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Notfallmedizin

Plötzlich pausenloses Erbrechen, Sehverlust und Agitiertheit

Ein 83-jähriger Mann sitzt vor dem TV, als er plötzlich nicht mehr sehen kann und anfängt, sich fast pausenlos zu übergeben. Die Frau ruft Hilfe. Das Rettungsteam trifft auf einen hochgradig agitierten und kaltschweißige Patienten, der Fragen kaum beantworten kann. Und dann treten auch noch Rhythmusstörungen auf – Zeit für die Einweisung in die Klink. Ihre Diagnose? 

Wann sollten Demenzkranke ins Krankenhaus eingewiesen werden? Und wann nicht?

Krankenhausaufenthalte stellen für Menschen mit Demenz eine hohe Belastung dar, die den Abbau kognitiver und motorischer Fähigkeiten beschleunigen und zu Verhaltensänderungen und Orientierungsproblemen führen kann. Welche Krankenhausaufenthalte sind durch eine bessere ambulante Versorgung potenziell vermeidbar?

Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Urologie

Frau mit Fieber und Flankenschmerzen: Was ist die Ursache?

In der Notaufnahme sehen Sie eine 56-jährige Patientin mit Fieber > 39 °C und linksseitigen Flankenschmerzen. In der Vergangenheit habe sie mehrfach spontane Steinabgänge gehabt, eine von ihrem Hausarzt vorgeschlagene urologische Vorstellung mit Steinsanierung wurde bisher abgelehnt. Die weiteren Befunde deuten auf eine Urosepsis hin.

Substanzkonsum und Zwangsmaßnahmen auf psychiatrischen Stationen

Auf psychiatrischen Stationen werden Zwangsmaßnahmen z.B. aufgrund starker Selbst- und Fremdaggressionen manchmal notwendig. Ein nicht unerheblicher Anteil der Behandelten sind suchtkrank. Die folgende Studie stellt die Frage, ob zwischen Substanzkonsum und Zwangsmaßnahmen ein Zusammenhang besteht. 

Das unerwartet kritisch kranke Kind in der Notaufnahme

Ohne vorherige rettungsdienstliche Versorgung oder Anmeldung trifft plötzlich ein kritisch krankes Kind in der Notaufnahme ein. Ob dann alles glatt laufen wird? Eine Risikoanalyse der klinischen Abläufe hilft, sich rechtzeitig auf den unerwarteten Fall vorzubereiten. Beispielhaft werden hier vier prozessbezogene Hauptrisiken und mögliche Gegenmaßnahmen aufgezeigt.

CME-Fortbildungsartikel

12.04.2022 | Sinusthrombose | CME

CME: Sinus- und Hirnvenenthrombose

Mit einer Inzidenz von 1,32 Fällen pro 100.000 Personenjahre ist die Sinus-/Hirnvenenthrombose selten und für bis zu 1% aller Schlaganfälle verantwortlich. Vor allem das "empty triangle sign" weist radiologisch darauf hin. Im Kurs lesen Sie mehr zu Diagnostik, häufigen Ursachen und Therapie.

21.03.2022 | Sepsis | CME Zertifizierte Fortbildung

Internistische Notfälle bei der schwangeren Patientin

Peripartale Notfälle, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, stellen eine große Herausausforderung an das interdisziplinäre Behandlungsteam dar. Aufgrund physiologischer Veränderungen der Schwangeren können Symptome maskiert und eine …

16.03.2022 | Selbst- und Fremdgefährdung | CME

Stationsäquivalente Behandlung: Ein Überblick zum Status quo

Stationsäquivalente Behandlung (StäB) wird seit 2018 in Deutschland vergütet und bietet demnach prinzipiell allen Personen mit akut behandlungsbedürftigen psychiatrischen Erkrankungen eine intensive multiprofessionelle Behandlung zuhause an.

11.02.2022 | Echokardiografie | FB_CME

CME: Notfallechokardiografie und fokussierte Sonografie des Herzens

In Notfallsituationen wie akutem Thoraxschmerz, Schockzuständen oder akuter Atemnot erlaubt die Sonografie des Herzens eine rasche und häufig zuverlässige differenzialdiagnostische Abklärung. Der Hausarztpraxis kommt dabei auch eine Lotsenfunktion für die weitere Behandlung zu. Dieser Kurs fasst die Einsatzmöglichkeiten für Sie zusammen.

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Open Access 01.04.2022 | Pädiatrische Notfallmedizin | Der interessante Fall

„Ein Griff ins Rohr!“

Wenn sich die Hand einer 1,5-Jährigen partout nicht aus einem Abflussrohr befreien lässt, muss die Feuerwehr das Rohr wohl oder übel zusammen mit der feststeckenden Hand in die Notaufnahme bringen. Ist das geschafft, steht die rasche Befreiung der Extremität auf dem Plan: Chirurgie mit Dremel und Zange – der Bericht einer absoluten Ausnahmesituation. 

Open Access 23.03.2022 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Bild und Fall

Akute Atemnot wenige Sekunden nach Sturz mit Laufrad

Ein Vierjähriger stürzt mit der Halsvorderseite auf den Lenker seines Laufrads. Innerhalb von Sekunden schwellen Gesicht und Halsbereich an. Mit ausgeprägter Dyspnoe und Hautemphysem wird der Junge notfallmäßig eingewiesen. Ein Pneumothorax? Der Punktionsversuch bleibt frustran, der Junge wird intubiert – und zwei Tage später führt das MRT der Halsregion zur Diagnose. 

08.03.2022 | EKG | Praxiswissen EKG-Interpretation

Plötzlich Schwindel und Schweißausbrüche – drei EKG-Zeichen verraten die Ursache

Ein 47-jähriger Mann bemerkt beim Spazierengehen plötzlich Schwindel, Herzrasen und Schweißausbrüche. Liegen geht überhaupt nicht, die Symptome nehmen zu. Beim Eintreffen des Notarztes ist der Patient bereits kollaptisch. Drei EKG-Zeichen sind typisch für die Ursache. 

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White Paper Erdnussallergie - Teil 4: Management und Therapie der Erdnussallergie

Das bisherige Management einer IgE-vermittelten primären Erdnussallergie besteht aus den beiden Grundsäulen "Expositionsprophylaxe" mit Meidung des Allergens sowie "Notfalltherapie" mit kurzfristiger Behandlung einer akuten allergischen Reaktion …

verfasst von:
PD Dr. Katharina Blümchen, Anna Fischl, Thomas Eiwegger, Eckard Hamelmann, Ludger Klimek, Lars Lange, Zsolt Szepfalusi, Christian Vogelberg, Kirsten Beyer

06.05.2022 | Urosepsis | Leitthema

Urosepsis – sicher diagnostizieren und effektiv behandeln!

Harnwegsinfektionen zeichnen sich durch ein breites klinisches Erscheinungsbild aus und reichen von der unkomplizierten Zystitis bis hin zum septischen Schock. 9–31 % aller Septikämien haben einen urogenitalen Fokus und werden als Urosepsis …

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FEBU, MHBA PD Dr. med. habil. Jennifer Kranz, Dr. med. univ. Fabian Stangl, Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Kuppe, Prof. Dr. med. Florian Wagenlehner, Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Saar, Priv.-Doz. Dr. med. Laila Schneidewind

06.05.2022 | Kardiogener Schock | Kardiotechnik/EKZ

Aktuelle Klassifikation und hämodynamisches Profil bei kardiogenem Schock

Basis für eine gezielte mechanische Kreislaufunterstützung

Die „Society for Cardiovascular Angiography and Interventions“ (SCAI) hat im Jahr 2019 neue Kriterien zur Diagnostik des kardiogenen Schocks in Zusammenarbeit mit mehreren Fachgesellschaften erstellt, um eine schnelle und von der Kausalität des …

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Open Access 29.04.2022 | Pädiatrische Notfallmedizin | Pädiatrische Notfälle

Das unerwartet kritisch kranke Kind in der Notaufnahme

Eine Prozessrisikoanalyse

Ohne vorherige rettungsdienstliche Versorgung oder Anmeldung trifft plötzlich ein kritisch krankes Kind in der Notaufnahme ein. Ob dann alles glatt laufen wird? Eine Risikoanalyse der klinischen Abläufe hilft, sich rechtzeitig auf den unerwarteten Fall vorzubereiten. Beispielhaft werden hier vier prozessbezogene Hauptrisiken und mögliche Gegenmaßnahmen aufgezeigt.

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Dr. med. Chris Mohrmann, Matthias Lange, Bastian Rosner, Axel Heep, Tobias Warnecke

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Liegetrauma: retrospektive Analyse einer Patientenkohorte aus einer universitären Notaufnahme

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Nicht-traumatologischer Schockraum – Alarmierungskriterien und weitere Empfehlungen

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin zur Strukturierung, Organisation und Ausstattung sowie Förderung von Qualität, Dokumentation und Sicherheit in der Versorgung kritisch kranker, nicht-traumatologischer Patienten im Schockraum in der Bundesrepublik Deutschland

Die Anzahl kritisch kranker, nicht-traumatologischer Schockraumpatienten ist bis zu viermal höher als die Anzahl schwerverletzter. Doch spezifische Handlungsalgorithmen fehlen, außer für spezielle Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt. Jetzt gibt ein Weißbuch Empfehlungen zur nicht-traumatologischen Schockraumversorgung. Die Kurzfassung.

verfasst von:
MHBA Prof. Dr. med. Michael Bernhard, Bernhard Kumle, Christoph Dodt, Ingo Gräff, Mark Michael, Guido Michels, Ingmar Gröning, Martin Pin, Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) e. V.

22.03.2022 | Akutes Abdomen | Leitthema

Gynäkologische Ursachen für ein akutes Abdomen

Das akute Abdomen stellt einen absoluten Notfall dar, der lebensbedrohlich sein kann. Aus gynäkologisch-geburtshilflicher Sicht gilt es, zwischen akutem Abdomen in der Schwangerschaft, im Wochenbett und außerhalb dieser Zustände zu unterscheiden. Welche diagnostischen Schritte sind in diesen Fällen angezeigt und welche entscheidenden "Kleinigkeiten" sollten nicht übersehen werden?

verfasst von:
Dr. Bálint Balogh, Maria-Rita Anwander, Bettina Unseld, Philipp Guttenberg, Ricardo Felberbaum
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Die Indikationen zur operativen Notfallbehandlung in der Viszeralchirurgie werden oft unter der generellen Bezeichnung des „akuten Abdomens“ zusammengefasst. Das akute Abdomen ist ein anspruchsvolles chirurgisches Szenario. Es sollte deswegen …

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