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Über dieses Buch

Ellen Prang gibt in präziser Form einen Überblick u.a. zur Planung, Durchführung und Evaluation eines Gedächtnistrainings. Sie beantwortet Fragen, wie eine Trainingsstunde optimal strukturiert wird, welche Inhalte und Methoden gewählt werden sollten und wie die Effizienz gemessen werden kann. Beispiele erleichtern den Transfer in die Praxis. Die aktuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden, ihre Ressourcen, Fähigkeiten und die Biografie stehen im Mittelpunkt einer Einzelaktivierung ohne Leistungs- und Zeitdruck. Praktiker erhalten fundierte Kenntnisse und didaktisch-methodisches Wissen in kompakter Form für die Leitung eines Gedächtnistrainings.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Die Plastizität des Gehirns

Zusammenfassung
G sollten wissen, wie das Gehirn funktioniert, wie Inhalte in das Gedächtnis gelangen und welche Erkenntnisse die Neurowissenschaftler bisher erforscht haben. Nur wer das Gehirn kennt, kann ein gehirngerechtes Gedächtnistraining konzipieren und durchführen. In diesem Essential erfolgt ein kurzer Überblick. Ausführliche Artikel, z. B. auch zur Anatomie des Gehirns sind in dem Hauptwerk „Gedächtnistraining“, S. 19–59 nachzulesen.
Ellen Prang

2. Veränderungen der kognitiven Leistungen

Zusammenfassung
Die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter ist das Ergebnis des Zusammenwirkens vieler Bedingungen. Leistungsabfall ist weniger eine Funktion des kalendarischen Alters als der biologischen, psychischen, sozioökonomischen und soziokulturellen Bedingungen. Vor allem die Bildungsbiografie und das Selbstbewusstsein haben einen entscheidenden Einfluss. Die Ausgangsbegabung, der Gesundheitszustand, der veränderte Stoffwechsel und ein anregendes, stimulierendes soziales Umfeld sind ebenfalls Komponenten, die nicht zu unterschätzen sind.
Ellen Prang

3. Didaktisch-methodische Konzepte

Zusammenfassung
Didaktik (griech: didaskein = lehren) beschäftigt sich mit Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens und ist eine Unterdisziplin der Pädagogik und Geragogik. Ziel ist die Optimierung der Lehr- und Lernorganisation. Transferiert auf das Gedächtnistraining geht es um die Frage, wie die Gedächtnistrainerin ein fachlich qualifiziertes, professionelles Gedächtnistraining konzipiert.
Ellen Prang

4. Planung eines Gedächtnistrainings

Zusammenfassung
Das Planungsmodell erklärt Schritt für Schritt die Planung, Durchführung und Evaluation von Gedächtnistrainings. Dieser Praxisleitfaden hilft dem Praktiker bei der gesamten Konzeption.
Ellen Prang

5. Durchführung

Zusammenfassung
Die erste Gruppenstunde verläuft anders als die folgenden und wird hier deshalb gesondert beschrieben. Der erste Eindruck ist besonders wichtig, ihm kommt eine besondere Bedeutung zu. In kurzer Zeit bilden sich die TN eine Meinung von der G, die nur ungern wieder revidiert wird. Die Wirkung einer Person ist weniger davon abhängig, was sie sagt, sondern eher von der Rhetorik und insbesondere von nonverbalen Signalen wie Körpersprache, Aussehen und Kleidung. Umgekehrt ist es natürlich genauso; auch die G neigt zu schnellen Beurteilungen, die sie unbedingt vermeiden sollte.
Ellen Prang

6. Unvorhergesehene Situationen

Zusammenfassung
Nicht alles ist planbar, dies macht die Arbeit als G immer wieder spannend und interessant. Jede Gruppe entwickelt sich unterschiedlich. In jeder Gruppe gibt es auch TN, die in irgendeiner Weise auffallen. Sie können das Gruppengeschehen erheblich beeinflussen. Gerade G, die weniger Erfahrungen haben, können auf unvorhergesehenen Situationen nicht flexibel reagieren. Eine höfliche aber bestimmte „Ermahnung“ ist manchmal notwendig, damit die Veranstaltung gelingt und „nicht aus dem Ruder läuft“. Mit einer Haltung humorvoller Gelassenheit lassen sich diese Überraschungen am besten meistern. Es gehört zu den Schlüsselqualifikationen eines G. Es wird vermutet, dass weniger das Fachwissen und Methodenrepertoire einen erfolgreichen Kursleiter ausmachen, sondern eine eher amüsante, lockere und lustige Atmosphäre, die durch den Humor des G beeinflusst ist.
Ellen Prang

7. Evaluation

Zusammenfassung
Die Auswertung einer GT-Veranstaltung dient der Überprüfung, inwieweit die Ziele durch das Training erreicht wurden, ob die TN mit der Trainerin, dem Training (Planung, Durchführung, Inhalte, Methoden) und dem gesamten Ablauf zufrieden sind und die Qualität des GT verbessert werden kann.
Ellen Prang

8. Hinweise für die Gedächtnistrainerin

Zusammenfassung
Die folgenden Grundsätze bilden die Quintessenz aus diesen Ausführungen und den Erfahrungen von professionellen G. Es sind normative Orientierungen, die sowohl für Ziel- wie auch Inhalts- und Methodenentscheidungen relevant sind. Sie sollten bei der Kursplanung und Durchführung individuell und mit Phantasie umgesetzt werden. Neben den didaktischen Postulaten der Zielgruppenorientierung und Teilnehmerpartizipation geben sie der G wichtige Grundsätze zum didaktischen Handeln (ohne Rangfolge), die zum Erreichen der Ziele und zum Gelingen des Kursverlaufs beitragen.
Ellen Prang

Backmatter

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