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2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

9. Somatoforme Störungen

verfasst von : Prof. Dr. med. Kurt Fritzsche, Dr. med. Dr. phil. Martin Dornberg, Dr. phil. Dipl.-Psych. Christina Burbaum

Erschienen in: Psychosomatische Grundversorgung

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Die Patienten haben eine oder mehrere Körperbeschwerden, für die keine hinreichenden organischen Ursachen gefunden werden. Die hartnäckigen Forderungen nach weiterer organischer Abklärung und häufige Arztbesuche machen die Herstellung einer hilfreichen und vertrauensvollen Arzt-Patient-Beziehung schwierig. Die therapeutische Grundhaltung ist: die Beschwerden ernstnehmen, die Hilflosigkeit, Enttäuschung und den Ärger des Patienten verstehen und das subjektive Krankheitsmodell explorieren. Ein dreistufiges Interventionsmodell wird vorgestellt.
Literatur
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Zurück zum Zitat Schäfert R (2015) Somatoforme/ funktionelle Körperbeschwerden - Diagnostik, Behandlung, Kosten und transkulturelle Aspekte. Habilitationsschrift. Heidelberg Schäfert R (2015) Somatoforme/ funktionelle Körperbeschwerden - Diagnostik, Behandlung, Kosten und transkulturelle Aspekte. Habilitationsschrift. Heidelberg
Zurück zum Zitat Schäfert R, Hausteiner-Wiehle C, Häuser W et al. (2012) Klinische Leitlinie: Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden. Dtsch Arztebl Int. 109: 803–813 Schäfert R, Hausteiner-Wiehle C, Häuser W et al. (2012) Klinische Leitlinie: Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden. Dtsch Arztebl Int. 109: 803–813
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Zurück zum Zitat Rief W (2000) Somatisierungsstörungen. In: Margraf J (Hrsg.) Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Springer, Berlin, Heidelberg, New York Rief W (2000) Somatisierungsstörungen. In: Margraf J (Hrsg.) Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Springer, Berlin, Heidelberg, New York
Metadaten
Titel
Somatoforme Störungen
verfasst von
Prof. Dr. med. Kurt Fritzsche
Dr. med. Dr. phil. Martin Dornberg
Dr. phil. Dipl.-Psych. Christina Burbaum
Copyright-Jahr
2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-47744-1_9

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