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Nebenwirkungen der Krebstherapie

Dexamethason bei Dyspnoe nicht wirksamer als Placebo

Die gängige Praxis, Krebspatientinnen und -patienten mit krankheitsassoziierter Luftnot Dexamethason zu verabreichen, sollte wohl überdacht werden. Eine US-amerikanische Studie attestierte der Kortikosteroidtherapie ein ungünstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis.

Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Innere Medizin

Schwäche und Übelkeit bei bekanntem Nierenzellkarzinom

Ein 73-jähriger Patient stellt sich in der Notaufnahme mit seit wenigen Wochen bestehender ausgeprägter Schwäche, Appetitlosigkeit und Übelkeit vor. An Vorerkrankungen bestehen ein papilläres Nierenzellkarzinom, das mit einer Immuntherapie behandelt wird, und eine Hypothyreose unter Substitutionstherapie mit L-Thyroxin. Wie gehen Sie weiter vor?

Wie Krebserkrankungen das Sexualleben beeinflussen

Häufig ist das Thema Sexualität bei Krebserkrankungen immer noch ein Tabu. Erkrankte trauen sich oft nicht, dieses Thema im ärztlichen Gespräch anzusprechen. Allerdings wird die Initiative für ein solches Gespräch auch selten von ärztlicher Seite übernommen. Dieser Beitrag fasst die Auswirkungen onkologischer Erkrankungen auf die sexuelle Gesundheit und Behandlungsmöglichkeiten zusammen.

Hodgkin-Lymphom-Erkrankte sterben eher an kardiovaskulärer Ursache

Einer Studie zufolge ist für Patienten mit einem klassischen Hodgkin-Lymphom das Risiko, an einer kardiovaskulären Erkrankung zu sterben, höher als an der Tumorerkrankung. Im Laufe des langen Follow-ups waren die kardiovaskulären Erkrankungen die häufigste Todesursache bei Patienten im Stadium I oder II.

Schädigung des Urogenitaltraktes

Negative Folgen der Strahlentherapie

Die Strahlentherapie von Tumoren – vor allem im Bereich des Beckens – hat oft Schäden im Urogenitaltrakt zur Folge. In diesem Beitrag werden die häufigsten Strahlenschäden von Harnblase, Ureter und Urethra mit entsprechenden Therapiemöglichkeiten dargestellt.

CME-Fortbildungsartikel

Älterer Mann hält sich die Hand vor den Mund

09.06.2022 | Antiemetische Therapie | CME

CME: Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen nach medikamentöser Tumortherapie

Wie häufig und wie schwer Übelkeit oder Erbrechen nach einer Krebstherapie sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Daher sollten Sie die antiemetische Prophylaxe an Wirkstoff, Dosierung, Zeitplan, Verabreichungsart oder personenbezogene Faktoren anpassen. 

Entscheidungsalgorithmus für die Einleitung einer empirischen antibiotischen Therapie bei hämatologischen und onkologischen Patienten in Neutropenie.

14.03.2022 | Antiinfektive Prophylaxe | CME

CME: Wie Sie Infektionen in der Hämatologie und Onkologie managen

Eine breite, unspezifische Antibiotikatherapie ist nicht nur aufgrund antimikrobieller Resistenzen kritisch zu betrachten. Der Beitrag soll bei einem risikoadaptierten und verantwortungsvollen Einsatz von Antiinfektiva unterstützen. Dabei fokussiert er auch auf nichtbakterielle Infektionen, die in der Praxis häufig vernachlässigt werden.

3D Illustration eines Spermiums und einer Eizelle

30.01.2022 | Nebenwirkungen der Krebstherapie | CME

CME: So schützen Sie die Fertilität unter Krebstherapien

Die Familienplanung ist zum Zeitpunkt der Krebsdiagnose bei einigen noch nicht gestartet oder abgeschlossen. Welche Wirkstoffe sind fertilitätsgefährdend und welche protektiven Maßnahmen gibt es für Männer und Frauen? Der CME-Beitrag unterstützt Sie bei der Beratung und sensibilisiert für dieses oft lebensbestimmende Thema.

Junge an Krebs erkrankte Patientin

27.01.2022 | Nebenwirkungen der Krebstherapie | FB_CME

CME: Kardiologische Langzeitfolgen nach Malignom-Behandlung

Die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität von Krebspatienten kann durch eine sinnvolle Risikoabschätzung, eine präzise Diagnostik sowie geeignete Maßnahmen zur Überwachung von Spätkomplikationen signifikant gesenkt werden. Welche Therapien besonders kardiotoxisch sind und welche Maßnahmen Sie ergreifen können, lesen Sie im CME-Beitrag.

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15.03.2022 | Wechselwirkungen der Krebstherapie | Schwerpunkt

Die Krebstherapie pharmazeutisch begleiten – ein Fallbeispiel

Von der Arzneimittelanamnese bis zum Nebenwirkungsmanagement – pharmazeutische Fachkräfte können bei der Beratung von Krebskranken in der Praxis unterstützen, wie die Kasuistik einer ambulant chemotherapeutisch behandelten Patientin mit einem Kolonkarzinom zeigt. Das kann viele Vorteile bezüglich Lebensqualität, Adhärenz und Therapiesicherheit bringen.

Kutanes Plattenepithelkarzinom an den Füßen

Open Access 04.01.2022 | Nebenwirkungen der Krebstherapie | Kasuistiken

Mehr als eine kutane Graft-versus-Host-Disease!

Ein 48-jähriger multimorbider Patient, der seit 24 Jahren an einer Graft-versus-Host-Disease (GVHD) leidet, stellt sich mit einem größenprogredienten Ulkus mit Therapieresistenz vor. Der Fall macht auf Folgerisiken der Stammzelltransplantation und der GVHD aufmerksam und verdeutlicht den hohen Stellenwert einer engmaschigen Nachsorge. 

rötlich livide punktuelle Verfärbungen im Bereich der Akren

29.03.2021 | Tyrosinkinaseinhibitoren | Blickdiagnose

Was verursacht die Pünktchen an den Fingerspitzen?

Die chronisch lymphatische Leukämie und die normfrequente absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern einer 81-jährigen Patientin werden mit Ibrutinib und Rivaroxaban therapiert. Im Behandlungsverlauf ergibt sich eine zunehmende gepünktelte Verfärbung im Bereich der Akren – nicht nur unschön, sondern auch schmerzhaft.

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03.08.2022 | Orgasmusstörungen | Topic

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Prof. Dr. Tanja Zimmermann
Histopathologischer Befund bei akuter myeloischer Leukämie

27.07.2022 | Akute myeloische Leukämie | Schwerpunkt

Erstlinientherapie bei nicht-intensiv therapierbarer AML

Die Prognose von älteren bzw. aus anderen Gründen nicht-intensiv therapierbaren AML-Erkrankten ist weiterhin schlecht. Einige neue orale zielgerichtete Medikamente konnten eine Verlängerung des Gesamtüberleben erzielen. Dennoch kommt bei Vielen in dieser Population der palliativen und supportiven Therapie ein großer Stellenwert zu.

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Dr. med. Susanne Ghandili, Dr. med. Franziska Modemann, Prof. Dr. med. Carsten Bokemeyer, Prof. Dr. med. Walter Fiedler

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Die intravesikale Instillationstherapie ist eine Standardbehandlung zur Prävention von Rezidiven beim nicht muskelinvasiven Blasenkarzinom. Die häufigsten, aber auch die seltenen Nebenwirkungen der intravesikalen Chemotherapie mit Mitomycin C und der intravesikalen Immuntherapie mit Bacillus Calmette-Guérin im Überblick.

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06.06.2022 | Nebenwirkungen der Krebstherapie | Fortbildung

Negative Folgen der Strahlentherapie

Die Strahlentherapie von Tumoren – vor allem im Bereich des Beckens – hat oft Schäden im Urogenitaltrakt zur Folge. In diesem Beitrag werden die häufigsten Strahlenschäden von Harnblase, Ureter und Urethra mit entsprechenden Therapiemöglichkeiten dargestellt.

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Prof. Dr. med. Tilmann Kälble
Antikörper an Nerven

06.06.2022 | Nebenwirkungen der Krebstherapie | Fortbildung

Neurologische Komplikationen unter Immuncheckpointinhibition

Die Behandlung mit Immuncheckpointinhibitoren gilt als gut verträglich. Dennoch kann sie ein breites Spektrum an immunvermittelten Nebenwirkungen hervorrufen, darunter auch neurologische. Diese sind zwar selten, aufgrund ihres mitunter lebensbedrohlichen Verlaufs bedürfen sie aber besondere Beachtung.

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29.05.2022 | Zystitis | Leitthema

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Die strahleninduzierte hämorrhagische Zystitis ist Langzeitfolge einer Strahlenbehandlung des Beckens mit einer Inzidenzrate von ungefähr 5–10 %. Harnwegsinfektionen oder ein Tumorgeschehen müssen zunächst ausgeschlossen werden. Dann erfolgt die entsprechende Therapie je nachdem wie schwer und akut die Symptomatik ist.

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Die uroonkologische Systemtherapie wurde in den letzten Jahren massiv ausgeweitet. Das betrifft sowohl die Anzahl der zugelassenen Substanzen als auch die der genutzten Wirkstoffklassen. Zwangsläufig ist mit Komplikationen zu rechnen. Welche sind von Relevanz, wie können sie vermieden und was in Notfallsituationen unternommen werden?

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04.04.2022 | Onkologische Rehabilitation | Rehabilitation

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Die Einnahme von Methotrexat und Vincaalkaloiden ist mit einem hohen Risiko für schwere, teilweise letale Nebenwirkungen verbunden. Wichtig ist es daher, bestimmte Standards zu implementieren und einzuhalten und die Patientinnen und Patienten gründlich aufzuklären.

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