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Erschienen in:

01.03.2007 | Leitthema

Grundlagen einer innovativen interdisziplinären Tumortherapie

Ein Ausblick

verfasst von: Prof. Dr. D. Meyer, H. Einsele, M.N. Pruschy, A.M. Waaga-Gasser, F. Weissinger

Erschienen in: Die Onkologie | Ausgabe 3/2007

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Auszug

Der Stellenwert der chemotherapeutischen Substanzen im Rahmen der onkologischen Therapie ist unumstritten, selbst wenn sie noch vor einigen Jahren als „Giftkur ohne Nutzen“ beschrieben wurde (Der Spiegel Nr. 41, 2004). Fortschritte in der Therapie gastrointestinaler Tumoren haben sich in den letzten Jahren im Wesentlichen aus der interdisziplinären Zusammenarbeit der an der Therapie beteiligten Fachdisziplinen ergeben. Bekannte chemotherapeutische Substanzen wurden in multimodale Therapiekonzepte eingebunden. Diese Konzepte erfordern eine enge Kooperation von Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Chirurgen auf der Basis der präoperativ durchgeführten radiologischen und pathologisch-histologischen Diagnostik. Eine intensive Kommunikation und Abstimmung der erwähnten Fachdisziplinen ist notwendig, um derartige Konzepte zu ermöglichen. Konsequenz daraus ist die Bildung von krankheitsbezogenen Zentren, in denen Patienten nicht mehr in verschiedenen Fachdisziplinien parallel behandelt, sondern in einem Zentrum gemeinsam im interdisziplinären Ansatz versorgt werden. …
Metadaten
Titel
Grundlagen einer innovativen interdisziplinären Tumortherapie
Ein Ausblick
verfasst von
Prof. Dr. D. Meyer
H. Einsele
M.N. Pruschy
A.M. Waaga-Gasser
F. Weissinger
Publikationsdatum
01.03.2007
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 3/2007
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-007-1191-2

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