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21.05.2021 | Hauterkrankungen in der Hausarztpraxis | CME Fortbildung | Ausgabe 5/2021

CME 5/2021

Atopische Dermatitis

Zeitschrift:
CME > Ausgabe 5/2021
Autoren:
Larisa Streikiene, Prof. Dr. Silke C. Hofmann
zum Fragebogen im Kurs

Zusammenfassung

Die atopische Dermatitis (AD) ist eine häufige chronisch-rezidivierende entzündliche Hauterkrankung, die alle Altersgruppen betreffen kann und die Lebensqualität der Patienten oft erheblich beeinträchtigt. Neben Pruritus und einer allgemein trockenen Haut leiden die Betroffenen unter akuten oder chronischen Ekzemherden, deren Morphe und Lokalisation abhängig vom Patientenalter und dem Ekzemtyp variiert. Hinweise auf die Diagnose können zudem eine Vielzahl an möglichen Atopie-Stigmata geben, aber auch mögliche assoziierte sonstige atopische oder allergische Erkrankungen. Die Genese der AD ist multifaktoriell und beruht auf einer Th2-dominierten kutanen Entzündung, aber auch genetisch bedingten Störungen der epidermalen Barriere und einer Dysregulation des kutanen Mikrobioms. Basierend auf den neuen Erkenntnissen zur Pathogenese werden in nächster Zeit zunehmend mehr gezielte und innovative Therapieoptionen zur Verfügung stehen, die neben den klassischen Therapien wie rückfettende Hautpflege, topische Steroide und Calcineurininhibitoren, Phototherapie und Immunsuppressiva zu einer deutlich besseren Krankheitskontrolle beitragen werden. Diese Übersicht geht auf Klinik, Differenzialdiagnose, Prävention und Pathogenese der AD ein sowie ausführlich auf die Therapie der Erkrankung in Abhängigkeit von Schweregrad und Verlauf.

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Literatur
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