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Prostatakarzinom

Bessere Prognose, andere Nebenwirkungen?

Neue Therapieoptionen beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom

Senior erhält Chemotherapie

Bei der Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms hat sich in den letzten Jahren viel getan. 2021 kann durch die Entwicklung und Zulassung neuer Medikamente die Lebensqualität und die Prognose dieser Patienten entscheidend verbessert werden. Was sind die wichtigsten neuen Therapien des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms und wie sieht die praktische Umsetzung aus?

Prostatakarzinom: Werden nicht krebsbedingte Todesursachen unterschätzt?

Prostatakarzinom

Viele Patienten mit der Diagnose Prostatakarzinom sterben aufgrund anderer Ursachen. Die Häufigkeit dieser Todesfälle variiert je nach Tumorstadium und demografischen Merkmalen.

Cochrane Review zum PCa: Radikal behandeln oder abwarten?

Operation

In einem aktualisierten Cochrane Review wurde verglichen, wie sich die Prognose von Patienten mit lokal-begrenztem Prostatakarzinom bei verschiedenen Therapieansätzen unterscheiden. Dabei wurden Vor- und Nachteile der radikalen Prostatektomie versus abwartende Strategien wie Watchful Waiting oder aktive Überwachung gegenübergestellt.

Alles, was Recht ist

Urteil zu Inkontinenz nach Prostataoperation – unzureichend aufgeklärt?

Arzt neben Waage der Justizia

Nachdem sich bei einem 71-Jährigen mittels Stanzbiopsie ein Adenokarzinom der Prostata erwies, wurde er mit Empfehlung zur radikalen Prostatavesikulektomie stationär eingewiesen. Postoperativ trat eine anhaltende Harninkontinenz 3. Grades auf, weshalb Klage wegen unzureichender Aufklärung erhoben wurde. So sah das Gericht den Fall.

Therapieentscheidung bei mPCa – Mutationsprofil statt Metastasenzahl?

Prostatakrebszellen (Illustration)

Entscheidungen über Therapien bei einem metastasierten Prostatakarzinom (mPCa) werden auch anhand der „Oligometastasierung“ getroffen. Doch reicht dieses numerisch definierte Konzept aus? Eine aktuelle Studie untersuchte den Einfluss des Mutationsprofils auf den Therapieerfolg bei oligometastasiertem mPCa.

CME-Fortbildungsartikel

07.12.2020 | Prostatakarzinom | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 12/2020

CME: Therapie des oligometastasierten Prostatakarzinoms

Für das oligometastasierte Prostatakarzinom gibt es noch keine allgemeingültige Definition, meist werden Erkrankungen mit geringem Volumen und niedrigem Risiko so bezeichnet. Genauso diffus wie die Benennung ist derzeit noch die Behandlungsstrategie.

16.11.2020 | Prostatakarzinom | CME | Ausgabe 12/2020

CME: Systemische Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

Die systemische Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms erlebte in den vergangenen Jahren tiefgreifende Veränderungen, die eine Vielzahl an neuartigen Therapieoptionen für verschiedene Krankheitsstadien induzierten. Der CME-Beitrag bringt Sie auf den neuesten Stand bezüglich zugelassener Therapieoptionen – inklusive aktueller zielgerichteter Strategien.

06.11.2020 | Prostatakarzinom | CME-Topic | Ausgabe 11/2020

PSMA-basierte Theranostik beim Prostatakarzinom

Nach Absolvieren dieser Fortbildungseinheit kennen Sie … die Grundlagen der nuklearmedizinischen Theranostik beim Prostatakarzinom. die derzeit am häufigsten verwendeten 68 Ga- und 18 F‑markierten PET-Radiopharmaka. die gängigsten Indikationen zur …

09.10.2020 | Prostatakarzinom | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 10/2020

CME: PSMA-Theranostik beim Prostatakarzinom

Das prostataspezifische Membran-Antigen ist für die Diagnostik wie auch die Therapie des Prostatakarzinoms von Bedeutung. Dieser CME-Beitrag gibt Ihnen einen Überblick zum Stand der Ergebnisse aktueller Studien.

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13.08.2019 | Infektionen in der Gefäßchirurgie | Der interessante Fall | Ausgabe 8/2019

Wenn zwei seltene Ereignisse zusammenkommen – Hätten Sie es gewusst?

Ein 85-jähriger Mann stellte sich mit geschwollenem rechten Bein vor. Als Begleiterkrankungen wurde ein Diabetes und arterieller Hypertonus angegeben. Das Hautkolorit war normal. Es bestand keine Claudication und die Leisten- sowie peripheren Pulse waren gut tastbar. Es bestand klinisch der Verdacht auf eine venöse Abflussstörung. Wie lautet Ihre Diagnose?

18.09.2018 | Radikale Prostatektomie | Bild und Fall | Ausgabe 3/2019

Nach Prostatektomie: Unerwarteter Nebenbefund

Ein 61-jähriger Patient erhält aufgrund eines Prostatakarzinoms eine radikale Prostatektomie. In der darauffolgenden histologischen und immunhistochemischen Untersuchung bieten sich unerwartete Bilder – die Kombination mit einem CT des Abdomens führt zu der überraschenden Diagnose.

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Thromboseprophylaxe bei GI-Tumoren: Erstmal daran denken

Obere gastrointestinale Tumoren, allen voran das Pankreaskarzinom aber auch Ösophagus- und Magenkarzinome, gehen oft mit Thromboembolien einher. Als internistischer Onkologe erläutert Prof. Dr. Ralf Hofheinz, Mannheim, welche antikoagulatorischen Maßnahmen bei der stationären Behandlung und im ambulanten Setting betroffener Patienten durchzuführen sind. Dabei berücksichtigt er das besondere Blutungsrisiko genauso wie mögliche Arzneimittelinteraktionen. 

Publikation: Individuelles Thrombosemanagement bei „3G“-Tumoren

Bei Patienten mit gastrointestinalen, genito-urologischen und gynäkologischen Tumoren („3G“) besteht unter therapeutischer Antikoagulation ein im Vergleich zu anderen Krebsarten deutlich erhöhtes Blutungsrisiko. Wie diese Risiken einzuordnen sind und wie in der Praxis damit umgegangen wird, diskutierten Onkologen und Gerinnungsexperten bei der 65. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH).

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Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Die Thromboembolie ist neben Infektionen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die Behandlung der CAT (cancer associated thrombosis) ist komplex und orientiert sich am individuellen Patienten. Angesichts einer Vielzahl zur Verfügung stehender medikamentöser Behandlungsoptionen finden Sie hier Video-Experteninterviews, Sonderpublikationen und aktuelle Behandlungsalgorithmen zur Therapieentscheidung auf Basis von Expertenempfehlungen.

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