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Recht für Ärzte

Recht für Ärzte

Arzt hält ein Paragraphen-Symbol

19.09.2022 | Praxis und Beruf | Nachrichten

Zuweisungsfalle Praxisabgabe

Ein aktueller Fall, bei dem eine Zahnärztin unzulässig nur ihre Patientenkartei verkauft hat, sensibilisiert für die Fallstricke der Praxisabgabe. Im Instanzenweg war außer von berufsrechtlich verbotener Zuweisung sogar von Korruption die Rede.

OP-Tisch mit Geräten

12.09.2022 | Praxisrelevante Urteile | Praxis konkret

Wer zahlt bei erschwindelter Approbation?

Vergütungsanspruch bei Behandlung durch vermeintlichen Arzt

Ein Mann bekommt seine ärztliche Approbation bei der zuständigen Behörde durch Vorlage gefälschter Zeugnisse. Ein Krankenhaus beschäftigt ihn im Vertrauen auf die echte behördliche Approbationsurkunde. Doch die Täuschung wird bekannt und nun verlangt die Krankenkasse Rückerstattung. Ist die Krankenkasse im Recht?

verfasst von:
M. A. Arno Zurstraßen
Ultraschall-Gerät

09.09.2022 | Praxisrelevante Urteile | Praxis konkret

Eine übersehene Dermoidzyste - Behandlungsfehler?

Es gibt Fälle, in denen erscheint es auf den ersten Blick seltsam, dass ein relativ großer Befund nicht früher gesehen wurde, aber muss das Ausdruck fehlerhaften Handelns sein? Im konkreten Fall wurde bei einer Patientin eine riesige Dermoidzyste festgestellt, wo drei Monate zuvor im Ultraschall ein unauffälliger Eierstock beschrieben wurde. So sah das Gericht den Fall.

verfasst von:
Mag. rer. publ. Dr. jur. Martin Sebastian Greiff
Frau bei der Geburt

20.08.2022 | Praxisrelevante Urteile | Medizinrecht

Hebammengeleitete Geburt - Wichtige haftungsrechtliche Aspekte

Das Konzept der hebammengeleiteten Geburt wird gesundheitspolitisch unterstützt und im Klinikalltag vermehrt eingebunden. Eine Haftung der Hebamme kann sich aber gerade auch daraus ergeben, dass bei Verdacht auf einen pathologischen Verlauf keine ärztliche Übernahme angefordert wird. Ein Fallbeispiel veranschaulicht die möglichen Risiken.

verfasst von:
Rechtsanwältin Dr. Carolin Wever
Ärztin und Seniorin im Gespräch

18.08.2022 | COVID-19 | Nachrichten

Lex Paxlovid: Ärztliches Dispensierrecht in Kraft

Hausärzte können sich ab sofort mit COVID-Medikamenten bevorraten und diese direkt an ihre Patientinnen und Patienten abgeben.

16.08.2022 | Multiple Sklerose | Rund um den Beruf

Rituximab bei Multipler Sklerose: Darauf sollten Sie achten

Ocrelizumab und Rituximab werden beide zur Behandlung der Multiplen Sklerose eingesetzt. Der feine Unterschied: Ocrelizumab ist zugelassen, das ebenso wirksame Rituximab kann aber nur off-label verordnet werden. Wichtig dabei ist eine gründliche Aufklärung von Patientinnen und Patienten. Welche haftungsrechtlichen Aspekte gibt es? Und was sagt die DGN-Leitlinie dazu?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Achim Berthele
Tastatur mit Shitstorm-Taste

07.08.2022 | COVID-19-Impfung | Nachrichten

Shitstorm, Drohungen: Was ein betroffener Arzt rät

Was kein Arzt und keine Ärztin erleben will, trat bei Dr. Wolfgang von Meißner ein: Patienten pöbelten in der Praxis, Hassanrufe, Morddrohungen. Der Hausarzt suchte Rat und Hilfe bei der Polizei – und zieht ein insgesamt positives Fazit.

26.07.2022 | Patientenverfügung | CME

Indikation, Einwilligung und Therapielimitierung in der Akutmedizin

Akutmediziner werden in zunehmendem Maß mit hochbetagten, multimorbiden oder onkologischen Patienten in fortgeschrittenem Krankheitsstadium konfrontiert. Dabei stehen oft die Frage nach dem Patientenwillen und die Angst vor einer Übertherapie im …

verfasst von:
Dr. med. Christina Schumann, Dr. jur. Stephanie Wiege
Arzt spricht mit Mann

25.07.2022 | Praxisrelevante Urteile | Praxis konkret

Aufklärungspflicht über harmlos erscheinende (Neben-)Wirkungen?

Patientinnen und Patienten müssen "im Großen und Ganzen" über die Wirkungen und Risiken einer Behandlung und der verwendeten Präparate aufgeklärt werden, was im Einzelfall durchaus umfassendere Hinweise erfordert.

verfasst von:
Mag. rer. publ. Dr. jur. Martin Sebastian Greiff
Hammer, Justitia und Aktenstapel

21.07.2022 | Fortbildungswoche 2022 | Kongressbericht | Nachrichten

Häufige Fehlerquellen in der Praxis

Der Mensch ist nicht frei von Fehlern. Davon bleibt leider auch die Medizin nicht verschont. Daher sollten Dermatologen und Dermatologinnen die unterschiedlichen Fehlerarten kennen, um vorbereitet zu sein, falls es doch einmal dazu kommt. 

Junge Ärztin hält Hand hoch

10.07.2022 | Recht für Ärzte | Praxis konkret

Wann darf man eine Behandlung ablehnen?

Oft bekommen medizinische Berufsgruppen den Frust von Patientinnen und Patienten zu spüren. Auch Gewalt gegen das behandelnde Personal ist nicht mehr tabu. Was muss man sich gefallen lassen – und wann darf man eine Behandlung ablehnen oder abbrechen?

verfasst von:
Dr. med. Gerd W. Zimmermann

10.07.2022 | Recht für Ärzte | Praxis konkret

Lagerungsschaden bei OP – Haftungsfall oder Schicksal?

Bei einem Patienten, der wegen Prostatakarzinom mittels retropubischer Prostatektomie operiert wurde, tritt postoperativ ein nekrotisierendes Entzündungsgeschehen mit erheblichsten Folgen auf. Lagerung und OP seien fehlerhaft erfolgt, so die Klage des Patienten. So sah das Gericht den Fall.

verfasst von:
Mag. rer. publ. Dr. jur. Martin Sebastian Greiff
Hammer, Justitia und Aktenstapel

08.07.2022 | Praxisrelevante Urteile | Praxis konkret

Geburtsbedingter Hirnschaden: Was bedeutet "grober Behandlungsfehler"?

Welches Schmerzensgeld ist bei schweren geburtsbedingten Hirnschäden angemessen und ist ein "grober Behandlungsfehler" automatisch mit "grob fahrlässigem Handeln" gleichzusetzen? Im Mittelpunkt des Rechtstreits stand eine unzureichende Aufklärung vor der Geburt. So sah der BGH den Fall.

verfasst von:
Mag. rer. publ. Dr. jur. Martin Sebastian Greiff
Silhouette einer schwangeren frau mit einem Weinglas

07.07.2022 | Entwicklungsstörungen | Medizinrecht

Fetale Alkoholspektrumstörung: Opferentschädigung für das Kind?

Das Bundessozialgericht hatte zu entscheiden, ob Alkoholmissbrauch während der Schwangerschaft einen Anspruch auf Opferentschädigung des betroffenen Kindes begründen kann. Das Urteil zeigt die Grenzen rechtlicher Lösungen bei dieser schwierigen Thematik auf. Übrig bleibt ein klarer Appell.

verfasst von:
Dr. Matthias Röhl, PD Dr. med. Dipl.-Ing. Anna Röhl

03.07.2022 | Recht für Ärzte | Nachrichten

Pädiater üben scharfe Kritik an Kühlschrank-Urteil

Schädlich und fatal fürs Impfen in Praxen: Der Chef der Kinder- und Jugendärzte Dr. Thomas Fischbach findet klare Worte für das Kühlschrank-Urteil des Bundessozialgerichts. Nun müssten die KVen die Kuh vom Eis holen.

01.07.2022 | Recht für Ärzte | Berufspolitik

Recht

Aus den Gerichten: Aktuelle Urteile kurz erläutert

Vertragsarzt, Mieter, Arbeitgeber - die meisten Dermatologen haben im Rahmen ihrer Tätigkeit Berührungspunkte mit den verschiedensten rechtlichen Bereichen. In der Rubrik "Alles was Recht ist" stellt deshalb die Justiziarin des Virchow- bundes …

verfasst von:
RA Andrea Schannath
Gerichtshammer und Paragrafen-Zeichen

30.06.2022 | Praxismanagement | Nachrichten

Selbsteinstellung im MVZ? Unter bestimmten Voraussetzungen möglich

Werden im MVZ Beschlüsse der Gesellschafter mit einfacher Mehrheit gefasst, die Vergütung in ein Festgehalt und eine Gewinnbeteiligung geteilt, so spricht laut BSG nichts gegen eine Selbstanstellung.

Corona Impfstoff tiefgefroren gelagert

30.06.2022 | Recht für Ärzte | Nachrichten

24.000 Euro: Praxis haftet bei defektem Kühlschrank

Wenn in einer Praxis wegen eines Kühlschrankdefekts teurer Impfstoff unbrauchbar wird, müssen die Ärztinnen und Ärzte selbst dafür haften. Das Bundessozialgericht (BSG) bestätigte einen diesbezüglichen Regress in Höhe von über 24.000 Euro. Geklagt hatte eine kinderärztliche Praxis.

Krankenpfleger schiebt älteren Patienten im Rollstuhl

26.06.2022 | Klinik aktuell | Urologische Pflege

Entlassmanagement effizient und sicher umsetzen

Komplexe Strukturen erfordern neue Lösungen. Das Entlassmanagement ist aufgrund des Rahmenvertrags und der damit verschärften Anforderungen ein zentrales Thema für Kliniken. Der demographische Wandel und das daraus resultierende steigende Alter der Behandelten setzen die Schnittstellen in Kliniken zusätzlich unter Druck.

verfasst von:
Prof. Dr. Christine von Reibnitz
Sitzung im Bundestag

24.06.2022 | Recht für Ärzte | Nachrichten

Bundestag kippt das Werbeverbot für Abruptio

Ärztinnen und Ärzten ist es künftig erlaubt, über Schwangerschaftsabbrüche zu informieren. Der Bundestag hat beschlossen, den umstrittenen Paragrafen 219a zu streichen.

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