Skip to main content
Erschienen in:

01.03.2005 | Leitthema

Gesundheitspolitische und -ökonomische Aspekte

verfasst von: Prof. Dr. K. Höffken

Erschienen in: Die Onkologie | Ausgabe 3/2005

Einloggen, um Zugang zu erhalten

Zusammenfassung

Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die gesundheitspolitischen und ökonomischen Aspekte unter besonderer Berücksichtigung der Versorgung von Krebskranken in Deutschland.
Weltweit ist die Lebenserwartung in den letzten Dekaden bemerkenswert angestiegen und wird auch voraussichtlich weiter zunehmen. Parallel dazu sinken in den Industrienationen die Geburtenraten. Daher nehmen sowohl in den USA als auch in Deutschland die Todesraten an Krebserkrankungen zu. Ein Ziel der Onkologie ist die Bildung von onkologischen Zentren. Diese müssen hinsichtlich ihrer Strukturen, Prozeduren und Ergebnisse entsprechenden Qualitätsanforderungen genügen und sich regelmäßig der Überprüfung stellen. Was die Strukturen betrifft, müssen interdisziplinär arbeitende Krebszentren etabliert werden, die gewährleisten, dass jede bei der Versorgung von Krebserkrankungen beteiligte medizinische Disziplin in optimaler Weise dem Patienten zur Verfügung steht. Bezüglich Ökonomie ergeben sich jetzt und in Zukunft zwei zentrale Fragen:
  • Soll der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöht werden?
  • Wie sollten die Gesundheitsausgaben innerhalb des Gesundheitswesens verteilt werden?
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Grilli R, Tinazzi A, Labianca R, Sheldon TA, Liberati A (1998) „Do specialists do it better? The impact of specialization on the processes and outcomes of care for cancer patients.“ Ann Oncol 9:365–374 Grilli R, Tinazzi A, Labianca R, Sheldon TA, Liberati A (1998) „Do specialists do it better? The impact of specialization on the processes and outcomes of care for cancer patients.“ Ann Oncol 9:365–374
2.
Zurück zum Zitat Hartmann M, Kath R, Szucs TD (2001) Gesundheitsökonomie in der Hämatologie und Onkologie. Urban und Vogel, München Hartmann M, Kath R, Szucs TD (2001) Gesundheitsökonomie in der Hämatologie und Onkologie. Urban und Vogel, München
3.
Zurück zum Zitat Neubauer G (2004) „Gesundheitspolitik—quo vadis?“ Onkologe 10 [Suppl 2]:S73–S76 Neubauer G (2004) „Gesundheitspolitik—quo vadis?“ Onkologe 10 [Suppl 2]:S73–S76
4.
Zurück zum Zitat New T, Curless R, Morris E, Muckle M (1995) „Care pathways. On the right path.“ Health Serv J 105 (5473):28 New T, Curless R, Morris E, Muckle M (1995) „Care pathways. On the right path.“ Health Serv J 105 (5473):28
5.
Zurück zum Zitat Yancik R (1997) „Cancer burden in the aged: an epidemiologic and demographic overview.“ Cancer 80:1273–1283 Yancik R (1997) „Cancer burden in the aged: an epidemiologic and demographic overview.“ Cancer 80:1273–1283
Metadaten
Titel
Gesundheitspolitische und -ökonomische Aspekte
verfasst von
Prof. Dr. K. Höffken
Publikationsdatum
01.03.2005
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 3/2005
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-005-0840-6

Weitere Artikel der Ausgabe 3/2005

Der Onkologe 3/2005 Zur Ausgabe

Aktuelle Onkologie

Wendekreis des Krebses

Neu im Fachgebiet Onkologie

Die beste Jahreszeit für eine Krebsimmuntherapie

16.07.2024 Onkologische Immuntherapie Nachrichten

Die Wirksamkeit von Checkpointhemmern scheint klinisch relevanten saisonalen Schwankungen zu unterliegen. Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkarzinom etwa hatten das beste Outcome, wenn die PD-1-Inhibitor-Infusionen in den Wintermonaten starteten.

Partielle Nephrektomie: Videoanalysen zur Verbesserung der chirurgischen Qualität

16.07.2024 Nephrektomie Nachrichten

Je versierter Operateurinnen und Operateure sind, desto geringer ist das Risiko für Komplikationen. Eine kleine US-Studie spricht dafür, dass das auch bei Roboter-assistierten Nephrektomien gilt – und dass sich Op.-Videos für die Beurteilung eignen.        

S3-Leitlinie Endometriumkarzinom aktualisiert

15.07.2024 Endometriumkarzinom Nachrichten

Die angepasste Version der S3-Leitlinie Endometriumkarzinom enthält unter anderem Empfehlungen zu Risikofaktoren, wie der Hormonersatztherapie, sowie darüber, wann eine vaginale Brachytherapie und wann eine Perkutanbestrahlung angebracht ist.

Warum junge Brustkrebspatientinnen die endokrine Therapie absetzen

15.07.2024 Mammakarzinom Nachrichten

Bei jungen Brustkrebspatientinnen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie eine adjuvante endokrine Therapie vorzeitig absetzen. In einer europäischen Kohorte wurden dafür zwei Risikofaktoren identifiziert, die bei der Behandlung berücksichtigt werden sollten.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.