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Erschienen in:

01.12.2013 | Einführung zum Thema

Klinische und epidemiologische Krebsregister

Krebsregister in Deutschland – quo vadis?

verfasst von: Prof. Dr. G. Möslein, J. Haier, P.M. Schlag

Erschienen in: Die Onkologie | Ausgabe 12/2013

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Auszug

Am 09.04.2013 ist das Krebsfrüherkennungs- und Krebsregistergesetz (KFRG) in Deutschland in Kraft getreten. Dieses Gesetz beinhaltet die Einrichtung flächendeckender klinischer Krebsregister als Maßnahme zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Tumortherapie und Krebsfrüherkennung. Dies war eine dringend notwendige Entscheidung, da derzeit in Deutschland ein „Flickenteppich“ von rund 50 sehr unterschiedlichen Krebsregistern besteht. Über die umfangreichste Datensammlung verfügt das Gemeinsame Krebsregister (GKR) der neuen Bundesländer, welche auf Erfahrungen und Strukturen des 1952 gegründeten Nationalen Krebsregisters der DDR aufbauen konnte. Dieses Register verfügte über Informationen von 1,8 Mio. Patienten und war damit eine der größten onkologischen Datensammlungen weltweit. In den alten Bundesländern hat v. a. das Register des Saarlandes internationale Bedeutung erlangt. Das KFRG hat nun das Ziel, bundesweit eine einheitliche (möglichst vollständige) Erfassung aller Krebserkrankungen mit einem einheitlichen Datensatz oder zumindest eine allgemeine Vergleichbarkeit der Daten zu erreichen. …
Metadaten
Titel
Klinische und epidemiologische Krebsregister
Krebsregister in Deutschland – quo vadis?
verfasst von
Prof. Dr. G. Möslein
J. Haier
P.M. Schlag
Publikationsdatum
01.12.2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 12/2013
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-013-2515-z

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