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Polytrauma

Der aktuelle Stand der Notfall- und Polytraumaversorgung

Die Notfallversorgung verletzter Patienten ist bis zum heutigen Tage von den lokalen Gegebenheiten und vom Verletzungsmuster abhängig. Sie wurde logistisch verbessert und standardisiert. Es wird das Grundverständnis der multiplen Organverletzungen beim Polytrauma dargestellt. 

Zerebrales Fettemboliesyndrom nach Polytrauma

Eine 20-jährige Frau wurde nach einem Pkw-Unfall bei beidseitiger Oberschenkel- und einer einseitigen Unterschenkelfraktur mit mehreren Fixateur externe versorgt und unter intensivmedizinischer Überwachung soporös und intubationspflichtig. Ursächlich konnte ein zerebrales Fettemboliesyndrom nachgewiesen werden, welches durch akute respiratorische Insuffizienz, neurologische Symptomatik und Petechien gekennzeichnet war.

Komplexe Rekonstruktionen im Gesichts- und im Schädelbereich

Aufgrund der komplexen Anatomie des Gesichtsschädels sowie der maßgeblichen ästhetischen und funktionellen Ansprüche an seine Rekonstruktion, stellt die rekonstruktive Traumachirurgie in diesem Bereich höchste Anforderungen an den Behandler. Dies ist umso mehr der Fall, wenn die definitive Versorgung zugunsten anderer lebensbedrohlicher Verletzungen teils erst mit deutlichen Verzögerungen erfolgen kann.

Neue Leitlinie "Polytraumaversorgung im Kindesalter" – Die wichtigsten Aspekte

Ein polytraumatisiertes Kind muss nach primärer Versorgung so zügig wie möglich in die geeignete Klinik verbracht werden. Für die Schockraumversorgung haben sich individuell abgestimmte SOP bewährt. Wie unterscheidet sich das Vorgehen zu dem beim Erwachsenen? Hier wird die erste Leitlinie „Polytraumaversorgung im Kindesalter“ praktisch und pragmatisch zusammengefasst.

Polytrauma: Schäden an den Zähnen werden häufig übersehen

Dentale Verletzungen von polytraumatisierten Patienten bleiben in den radiologischen Befunden häufig unerwähnt. Das kann gefährliche Folgen haben.

CME-Fortbildungsartikel

Versorgung mithilfe der temporären minimal-invasiven Frakturstabilisierung bei Polytrauma

09.06.2022 | Polytrauma | CME

CME: Fraktur beim Polytrauma – bestmöglich versorgen

Die Versorgung polytraumatisierter Personen ist eine komplexe multidisziplinäre und dynamische Aufgabe. Wann kann vollumfänglich operativ versorgt werden? Und wann ist eine temporäre Lösung die bessere Wahl? Bei diese individuellen Therapieentscheidungen ist eine frühe und umfassende Erhebung des klinischen Zustands von hoher Bedeutung.

06.05.2020 | Thoraxchirurgie | CME

Management beim Thoraxtrauma und bei intrathorakalen Verletzungen

Mehr als 45 % der polytraumatisierten Patienten in Deutschland erleiden ein schweres Thoraxtrauma. Aufgrund des oft drängenden Zeitfaktors (Ateminsuffizienz, starke Blutung etc.) ist sowohl prähospital als auch im Schockraum ein strukturiertes …

22.02.2019 | Polytrauma | CME

Femurschaftfraktur

Femurschaftfrakturen nach Wachstumsabschluss betreffen überwiegend junge Menschen mit einem gesunden Knochen. Ursächlich sind meist Hochrasanzunfälle im Straßenverkehr, Quetsch- oder Überrollmechanismen und Stürze aus großer Höhe.

07.01.2019 | Polytrauma | CME

Femurschaftfraktur

Femurschaftfrakturen nach Wachstumsabschluss betreffen überwiegend junge Menschen mit einem gesunden Knochen. Ursächlich sind meist Hochrasanzunfälle im Straßenverkehr, Quetsch- oder Überrollmechanismen und Stürze aus großer Höhe.

Kasuistiken

Lage des Katheters

30.04.2020 | Pädiatrische Notfallmedizin | Pädiatrische Notfälle

Kindernotfall mit Komplikationen: Spannungspneumothorax war stattdessen...?

Eine Fünfjährige – Opfer eines Verkehrsunfalls und polytraumatisiert – wird im Schockraum zunehmend kreislaufinstabil. Als das Atemgeräusch auch nach Lagekorrektur des Tubus einseitig aufgehoben bleibt, vermuten die Ärzte einen Spannungspneumothorax und versuchen eine Nadeldekompression. Es kommt zu Komplikationen.

Seniorin beim Sport im Park

16.10.2018 | Rückenmarks- und Wirbelsäulentraumen | Der interessante Fall

Inkomplette Querschnittslähmung nach Qigongübungen im Park

Eine 76-jährige Frau ohne neurologische Vorerkrankungen ist bei Qigongübungen im Park für einige Sekunden bewusstlos geworden und aufs Gesicht gestürzt. Fremdanamnestisch waren keine Hinweise auf einen epileptischen Anfall zu eruieren, eine Ursache für den Sturz war zunächst nicht erkennbar.

Verunfallter LKW-Fahrer

27.09.2017 | Traumatologische Notfallmedizin | Kasuistiken

Polytrauma nach LKW-Unfall

Bei einem Unfall erleidet ein eingeklemmter, schwerstverletzter LKW-Fahrer eine Skalpierungsverletzung des Gesichtsschädels mit massiver Blutung, partiell verlegten Atemwegen bei vorhandener Spontanatmung sowie zentralisierten Kreislaufverhältnissen und einen initialen GCS von 8.

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

31.08.2022 | Polytrauma | Leitthema

Aktuelle Entwicklungen in der chirurgischen Primär- und Sekundärversorgung von Mittelgesichts- und periorbitalen Traumata

Frakturen der Periorbita und des Mittelgesichts gehören zu den häufigsten knöchernen Gesichtsverletzungen. Die ästhetische und funktionelle Rekonstruktion stellt eine Herausforderung im klinischen Alltag dar. Dieser Beitrag illustriert aktuelle …

verfasst von:
MBA, FEBOMFS Prof. Dr. med. Dr. med. dent. A. Modabber, P. Winnand, F. Hölzle, J. Ilgner, S. Hackenberg

Open Access 07.03.2022 | Polytrauma | Originalien

„Resuscitative endovascular balloon occlusion of the aorta“ bei schwer verletzten Patienten im Schockraum: eine Fallserie

Eine Hämorrhagie ist in 30–40 % der Patienten, die im Rahmen eines Traumas versterben, todesursächlich und die häufigste vermeidbare Todesursache. Für nichtkomprimierbare Blutungen im Bereich des Abdomens oder des Beckens wird in den letzten …

verfasst von:
PD Dr. med. Jürgen Knapp, Dominik A. Jakob, Tobias Haltmeier, Beat Lehmann, Wolf E. Hautz

Open Access 16.12.2021 | Ultraschall | Originalien

Bildgebung nach Unfall in Klinik und Praxis bei Kindern und Jugendlichen

Teil 1 der Ergebnisse einer bundesweiten Online-Umfrage der Sektion Kindertraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie

Der Einsatz der Röntgendiagnostik bei Frakturen ist seit Jahrzehnten auch bei Verletzten im Kindes- und Jugendalter Standard. Den Vorteilen dieser Röntgendiagnostik stehen die Nachteile durch potenzielle Strahlenschäden gegenüber.

verfasst von:
Prof. Dr. Klaus Dresing, Ralf Kraus, Francisco Fernandez, Peter Schmittenbecher, Kaya Dresing, Peter Strohm, Christopher Spering, Sektion Kindertraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie

Open Access 26.10.2021 | Polytrauma | Originalien

Schwerverletztenversorgung durch Notärzte aus unterschiedlichen Fachgebieten

Eine retrospektive, multizentrische Untersuchung aus Daten der ADAC Luftrettung und des deutschen TraumaRegister DGU®

In der Bundesrepublik Deutschland besteht ein flächendeckendes, notarztgestütztes Rettungsdienstsystem [ 24 ]. Die Notärzte rekrutieren sich überwiegend aus den 3 großen akutmedizinischen Fachgebieten Anästhesie (ANÄ), innere Medizin (INN) und …

verfasst von:
Dr. med. Michael Gäßler, Dr. med. Matthias Ruppert, Prof. Dr. rer. medic. Rolf Lefering, Prof. Dr. med. Bertil Bouillon, Prof. Dr. med. Arasch Wafaisade, TraumaRegister DGU

07.10.2021 | Polytrauma | Leitthema

Rehabilitation nach Mehrfachverletzung

Verletzte nach einem Polytrauma können oft erst nach einer langwierigen Rehabilitation ihr gewohntes Leben wieder aufnehmen – und dann oft auch nur mit Einschränkungen. Im Vergleich zur „normalen“ orthopädischen Rehabilitation ist die …

verfasst von:
Dr. Stefan Simmel
Schädelrekonstruktion

09.09.2021 | Verletzungen von Mund, Kiefer, Gesicht | Leitthema

Komplexe Rekonstruktionen im Gesichts- und im Schädelbereich

Aufgrund der komplexen Anatomie des Gesichtsschädels sowie der maßgeblichen ästhetischen und funktionellen Ansprüche an seine Rekonstruktion, stellt die rekonstruktive Traumachirurgie in diesem Bereich höchste Anforderungen an den Behandler. Dies ist umso mehr der Fall, wenn die definitive Versorgung zugunsten anderer lebensbedrohlicher Verletzungen teils erst mit deutlichen Verzögerungen erfolgen kann.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Dr. med. dent Nils-Claudius Gellrich, Dr. med. Fabian Matthias Eckstein, Dr. med. Fritjof Lentge, Dr. med. Dr. med. dent. Alexander-Nicolai Zeller, Dr. med. Dr. med. dent. Philippe Korn

24.08.2021 | Polytrauma | Originalien

Der Einsatz von Tourniquets im Rahmen der Luftrettung

Analyse anhand der Daten der DRF Luftrettung im Zeitraum 2015–2020

Bei Schwerverletzen ist die Hämorrhagie für 30–40 % der Todesfälle verantwortlich; nahezu die Hälfte dieser Patienten verstirbt bereits prähospital, insbesondere nach penetrierendem Trauma [ 10 , 15 ]. Bei schweren Extremitätenverletzungen, ob als …

verfasst von:
M. Lautenschläger, D. Braun, H. Wrigge, B. Hossfeld, F. Streibert, DEAA PD Dr. med. P. Hilbert‑Carius

02.08.2021 | Computertomografie | Leitthema

Interventionelle Versorgung sekundärer Verhalte nach thorakalem und abdominellem Trauma

Die perkutane Versorgung von thorakalen und abdominellen Verhaltformationen ist ein interventionelles Standardverfahren bei vielen klinischen Konstellationen geworden. Es ist kosteneffektiv und kann mithilfe von Ultraschall, Durchleuchtung …

verfasst von:
S. Kaschinski, J. Lotz, MHBA Prof. Dr. Christian O. Ritter

Open Access 28.07.2021 | Polytrauma | Originalien

Patienteneinwilligungen für das TraumaRegister DGU® aufgrund der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) – Eine Herausforderung für die Kliniken: Status quo und Lösungsstrategien

Gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO, Mai 2018) werden anonymisierte Datensätze mit ausreichend hoher Datendichte als nachverfolgbar eingestuft und benötigen eine Einwilligungserklärung, wenn diese zu Forschungs- oder …

verfasst von:
M. A. T. Herbst, D. Popp, C. Thiedemann, V. Alt, A. Ernstberger

22.06.2021 | Polytrauma | Originalien

Der Notfall beim Kind – zunehmende Versorgungsengpässe für Kinder in einer systematischen Langzeitanalyse des Rettungssystems einer deutschen Metropole

Die Ethik der Humanmedizin in der Sprache der Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen von 1996 betont für Kinder im Krankheitsfall den Anspruch auf eine Behandlung durch speziell ausgebildete Ärzte und Pflegepersonal [ 20 ]. Bei zunehmender …

verfasst von:
PD Dr. med. F. Hoffmann, M. Landeg, W. Rittberg, D. Hinzmann, D. Steinbrunner, F. Hey, F. Heinen, K.-G. Kanz, V. Bogner-Flatz

Buchkapitel zum Thema

2021 | Polytrauma | OriginalPaper | Buchkapitel

Polytrauma und Komplikationsmanagement

In diesem Kapitel werden die wichtigsten Aspekte bei einer polytraumatischen Verletzung sowie das dazugehörige Komplikationsmanagement bearbeitet.

2020 | Techniken und Therapieprinzipien in der AINS | OriginalPaper | Buchkapitel

Herausforderung Akutmedizin

Das Arbeitsumfeld der „Akutmedizin“ stellt besondere Herausforderungen an Entscheidungsprozesse. Zudem bedingen die vorliegenden Rahmenbedingungen eine „komplexe Arbeitswelt“. Dieses Kapitel befasst sich mit Komplexität und ihren Merkmalen.

2020 | Traumatologische Notfallmedizin | OriginalPaper | Buchkapitel

Traumatologische Notfälle

TraumatologischeTrauma Notfälle machen etwa 20 % aller Notfalleinsätze aus. Darunter fallen einfache Schnittverletzungen im Haushalt ebenso wie Frakturen im Rahmen eines Arbeitsunfalls oder das Polytrauma nach einem Motorradsturz. Einen Überblick …

2019 | Beatmungsmedizin, inhalative Medizin | OriginalPaper | Buchkapitel

Thoraxtrauma, Polytrauma

Thoraxverletzungen sind häufig. Die Letalität des isolierten Thoraxtraumas beträgt 4–8 %. Zusätzliche Verletzungen anderer Organe erhöhen die Letalität; etwa 25 % aller traumabedingten Todesfälle stehen in Zusammenhang mit Verletzungen des Thorax.

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