Skip to main content
Erschienen in:

07.03.2023 | Multiple Sklerose | Rund um den Beruf

Behandlung mit Rituximab bei MS

verfasst von: Dr. med. Klaus Gehring

Erschienen in: NeuroTransmitter | Ausgabe 3/2023

Einloggen, um Zugang zu erhalten

Auszug

Seit fast einem Jahr existiert der MS-Modulvertrag, der mit allen Ersatzkassen verhandelt und geschlossen werden konnte. Er bietet die Möglichkeit der extrabudgetären Vergütung von Leistungen, die wir schon seit Jahren erbringen und die unseren Patientinnen und Patienten zugutekommen. Sie alle wissen um die Gliederung dieses Selektivvertrages in fünf unterschiedliche und getrennt voneinander abzurechnende Module. Eines davon bildet die besondere Überwachung im Rahmen einer leitliniengerechten Behandlung mit Rituximab ab. Besonderen Charme gewinnt dieses Modul unter anderem dadurch, dass im Rahmen dieses Vertrages eine Antragsstellung für den Einsatz im Off-Label-Use nicht mehr erforderlich ist. Unberührt davon bleibt das Haftungsrecht, welches zu einer gesonderten Aufklärung der Patientinnen und Patienten zwingt. Prof. Dr. med. Achim Berthele von der Ludwig-Maximilians-Universität in München berichtete darüber im vergangenen Jahr ausführlich [NT 2022;33(7/8):33-8]. Ein Beispiel, wie diese gesonderte Aufklärung rechtssicher aussehen kann, möchten wir Ihnen hiermit vorstellen. Sie finden eine PDF-Version dieser Aufklärung im Mitgliederbereich der Homepage der Verbände BDN und BVDN.
Anhänge
Nur mit Berechtigung zugänglich
Metadaten
Titel
Behandlung mit Rituximab bei MS
verfasst von
Dr. med. Klaus Gehring
Publikationsdatum
07.03.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
NeuroTransmitter / Ausgabe 3/2023
Print ISSN: 1436-123X
Elektronische ISSN: 2196-6397
DOI
https://doi.org/10.1007/s15016-023-3035-8

Weitere Artikel der Ausgabe 3/2023

NeuroTransmitter 3/2023 Zur Ausgabe

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie

Taugen Risikoscores für Schlaganfall und Blutungen auch bei Krebskranken?

Britische Registerdaten sprechen dafür, dass sich die Blutungsrisikoprädiktion bei Personen mit Vorhofflimmern, die zugleich an Krebs leiden, nicht einfach aus Kohorten ohne Krebs übertragen lässt.

Multiple Sklerose: Erhöhte Schubaktivität nach Impfung?

10.07.2024 EAN-Congress 2024 Kongressbericht

Ziehen Impfungen bei Multipler Sklerose (MS) in ähnlicher Weise wie Infektionen ein erhöhtes Schubrisiko nach sich? Die Effekte scheinen klein und auf einen kurzen Zeitraum begrenzt zu sein.

Akut symptomatische Anfälle nach Ischämie: Was bestimmt die Prognose?

09.07.2024 EAN-Congress 2024 Kongressbericht

Epileptische Anfälle, die im Gefolge eines ischämischen Insults auftreten, können weitere unprovozierte Anfälle nach sich ziehen und gehen mit einer erhöhten Mortalität einher. Die Prognose hängt von mehreren Faktoren ab. 

Restless-Legs-Syndrom: Peroneusstimulation als Therapie der Zukunft?

08.07.2024 EAN-Congress 2024 Kongressbericht

Die Möglichkeiten der Pharmakotherapie sind beim Restless-Legs-Syndrom begrenzt. Gefürchtet ist die Augmentation, insbesondere unter dopaminergen Wirkstoffen. Gehört die Zukunft deshalb der beidseitigen Stimulation der Peroneusnerven?