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Neurologische Diagnostik

Psychiatrische Kasuistik

Die "Denkblockade", die eine Psychose auslöste

Ein 75-jähriger Patient glaubt, er sei am Ukraine-Krieg mitschuldig, seine gesunde Frau leide an Parkinson und dass er verfolgt werde. Bis auf diese Wahnvorstellungen war der Patient zeitlebens psychiatrisch unauffällig. Auch der neurologisch-internistische Zustand ist gut. Ein Blick in die Gefäße gibt Aufschluss. 

Schlaganfall oder epileptischer Anfall? Diese Kriterien sind entscheidend

Der epileptische Anfall ist die vielleicht wichtigste Differenzialdiagnose des Schlaganfalls in der Akutphase. Hier liefern die klinischen Unterscheidungsmerkmale und die erweiterte Bildgebung wertvolle Hinweise, um schnellstmöglich die richtige Behandlung einleiten zu können. 

Neurologische Kasuistik

Alte Läsionen und eine geschwollene "Olive" im Hirn

Sehr abrupt setzen bei einem 49-jährigen Patienten eine Hirnstammsymptomatik mit rechtsseitiger Schwäche, Gehstörung und Augenbewegungsstörung ein. Nach einigen Monaten verbessert sich die Symptomatik, doch in der Kontrolluntersuchung fällt eine Raumforderung des Nucleus olivaris inferior auf – kennen Sie diese Diagnose?

Small-Fiber-Neuropathien – Ursachen, Diagnostik, Therapie

Small-Fiber-Neuropathien sind eine Gruppe von Neuropathien, die die Funktion der kleinen dünn- und nichtmyelinisierten Nervenfasern betreffen. Brennschmerzen, einschießende Schmerzattacken, Missempfindungen sind häufige Symptome. Die Ursachen sind komplex und erfordern eine präzise Ursachenabklärung. Der Hergang entscheidet nämlich darüber, ob eine kausale Therapie möglich ist.

Plötzlich Kribbeln, Reflexverlust und Gangstörungen

Seit zwei Wochen leidet ein 26-jähriger Patient unter dieser Symptomatik an beiden Armen und Beinen. Im Liquor finden die Behandelnden erhöhte Mengen an Eiweiß und beginnen bei V. a. Miller-Fisher-Syndrom eine Immuntherapie, später eine Plasmapherese. Auf beide Therapien spricht der Patient an, doch nach wenigen Tagen kehren die Symptome zurück. Wie ist nun vorzugehen?

CME-Fortbildungsartikel

14.11.2022 | Molekulargenetik | Zertifizierte Fortbildung

Klinisch relevante genomische Varianten neurologischer Erkrankungen

Viele neurologische Erkrankungen werden durch klinisch relevante genomische Varianten in einzelnen Genen verursacht. Die technologischen Fortschritte in der molekulargenetischen Diagnostik tragen dazu bei, unser Verständnis der …

Seniorin im Krankenbett

20.10.2022 | Apoplex | Zertifizierte Fortbildung

CME: Stroke mimic - Differenzialdiagnose Delir

Aufgrund ähnlicher Leitsymptome wie Bewusstseinsstörungen, nicht-motorische oder neurokognitive Symptome stellt das Delir als Stroke mimic eine wichtige Differenzialdiagnose dar, besonders bei Älteren. Das zeitkritische Krankheitsbild erfordert schnelles und präzises Handeln. Hier lesen Sie zu den ersten diagnostischen Maßnahmen und auf welche Risikofaktoren Sie bei der Anamnese achten sollten.

Person kratzt sich an schmerzender Wade

13.10.2022 | Neurologische Diagnostik | CME Zertifizierte Fortbildung

Small-Fiber-Neuropathien – Ursachen, Diagnostik, Therapie

Small-Fiber-Neuropathien sind eine Gruppe von Neuropathien, die die Funktion der kleinen dünn- und nichtmyelinisierten Nervenfasern betreffen. Brennschmerzen, einschießende Schmerzattacken, Missempfindungen sind häufige Symptome. Die Ursachen sind komplex und erfordern eine präzise Ursachenabklärung. Der Hergang entscheidet nämlich darüber, ob eine kausale Therapie möglich ist.

19.09.2022 | Myalgie | CME Zertifizierte Fortbildung

Seltene Erkrankungen in der Differenzialdiagnose bei Myalgien

Als Myalgien bezeichnet man Schmerzempfindungen in der Muskulatur. Gemäß der 2020 aktualisierten Leitlinie (AWMF-Registernummer: 030/051) sollten neben Anamnese und klinischer Untersuchung eine elektrophysiologische Untersuchung und ein …

Nachrichten

Kasuistiken

MRT des Schädels im Verlauf

14.11.2022 | Neurologische Diagnostik | Fortbildung

Alte Läsionen und eine geschwollene "Olive" im Hirn

Sehr abrupt setzen bei einem 49-jährigen Patienten eine Hirnstammsymptomatik mit rechtsseitiger Schwäche, Gehstörung und Augenbewegungsstörung ein. Nach einigen Monaten verbessert sich die Symptomatik, doch in der Kontrolluntersuchung fällt eine Raumforderung des Nucleus olivaris inferior auf – kennen Sie diese Diagnose?

cMRT/MR-A- und cCT-A-Untersuchung

13.10.2022 | Organische Halluzinose | Fortbildung

Die "Denkblockade", die eine Psychose auslöste

Ein 75-jähriger Patient glaubt, er sei am Ukraine-Krieg mitschuldig, seine gesunde Frau leide an Parkinson und dass er verfolgt werde. Bis auf diese Wahnvorstellungen war der Patient zeitlebens psychiatrisch unauffällig. Auch der neurologisch-internistische Zustand ist gut. Ein Blick in die Gefäße gibt Aufschluss. 

Intrakraniale und spinale subdurale Hygrome/SDH

26.09.2022 | Hirndruck | Der neurologische Notfall

Kopfschmerzen und atraumatische Subduralblutung – was war die Ursache?

Ein 50-jähriger Patient mit paranoid-halluzinatorischer Schizophrenie stellt sich mit pulsierenden, stechenden Kopfschmerzen in der Notaufnahme vor. Kurz darauf wird er bewusstlos und hat Zuckungen der rechten Körperhälfte. Im CT zeigen sich beidseitige Subduralhämatome mit Verengung der Seitenventrikel sowie eine beginnende transtentorielle Herniation. Ein Trauma besteht nicht. Wie lautet die Diagnose?

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

21.11.2022 | Morbus Alzheimer | Journal club

Zur Amyloid-Theorie bei Alzheimer

In einem 17-jährigen Follow-up konnte ein Zusammenhang zwischen präklinischen Alzheimer-Biomarkern und späteren kognitiven Defiziten gemessen werden. Auch neuropathologische Änderungen standen im Zusammenhang mit biomarkerpositiven Teilnehmenden. Die Studie zeige die gute Aussagekraft vorhandener Alzheimer-Biomarker, kommentiert Prof. Duning, Bremen.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Thomas Duning
Frau liegt mit verzerrtem Gesicht auf dem Boden

20.10.2022 | Apoplex | Fortbildung

Schlaganfall oder epileptischer Anfall? Diese Kriterien sind entscheidend

Entscheidungshilfen für die Akutphase

Der epileptische Anfall ist die vielleicht wichtigste Differenzialdiagnose des Schlaganfalls in der Akutphase. Hier liefern die klinischen Unterscheidungsmerkmale und die erweiterte Bildgebung wertvolle Hinweise, um schnellstmöglich die richtige Behandlung einleiten zu können. 

verfasst von:
Dr. med. Sven Lerch
Gesichtslähmung

12.10.2022 | Fazialisparese | Leitlinie

Leitlinien Update: Therapie der idiopathischen Fazialisparese

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie

Auch die idiopathische Fazialisparese oder "Bell's Palsy" ist in der Pandemie in den Fokus gerückt. Für die Therapie bleiben Glukokortikoide bewährt. Doch auch die antivirale Therapie hat vor allem in schweren Fällen möglicherweise Vorteile.

verfasst von:
Prof. Dr. Josef G. Heckmann
Illustration: Kopf mit niedrigem Akkustand

04.10.2022 | Neurologische Beteiligung bei Infektionserkrankungen | Fortbildung

Gemeinsamkeiten von Long-/Post-COVID und Chronic Fatigue Syndrome

Chronische Erschöpfungssyndrome im Vergleich

Das Chronic Fatigue Syndrome steht seit der Coronapandemie vermehrt im Fokus. Symptome wie akute Müdigkeit und Erschöpfung weisen auffällige Parallelen zu Long-COVID und Post-COVID auf und lassen ähnliche Pathomechanismen vermuten, die über psychologische Ursachen hinaus gehen.

verfasst von:
Dr. med. Wolfgang Hausotter

28.06.2022 | Aortenaneurysma | Leitthema

Überwachung von motorisch evozierten Potenzialen

Ein Diagnostik- und Strategie-Tool zur Vermeidung von neurologischen Komplikationen

Die spinale Ischämie im Rahmen von thorakoabdominellen Aortenersatzeingriffen ist mit postoperativen Paresen und Paraplegien vergesellschaftet. Obwohl konventionelle Maßnahmen zum Schutz der perioperativen Rückenmarkperfusion getroffen werden …

verfasst von:
Dr. Panagiotis Doukas, Alexander Gombert, Michael Jacobs
MERCS-Pocketcard

27.06.2022 | Fieberkrämpfe | Leitthema

Neuropädiatrische Notfälle von A bis Z

Von A wie Anfall bis Z wie zerebrovaskuläre Notfälle

Von allen Kindern, die akut in die Klinik eingeliefert werden, sind 30 % (auch) neurologische Notfälle. Grundlegend für die rasche Abklärung ist die Kombination aus fokussierter Anamnese und neurologischer Untersuchung. Im Leitfaden werden das diagnostische und therapeutische Vorgehen für die häufigsten Ursachen dargestellt: Von A wie Anfall bis Z wie zerebrovaskulärer Notfall.

verfasst von:
Dr. Sebastian Gaus, Dr. Moritz Tacke, Dr. Andrea Bevot
Diagnostischer Algorithmus zur Liquordiagnostik bei neurodegenerativen Demenzerkrankungen

Open Access 07.06.2022 | Demenz | Übersichten

Liquorbefunde bei neurodegenerativen Demenzen richtig einordnen

Uneindeutige Biomarkerprofile und Mischbefunde bei primär neurodegenerativen Demenzursachen können in der klinischen Praxis die Befundinterpretation erschweren. Folgender Algorithmus gibt Anhaltspunkte für die Differenzialdiagnose.

verfasst von:
PD Dr. med. habil. R. Haußmann, P. Homeyer, M. D. Brandt, M. Donix
Antikörper an Nerven

06.06.2022 | Nebenwirkungen der Krebstherapie | Fortbildung

Neurologische Komplikationen unter Immuncheckpointinhibition

Die Behandlung mit Immuncheckpointinhibitoren gilt als gut verträglich. Dennoch kann sie ein breites Spektrum an immunvermittelten Nebenwirkungen hervorrufen, darunter auch neurologische. Diese sind zwar selten, aufgrund ihres mitunter lebensbedrohlichen Verlaufs bedürfen sie aber besondere Beachtung.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Herwig Strik
Organspendeausweise

Open Access 08.03.2022 | Irreversibler Hirnfunktionsausfall | Originalien

„Der Patient ist tot, hirntot ist tot"

Wie erleben Ärztinnen und Ärzte die Betreuung von (potenziell) hirntoten Menschen auf Intensivstationen und den Umgang mit den Angehörigen? Interviews im Rahmen einer Studie geben Einblick in die herausfordernde Situation: „Der Patient ist tot, hirntot ist tot. Die Tatsache, dass der noch am Beatmungsgerät hängt, macht ihn nicht weniger tot für mich.“

verfasst von:
Sabine Drexler, Erik Farin-Glattacker, Christiane Kugler
Person wird neurologisch untersucht

21.02.2022 | Demyelinisierende Erkrankungen | Leitlinie

Die neue Leitlinie zur chronischen inflammatorischen demyelinisierenden Polyradikuloneuropathie

Die chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyradikuloneuropathie führt meist zu sensorischen und motorischen Ausfällen und wird häufig fehldiagnostiziert. Die neue Revision der Leitlinie erweitert elektrodiagnostische Kriterien, spezifiziert Formen der Erkrankung und behandelt entsprechende Therapieansätze.

verfasst von:
A. Grimm, P. Baum, J. Klehmet, Prof. Dr. H. C. Lehmann, K. Pitarokoili, T. Skripuletz, J. Schmidt, M.-S. Yoon, C. Sommer

Buchkapitel zum Thema

2021 | Irreversibler Hirnfunktionsausfall | OriginalPaper | Buchkapitel

Hirntod und organprotektive Intensivbehandlung des Organspenders

Bei der postmortalen Organspende werden Organe von einem für hirntot erklärten Spender für die Transplantation zur Verfügung gestellt. Hierfür muss der Patient zu Lebzeiten in schriftlicher Form (z. B. Organspendeausweis) oder in Gesprächen mit …

2019 | Schmerzsyndrome | OriginalPaper | Buchkapitel

Psychophysische und Neurophysiologische Messverfahren in der Schmerzmedizin

Die Funktionsfähigkeit des somatosensorischen Systems wird durch klinische Sensibilitätsprüfung, quantitative sensorische Testung (QST) oder elektrophysiologische Messverfahren geprüft. Dabei geht es um evozierten Schmerz, der vermindert …

2014 | Neurologische Diagnostik | OriginalPaper | Buchkapitel

EEG, Labor und Bildgebung

Sorgfältige Anamnese durch einen epileptologisch versierten Arzt sowie eine komplette internistisch-pädiatrische und neurologisch-neuropädiatrische Untersuchung sind die Basis der Diagnostik. Die Eltern sollten aufgefordert werden, falls möglich …

2015 | Neurologische Diagnostik | OriginalPaper | Buchkapitel

Neurophysiologische Diagnostik

Untersuchungsmethoden der klinischen Elektroneurophysiologie sind die Elektroenzephalographie, die Messung evozierter Potenziale, die Elektroneurographie und die Elektromyographie. In den letzten Jahrzehnten haben die Fortschritte in der …

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