In diesem Beitrag finden Sie u.a. eine Übersicht, wie Sie bei jeweiliger Lagekombination beider Feten geburtshilflich beraten und dann weiter vorgehen.

Buchkapitel zum Thema

Rezidivierende Spontanaborte

Habituelle AborteAborthabitueller (RSA) sind von der WHO definiert als 3 oder mehr konsekutive spontane FehlgeburtenFehlgeburt vor der 22. SSW und betreffen ca. 1–3 % aller Paare im reproduktionsfähigen Alter. Eine Reihe an Risikofaktoren wie …

Frühgeburt und Amnioninfektionssyndrom

Die Identifikation des Frühgeburtsrisikokollektives ist essenziell und erfolgt durch die transvaginalen Zervixlängenmessung, vaginale Biomarkern (fFN, p-AMG, phIGFBP) und Identifikation maternaler und fetaler Risikofaktoren. Die Indikation zur …

Diagnostik, Management und Prävention der Schulterdystokie

Die Schulterdystokie ist eine seltene Komplikation. Geburtshilflich Tätige müssen deshalb im Team den Ernstfall theoretisch und am Phantom regelmäßig trainieren um schwere Komplikationen abwenden zu können.

Beckenendlage

Bei der Beckenendlage handelt es sich um eine Lageanomalie, die in 5 % der Schwangerschaften auftritt. Eine vaginale Entbindung ist für viele Schwangere möglich, ausschlaggebend ist hier die korrekte Selektion der Schwangeren. Ab der 36+0 SSW kann …

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Alter der Mutter beeinflusst Risiko für kongenitale Anomalie

28.05.2024 Kinder- und Jugendgynäkologie Nachrichten

Welchen Einfluss das Alter ihrer Mutter auf das Risiko hat, dass Kinder mit nicht chromosomal bedingter Malformation zur Welt kommen, hat eine ungarische Studie untersucht. Sie zeigt: Nicht nur fortgeschrittenes Alter ist riskant.

Fehlerkultur in der Medizin – Offenheit zählt!

Darüber reden und aus Fehlern lernen, sollte das Motto in der Medizin lauten. Und zwar nicht nur im Sinne der Patientensicherheit. Eine negative Fehlerkultur kann auch die Behandelnden ernsthaft krank machen, warnt Prof. Dr. Reinhard Strametz. Ein Plädoyer und ein Leitfaden für den offenen Umgang mit kritischen Ereignissen in Medizin und Pflege.

Mammakarzinom: Brustdichte beeinflusst rezidivfreies Überleben

26.05.2024 Mammakarzinom Nachrichten

Frauen, die zum Zeitpunkt der Brustkrebsdiagnose eine hohe mammografische Brustdichte aufweisen, haben ein erhöhtes Risiko für ein baldiges Rezidiv, legen neue Daten nahe.

Mehr Lebenszeit mit Abemaciclib bei fortgeschrittenem Brustkrebs?

24.05.2024 Mammakarzinom Nachrichten

In der MONARCHE-3-Studie lebten Frauen mit fortgeschrittenem Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs länger, wenn sie zusätzlich zu einem nicht steroidalen Aromatasehemmer mit Abemaciclib behandelt wurden; allerdings verfehlte der numerische Zugewinn die statistische Signifikanz.

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