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Harnwegsinfektionen

Antibiotika, Phytopharmaka oder symptomatische Therapie?

Therapiemöglichkeiten beim unkomplizierten Harnwegsinfekt

Frau hält die Hände über ihren Unterleib

Eine 35-jährige Frau stellt sich in der Hausarztpraxis vor. Seit dem Vortag habe sie Symptome, die sie auf eine Blasenentzündung zurückführt. Sie äußert den Wunsch, auf ein Antibiotikum zu verzichten und fragt explizit nach pflanzlichen Alternativen. Wie können Sie vorgehen?

Bei geriatrischen Patienten schwierig zu erkennen

Wann ist die Harnwegsinfektion behandlungsdürftig?

Pflegerin hilft älterem Mann auf die Beine

Typische Symptome einer Harnwegsinfektion können bei alten Menschen fehlen, die Abgrenzung zur asymptomatischen Bakteriurie ist erschwert. Die folgenden Kriterien helfen bei der Differenzierung und dem rationalen Einsatz von Antibiotika.

Antibiose bei Bakteriennachweis im Urin? Fake News!

Urinteststreifen

„Ein Bakteriennachweis im Urin muss immer antibiotisch behandelt werden“ – trotz besseren Wissens und deutlichen Hinweisen in der Literatur wird diese Praxis insbesondere im niedergelassenen Bereich weiterhin praktiziert. Es betrifft Hausärzte, Internisten, Gynäkologen und Urologen.

Urinmikrobiologie in der Praxis - Teil 41

Pseudomonaden – gemeine Überlebenskünstler

stäbchenförmige Bakterien

Nicht unbedingt zu den häufigsten, aber durchaus gemeinsten Keimen im Urinlabor gehört Pseudomonas aeruginosa. Er zählt nicht zu den Darmbakterien sondern stammt normalerweise aus der Umwelt. Der Keim verursacht damit exogene Infektionen, die häufig tödlich sind.

Inzidenz, Risikofaktoren, Management

Harnwegsinfektionen: Besonderheiten bei geriatrischen Patienten

Urinbeutel und Rollstuhl

HWI und asymptomatische Bakteriurien sind bei geriatrischen Patienten weit verbreitet. Dabei ist besonders ein rationaler Einsatz antimikrobiellen Substanzen weiter voranzutreiben, vor allem in Langzeitpflegeeinrichtungen. Eine große Herausforderung ist es zudem zwischen symptomatischen HWI und asymptomatischen Bakteriurien zu differenzieren. 

CME-Fortbildungsartikel

25.06.2021 | Akutes Abdomen | CME | Ausgabe 7/2021

Bildgebung bei akutem Abdomen – Teil 2

Das akute Abdomen beschreibt einen potenziell lebensbedrohlichen Zustand und erfordert eine schnellstmögliche diagnostische Abklärung. Nach der klinischen Inspektion und teils gezielten Ultraschalluntersuchung sind in unklaren Fällen meist eine …

26.04.2021 | Diagnostik in der Nephrologie | CME | Ausgabe 3/2021

Klinischer Ultraschall in der Nephrologie

Richtig eingesetzt, hilft die moderne Ultraschalldiagnostik dem Nephrologen gerade in Notfallsituationen auf der Station, in der Dialyse und in der Notaufnahme dabei, rasch die richtige Diagnose zu stellen bzw. als diagnostischer Weichensteller …

08.02.2021 | Urologische Arzneimitteltherapie | CME | Ausgabe 3/2021

CME: Bedachte Antibiotikaprophylaxe bei endourologischen Eingriffen

Postinterventionelle Gewebeinfektionen und komplizierte Harnwegsinfektionen vermeiden ohne Antibiotikaresistenzen voran zu treiben? Nach Lektüre des Beitrag können Sie Risikopatienten identifizieren, kennen die Datenlage zu den Prophylaxeempfehlungen je Prozedur und entsprechende Antibiotic Stewardship Strategien.

21.10.2020 | Antibiotika | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 5/2020

CME: Orale Antibiotikatherapie in der Praxis

In der Praxis ist es eine tägliche Herausforderung, zwischen viralen und bakteriellen Infekten zu differenzieren. Dieser Beitrag gibt einen Überblick zu den Infektionserregern, deren Resistenzen und geeignete Antibiotika, um die antibiotische Therapie gezielt auf richtige Indikationen zu lenken und leitliniengerecht einzusetzen.

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20.04.2021 | Harnwegsinfektionen in der Pädiatrie | Kasuistiken

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Nach wiederholten Harnwegsinfektionen werden bei einem vierjährigen Jungen insgesamt vier Blasensteine entfernt. Rätselhaft wird der Fall nach Mikroanalyse eines der Steine: Es werden Partikel aus Quecksilber und Selen gefunden, obwohl das Kind in keiner mit Quecksilber belasteten Umwelt lebt und keine Vorliebe für quecksilberbelastete Meeresfrüchte hat.

03.11.2020 | Fieber | Facharzt-Training | Sonderheft 2/2020

Harnwegsinfekt, Flankenschmerzen und Fieber: Wie gehen Sie vor?

Nach mehrfacher Antibiotikatherapie einer Zystitis zeigt sich bei einer 26-jährigen Studentin weiterhin ein Harnwegsinfekt sowie ein Urin-pH von 7. Darüber hinaus beklagt die junge Frau intermittierende rechtsseitige Flankenschmerzen sowie seit 2 Tagen Temperaturen bis 38,5 °C und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Die Sonographie zeigt einen zweitgradigen Harnstau der rechten Niere. Es folgt ein Low-dose-nativ-CT des Abdomens.

04.02.2019 | Kinder- und Jugendgynäkologie | Der besondere Fall im Bild | Ausgabe 3/2019

Ungewöhnlicher Genitalbefund: Woher kamen Dysurie und Harnverhalt?

Fieber bis 39,4 °C, Übelkeit und Erbrechen: Bei einer Neunjährigen wird in der Notfallpraxis eine Harnwegsinfektion festgestellt und behandelt. Doch dann folgen Dysurie und Harnverhalt. In der Klinik bringt schließlich die Untersuchung des Genitales eine sehr ungewöhnliche Diagnose ans Licht.

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Mikroimmuntherapie als begleitende therapeutische Unterstützung

Harnwegsinfekte werden häufig mit Antibiotika behandelt, die auch das Immunsystem beeinträchtigen können. Die Schnittstelle zwischen angeborenem und erworbenem Immunsystem ist Schrittmacher für den Verlauf einer Infektion. Hier setzt die …

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Gunter Schlegel

09.09.2021 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | Fortbildung | Ausgabe 9/2021

Praxis-Tipps zur Therapie rezidivierender HWI

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Autor:
Dr. med. Elke Heßdörfer

09.09.2021 | Harnwegsinfektionen | Fortbildung | Ausgabe 9/2021

Warum der Blick auf den Darm bei HWI lohnt

Der Darm als therapeutisches Ziel bei rezidivierenden Harnwegsinfekten ist der klassischen, evidenzbasierten westlichen Medizin sehr fremd. Obwohl der Darm und die Darmmikrobiota auf vielfältige Weise entscheidend für unsere Gesundheit sind. Es wäre also sinnvoll, den Darm auch hier in den Fokus zu rücken.

Autoren:
Angelika Hecht, Dr. med. Elke Heßdörfer

23.08.2021 | Harnwegsinfektionen | Übersichten

Mikrobiomanalyse der Harnblase und probiotische Therapieoptionen bei Frauen mit rezidivierenden Harnwegsinfektionen

Um die Frequenz rezidivierender Harnwegsinfektionen (rHWI) und die damit verbundene fortwährende Zunahme multiresistenter Uropathogene zu reduzieren, werden neuartige Präventionsmaßnahmen und Therapieansätze benötigt. Ziel dieser Übersichtsarbeit …

Autoren:
T. Schiereck, S. Yeldan, J. Kranz, L. Schneidewind, F. Wagenlehner, I. Wieters, M. J. G. T. Vehreschild, T. Otto, D. Barski

11.07.2021 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | Fortbildung | Ausgabe 7-8/2021

Streptokokken nicht unterschätzen

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