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26.10.2021 | Mammakarzinom | Industrieforum | Sonderheft 1/2021

gynäkologie + geburtshilfe 1/2021

Mammakarzinom: BRCA-Testung bei allen HER2-negativen Patientinnen

Zeitschrift:
gynäkologie + geburtshilfe > Sonderheft 1/2021
Autor:
Dr. Martina-Jasmin Utzt
Etwa jede zehnte Patientin mit triple-negativem Brustkrebs (TNBC) und jede zwanzigste Patientin mit hormonrezeptorpositivem (HR+) und HER2-negativen (HER2-) Mammakarzinom hat eine BRCA1/2-Keimbahnmutation und könnte deshalb von einer zielgerichteten Therapie mit einem PARP-Inhibitor profitieren. Prof. Michael Lux, Paderborn, bedauerte, dass hierzulande weniger als die Hälfte aller Brustkrebspatientinnen mit möglicher Indikation für eine PARP-Inhibition auf eine BRCA1/2-Keimbahnmutation untersucht wird. Zu Unrecht, meinte er, denn gegenüber einer Chemotherapie bieten PARP-Inhibitoren wie Olaparib (Lynparza ®) deutliche Überlebensvorteile sowie eine bessere Verträglichkeit und Lebensqualität. ...

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