Skip to main content
Erschienen in:

01.08.2015 | Leitthema

Ressourcenallokation in der Onkologie

verfasst von: C. Gundermann, E. Eigendorff, M. Hartmann

Erschienen in: Die Onkologie | Ausgabe 8/2015

Einloggen, um Zugang zu erhalten

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Ressourcen im Gesundheitssystem sind begrenzt. Daher stellt sich die Frage, für welche Zwecke die vorhandenen Ressourcen in verschiedenen Ländern eingesetzt werden.

Material und Methoden

Der Beitrag basiert auf einer Literaturrecherche zur Ressourcenallokation bei bösartigen Neubildungen in verschiedenen Datenbanken (z. B. Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD; Weltgesundheitsorganisation, WHO; PubMed).

Ergebnisse und Schlussfolgerung

In Ländern mit hoch entwickelten Gesundheitssystemen sind hinsichtlich onkologischer Erkrankungen 2 Trends zu beobachten – eine zunehmende Inzidenz und eine sinkende Mortalität. Eine Zunahme der Neuerkrankungen kann durch frühere und verbesserte Maßnahmen zur Diagnostik begründet werden, die rückläufigen Mortalitätsraten resultieren aus sich kontinuierlich verbessernden Behandlungsmethoden und neuen Arzneimitteln. Damit einher geht eine kontinuierliche Erhöhung der Gesundheitsausgaben. Diese stiegen in den USA zwischen 2003 und 2012 um 38,9 %, in Deutschland um 34,3 % (Zeitraum 2003–2013) und in Großbritannien um 18,9 % (Zeitraum 2007–2011).
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Coleman MP et al (2008) Responding to the challenge of cancer in Europe. Institute of Public Health of the Republic of Slovenia. http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0011/97823/E91137.pdf. Zugegriffen: 18. Juni 2015 Coleman MP et al (2008) Responding to the challenge of cancer in Europe. Institute of Public Health of the Republic of Slovenia. http://​www.​euro.​who.​int/​_​_​data/​assets/​pdf_​file/​0011/​97823/​E91137.​pdf.​ Zugegriffen: 18. Juni 2015
2.
Zurück zum Zitat Eurostat. http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/health/public_health/database. Zugegriffen: 24. Juni 2010 Eurostat. http://​epp.​eurostat.​ec.​europa.​eu/​portal/​page/​portal/​health/​public_​health/​database.​ Zugegriffen: 24. Juni 2010
3.
Zurück zum Zitat Gesundheitsberichterstattung des Bundes (2006) Gesundheitsbericht 2006. http://www.gbe-bund.de. Zugegriffen: 18. Juni 2015 Gesundheitsberichterstattung des Bundes (2006) Gesundheitsbericht 2006. http://​www.​gbe-bund.​de.​ Zugegriffen: 18. Juni 2015
4.
Zurück zum Zitat Gesundheitspolitische Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) e.V. (Hrsg) (2013) Herausforderung demographischer Wandel, Bestandsaufnahme und künftige Anforderungen an die onkologische Versorgung. http://www.dgho.de/informationen/gesundheitspolitische-schriftenreihe. Zugegriffen: 18. Juni 2015 Gesundheitspolitische Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) e.V. (Hrsg) (2013) Herausforderung demographischer Wandel, Bestandsaufnahme und künftige Anforderungen an die onkologische Versorgung. http://​www.​dgho.​de/​informationen/​gesundheitspolit​ische-schriftenreihe.​ Zugegriffen: 18. Juni 2015
5.
Zurück zum Zitat Hartmann M, Kath R, Gundermann C (2008) Oncological resource allocation in Germany. Onkologie 31:85–89PubMedCrossRef Hartmann M, Kath R, Gundermann C (2008) Oncological resource allocation in Germany. Onkologie 31:85–89PubMedCrossRef
6.
Zurück zum Zitat http://costprojections.cancer.gov/expenditures.html#content. Zugegriffen: 12. Mai 2014 http://costprojections.cancer.gov/expenditures.html#content. Zugegriffen: 12. Mai 2014
7.
Zurück zum Zitat http://de.statista.com/statistik/daten/studie/283274/umfrage/prognose-des-umsatz-mit-azneimitteln-nach-therapiegebiet/. Zugegriffen: 13. Mai 2015 http://de.statista.com/statistik/daten/studie/283274/umfrage/prognose-des-umsatz-mit-azneimitteln-nach-therapiegebiet/. Zugegriffen: 13. Mai 2015
8.
Zurück zum Zitat http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/07/19/deutschland-bei-gesundheitsausgaben-im-oecd-mittelfeld/. Zugegriffen: 12. Mai 2015 http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/07/19/deutschland-bei-gesundheitsausgaben-im-oecd-mittelfeld/. Zugegriffen: 12. Mai 2015
9.
Zurück zum Zitat http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-02/who-studie-krebserkrankungen-weltweit. Zugegriffen: 27. Feb. 2015 http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-02/who-studie-krebserkrankungen-weltweit. Zugegriffen: 27. Feb. 2015
10.
Zurück zum Zitat Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Krankheitskostenrechnung 2002, 2004, 2006, 2008. http://www.gbe-bund.de. Zugegriffen: 12. Mai 2015 Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Krankheitskostenrechnung 2002, 2004, 2006, 2008. http://​www.​gbe-bund.​de.​ Zugegriffen: 12. Mai 2015
11.
Zurück zum Zitat Jönsson B, Wilking N (2007) The burden and cost of cancer. Ann Oncol 18 (Suppl 3):iii8–iii22 Jönsson B, Wilking N (2007) The burden and cost of cancer. Ann Oncol 18 (Suppl 3):iii8–iii22
12.
Zurück zum Zitat Luengo-Fernandez R, Leal j, Gray A et al (2013) Economic burden of cancer across the European Union: a population-based cost analysis. Lancet Oncol 14:1165–1174PubMedCrossRef Luengo-Fernandez R, Leal j, Gray A et al (2013) Economic burden of cancer across the European Union: a population-based cost analysis. Lancet Oncol 14:1165–1174PubMedCrossRef
13.
Zurück zum Zitat OECD (2014) OECD Gesundheitsdaten 2014: Deutschland im Vergleich. http://www.oecd.org/berlin/OECD-Gesundheitsdaten-2014-Deutschland.pdf. Zugegriffen: 27. Feb. 2015 OECD (2014) OECD Gesundheitsdaten 2014: Deutschland im Vergleich. http://​www.​oecd.​org/​berlin/​OECD-Gesundheitsdaten​-2014-Deutschland.​pdf.​ Zugegriffen: 27. Feb. 2015
14.
Zurück zum Zitat Payne CS et al (2013) Expenditure on healthcare in the UK: 2011. Office for National Statistics, S 1–14. http://www.ons.gov.uk/ons/dcp171766_308689.pdf. Zugegriffen: 18. Juni 2015 Payne CS et al (2013) Expenditure on healthcare in the UK: 2011. Office for National Statistics, S 1–14. http://​www.​ons.​gov.​uk/​ons/​dcp171766_​308689.​pdf.​ Zugegriffen: 18. Juni 2015
15.
Zurück zum Zitat Radice D, Redaelli A (2003) Breast cancer management. Quality of life and cost considerations. Pharmacoeconomics 21:383–396PubMedCrossRef Radice D, Redaelli A (2003) Breast cancer management. Quality of life and cost considerations. Pharmacoeconomics 21:383–396PubMedCrossRef
16.
Zurück zum Zitat Robert-Koch-Institut, Gesellschaft für epidemiologische Krebsregister in Deutschland e. V. (2013) Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Krebs in Deutschland 2009/2010, 9. Ausgabe. http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/KID2013.html. Zugegriffen: 18. Juni 2015 Robert-Koch-Institut, Gesellschaft für epidemiologische Krebsregister in Deutschland e. V. (2013) Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Krebs in Deutschland 2009/2010, 9. Ausgabe. http://​www.​rki.​de/​DE/​Content/​Gesundheitsmonit​oring/​Gesundheitsberic​hterstattung/​GBEDownloadsB/​KID2013.​html.​ Zugegriffen: 18. Juni 2015
17.
Zurück zum Zitat Springer G (2007) Gesundheitssystemforschung. Onkologische Versorgung in Deutschland: Mittelmaß durch Unterfinanzierung? Onkologe 14 (Suppl) Springer G (2007) Gesundheitssystemforschung. Onkologische Versorgung in Deutschland: Mittelmaß durch Unterfinanzierung? Onkologe 14 (Suppl)
19.
Zurück zum Zitat http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krebs-zahl-der-krebskranken-steigt-rasant-a-950754.html. Zugegriffen: 27. Feb. 2015 http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krebs-zahl-der-krebskranken-steigt-rasant-a-950754.html. Zugegriffen: 27. Feb. 2015
20.
Zurück zum Zitat http://www.krebs-nachrichten.de/pharma-details/weltweit-mehr-innovative-arzneien-zur-behandlung-von-krebs-dank-moderat-steigender-kosten.html. Zugegriffen: 13. Mai 2015 http://www.krebs-nachrichten.de/pharma-details/weltweit-mehr-innovative-arzneien-zur-behandlung-von-krebs-dank-moderat-steigender-kosten.html. Zugegriffen: 13. Mai 2015
Metadaten
Titel
Ressourcenallokation in der Onkologie
verfasst von
C. Gundermann
E. Eigendorff
M. Hartmann
Publikationsdatum
01.08.2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 8/2015
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-015-2955-8

Weitere Artikel der Ausgabe 8/2015

Der Onkologe 8/2015 Zur Ausgabe

Neu im Fachgebiet Onkologie

Mit dem Alkoholentzug sinkt das Krebsrisiko

Wie die Ergebnisse einer Studie aus Frankreich nahelegen, kann sich das Risiko von alkoholabhängigen Menschen, an einem alkoholassoziierten Tumor zu erkranken, um rund 40% vermindern, wenn sie das Trinken reduzieren oder ganz einstellen.

Gemischte Befunde zur zielgerichteten Adjuvanz

23.07.2024 Melanom Nachrichten

Mit Blick auf rezidiv- und metastasenfreies Überleben bestätigen die finalen Ergebnisse der COMBI-AD-Studie die Wirksamkeit von Dabrafenib/Trametinib beim Stadium-III-Melanom. Die Effekte auf das Gesamtüberleben sind dagegen weniger klar.  

Verkürzte MRT bei dichtem Brustgewebe: Was bringen sequenzielle Scans?

21.07.2024 Mamma-MRT Nachrichten

Frauen mit dichtem Brustgewebe könnten zusätzlich zum regulären Mammografie-Screening von sequenziellen MRT-Untersuchungen mit verkürztem Protokoll (AB-MRT) profitieren, schlagen US-Radiologen vor.

Informierte Frauen neigen zu späterem Mammografie-Screening

Frauen in ihren 40ern, die über die Vor- und Nachteile des Mammografie-Screenings auf Brustkrebs informiert werden, neigen stärker dazu, den Screeningbeginn nach hinten zu verschieben. Die Mehrheit aber nähme das Angebot an, wie eine US-Studie zeigt.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.