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Sonderberichte aus der Kardiologie

20.09.2022 | Vorhofflimmern | Sonderbericht | Online-Artikel

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien - Apixaban: günstiges Nutzen-Risikoprofil bei Älteren

Ältere Patient*innen (≥ 75 Jahre) mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHFa) haben ein erhöhtes Risiko sowohl für thromboembolische Ereignisse als auch für Blutungen. Eine Analyse aus den vier großen Zulassungsstudien der Nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAKs) zeigte für Apixaban bei VHFa-Patient*innen ≥75 Jahren von allen vier untersuchten NOAKs den größten klinischen Nettonutzen im Vergleich zum Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin. Die Raten schwerer gastrointestinaler (GI-) Blutungen waren unter Warfarin und Apixaban bei VHFa-Patient*innen ≥75 Jahre vergleichbar.

Pfizer Pharma GmbH

15.09.2022 | Störungen des Kaliumhaushalts | Sonderbericht | Online-Artikel

Moderne Kaliumbinder für eine leitlinienkonformere Therapie

Bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener chronischer Niereninsuffizienz sowie beim kardiorenalen Syndrom, bei dem sowohl eine CKD als auch eine chronische Herzinsuffizienz vorliegen, sind Hyperkaliämien nicht selten – zumal einige prognostisch wirksame Medikamente das Risiko für Hyperkaliämien erhöhen. Kaliumbinder können in solchen Situationen eine leitliniengerechte, medikamentöse Therapie ermöglichen. Der moderne Kaliumbinder Natrium-Zirkonium-Cyclosilikat ist hoch selektiv, schnell wirksam, hat ein geringes Interaktionspotenzial und kann dazu beitragen, die nephrologische, kardiologische und notfallmedizinische Versorgung zu optimieren.

AstraZeneca GmbH
Niere

05.09.2022 | Typ-2-Diabetes | Sonderbericht | Online-Artikel

Typ-2-Diabetes und CKD - Neue Wege zum Schutz von Niere und Herz

Die chronische Nierenerkrankung (CKD, chronic kidney disease) ist eine der wichtigsten Komplikationen des Typ-2-Diabetes-mellitus (T2DM). Auch bei Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen ist ein T2DM mit begleitender CKD eine sehr häufige Konstellation. Therapeutisch standen bisher in erster Linie Hemmstoffe des Renin-Angiotensin-Systems (RAS) zur Verfügung, welche die Progression der CKD in begrenztem Umfang bremsen können.

Bayer Vital GmbH
Herzinsuffizienz: ESC-Leitlinie 2021

01.09.2022 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Online-Artikel

Herzinsuffizienz: ESC-Leitlinie 2021 - Komorbiditäten Eisenmangel und Hyperkaliämie erkennen und behandeln

Im August 2021 wurde die aktualisierte Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC) zur Diagnose und Behandlung der akuten und chronischen Herzinsuffizienz (HI) vorgestellt. Alle HI-Patient*innen sollen nun regelmäßig auf einen Eisenmangel getestet werden. Zur Behandlung eines Eisenmangels† soll Eisencarboxymaltose für diese HI-Patient*innen erwogen werden. Ebenfalls sollen die Elektrolyte wie z.B. Kalium regelmäßig überprüft werden, um eine Hyperkaliämie frühzeitig zu erkennen und die Patient*innen gegebenenfalls mit einem Kaliumbinder (z.B. Patiromer) zu behandeln.

Vifor Pharma Deutschland GmbH

19.08.2022 | Amyloidose des Herzens | Sonderbericht | Online-Artikel

Transthyretin-Amyloidose – eine Erkrankung mit vielen Gesichtern

Amyloide Fibrillen - Amyloidose ist der Überbegriff für eine Gruppe verschiedener Krankheiten, die eine wichtige Gemeinsamkeit haben: Es handelt sich um seltene Störungen, bei denen sich Proteine in der Folge einer Konformationsänderung als unlösliche fibrilläre Aggregate in Organen ablagern. Die Hauptformen von Amyloidose zu kennen und differenzialdiagnostisch zu unterscheiden, ist unverzichtbare Voraussetzung für die Therapie.

Alnylam Germany GmbH
Herzinsuffizienz

28.07.2022 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Online-Artikel

Chronische Herzinsuffizienz nach Dekompensation: Vericiguat ergänzt den Schutz der Basistherapie

Die Therapie der Herzinsuffizienz (HF) wandelt sich derzeit angetrieben durch Erkenntnisse aus Klinik und Praxis sowie die Einführung neuer Therapieoptionen wie das 2021 zugelassene Vericiguat. Doch in welcher klinischen Situation kommt wer für eine Verschreibung des Stimulators der löslichen Guanylatzyklase (sGC) infrage? Und: Was ist im Umgang mit der neuen Therapieoption noch zu beachten? Diese und weitere Fragen diskutierten in der Klinik und Niederlassung tätige Kardiologinnen und Kardiologen bei einem virtuellen Expertenworkshop. Auf Basis der Beratungsergebnisse wurde danach ein Praxisleitfaden zum Einsatz von Vericiguat bei chronischer HF nach Dekompensation erstellt.

Bayer Vital GmbH

23.05.2022 | Kardiologie | Sonderbericht | Online-Artikel

Kardiovaskuläre Hochrisikopatienten: Icosapent-Ethyl als neue Option zur Sekundärprävention

Bei Erwachsenen, die trotz Therapie mit einem Statin ein hohes kardiovaskuläres Risiko und Triglyceridspiegel ≥150 mg/dl (1,7 mmol/l) sowie eine nachgewiesene kardiovaskuläre Erkrankung oder Diabetes und mindestens einen weiteren kardiovaskulären Risikofaktor aufweisen, kann das seit September 2021 in Deutschland verfügbare Icosapent--Ethyl (IPE) zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos unterstützend eingesetzt werden. In der REDUCE-IT-Studie hat IPE das Risiko von Myokardinfarkten, Schlaganfällen und kardiovaskulären Todesfällen signifikant reduziert. Zwei Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) greifen die Sekundärprävention mit IPE bereits auf.

Amarin Germany GmbH

18.05.2022 | Kardiologie | Sonderbericht | Online-Artikel

Kardiovaskuläre Prävention: Mit Icosapent-Ethyl kardiovaskuläre Ereignisse weiter reduzieren

Für Erwachsene mit kardiovaskulären Erkrankungen oder hohem kardiovaskulärem Risiko und erhöhten Triglycerid-Plasmaspiegeln ≥150 mg/dl gibt es mit Icosapent-Ethyl (IPE) seit September 2021 eine neue, effektive Therapieoption für die zusätzliche kardiovaskuläre Risikoreduktion in Ergänzung zu einer Statintherapie. Die Behandlung mit IPE hat in der REDUCE-IT-Studie das Risiko von Myokardinfarkten, Schlaganfällen und kardiovaskulären Todesfällen um rund ein Viertel und das kardiovaskuläre Sterberisiko um ein Fünftel reduziert und in der Folge bereits Eingang in die Leitlinien gefunden.

Amarin Germany GmbH

20.01.2022 | Seltene Erkrankungen | Sonderbericht | Online-Artikel

Hereditäre Transthyretin-Amyloidose: Die rasche Progression erfordert ein schnelles Handeln

Die hereditäre Transthyretin (TTR)-assoziierte Amyloidose (hATTR) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Multisystemerkrankung, die unbehandelt im Mittel nach nur zehn Jahren zum Tod führen kann. Da die Krankheit schnell fortschreitet, ist eine frühe, präzise Diagnosestellung wichtig. Aufgrund der überlappenden neurologischen und kardiologischen Symptomatik kann die Befundung im Praxisalltag herausfordernd sein. Neurolog*innen sollten Red-Flag-Symptome kennen, die für die Diagnose einer hATTR sprechen, weil die Langzeitprognose und die Lebensqualität der Patient*innen umso besser ausfallen, je früher die Erkrankung erkannt und behandelt wird.

Alnylam Germany GmbH

10.12.2021 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Online-Artikel

Neues Medikament bei Herzinsuffizienz

sGC-Stimulation - Mit Vericiguat, einem Stimulator der löslichen Guanylatzyklase (sGC), steht erstmals ein spezieller Therapieansatz für Patient*innen mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) zur Verfügung, die nach einem kürzlich erlittenen Dekompensationsereignis, das eine intravenöse Therapie erforderte, stabilisiert wurden. 

Bayer Vital GmbH

02.12.2021 | Sonderbericht | Online-Artikel

Hereditäre Transthyretin-Amyloidose: Red-Flag-Symptome frühzeitig erkennen

Die erblich bedingte Transthyretin-Amyloidose (hATTR) ist eine seltene, schnell fortschreitende und potenziell lebensbedrohliche Krankheit. Betroffene benötigen eine frühzeitige und präzise Diagnose, um entsprechend schnell kausal behandelt werden zu können. Red-Flag-Symptome können für eine rasche Diagnose wegweisend sein. Mit Patisiran ist eine kausale Therapie der hATTR möglich, die das Fortschreiten der Erkrankung verzögern und Symptome lindern kann – auch bei Patient*innen mit einem gemischten Phänotyp aus Polyneuropathie und Kardiomyopathie.

Alnylam Germany GmbH
Teaserbild - Chronische Niereninsuffizienz - Strategien bei Hyperkaliämie, sekundärem Hyperparathyreoidismus und Eisenmangel

22.11.2021 | Chronische Niereninsuffizienz | Sonderbericht | Online-Artikel

Chronische Niereninsuffizienz - Strategien bei Hyperkaliämie, sekundärem Hyperparathyreoidismus und Eisenmangel

Chronische Niereninsuffizienz (CKD) ist mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert, wobei unter anderem Hyperkaliämie, sekundärer Hyperparathyreoidismus oder Eisenmangel eine Rolle spielen können. Neuere kaliumbindende Therapieansätze können auch langfristig eine Kontrolle der Hyperkaliämie bewirken, während gleichzeitig die indizierte Therapie der Herz- und Niereninsuffizienz in der optimalen Dosis weitergeführt werden kann. Für Patient*innen mit sekundärem Hyperparathyreoidismus könnte die Therapie mit extended release Calcifediol (ERC) einen vielversprechenden neuen Ansatz eröffnen. Zum Ausgleich des Eisendefizits hat sich die intravenöse Eisengabe bewährt.

Vifor Pharma Deutschland GmbH

22.11.2021 | Nephrologie | Sonderbericht | Online-Artikel

Prognoseverbesserung der Nephropathie bei Typ-2-Diabetes: Neuer Ansatz zur Reduktion des renalen und kardiovaskulären Risikos

Die chronische Nierenerkrankung ist mit die häufigste Folgekomplikation beim Typ-2-Diabetes. Sie bleibt oft lange unerkannt und ist maßgeblich an der ungünstigen Prognose für den Verlauf des Typ-2-Diabetes beteiligt. Frühes Screening auf Nierenfunktionsstörungen und enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Hausärzten, Diabetologen und Nephrologen sind unabdingbar, um alle Optionen der kardialen und renalen Protektion nutzen zu können. Mit Finerenona wurde ein neuer Ansatz bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und einer Nephropathie erfolgreich geprüft: Die Studien FIDELIO-DKD und FIGARO-DKD sowie die Analyse FIDELITYb untersuchten das Potenzial für die Prognoseverbesserung über ein breites Patientenkollektiv.

Bayer Vital GmbH
Schwere Aortenklappenstenose - Neue ESC/EACTS-Leitlinie: TAVI ab einem Alter von 75 Jahren empfohlen

29.10.2021 | Aortenklappenstenose | Sonderbericht | Online-Artikel

Schwere Aortenklappenstenose - Neue ESC/EACTS-Leitlinie: TAVI ab einem Alter von 75 Jahren empfohlen

Zunehmend mehr Patient*innen mit schwerer Aortenklappenstenose wird eine Bioprothese per Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) eingesetzt. Der minimalinvasive Eingriff ermöglicht einen verkürzten Klinikaufenthalt im Vergleich zum offen chirurgischen Aortenklappenersatz (AKE) und ist laut Studiendaten bei Endpunkten wie Schlaganfall und Mortalität tendenziell überlegen. Im Herz-Team muss individuell über das Verfahren entschieden werden.

Edwards Lifesciences Corporation

21.10.2021 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Online-Artikel

Chronische Herzinsuffizienz - Vericiguat erweitert Optionen

Patient*innen mit chronischer Herzinsuffizienz (HF) waren bisher auf Basistherapien angewiesen. Mit Vericiguat eröffnet sich jetzt eine neue Therapiemöglichkeit.

Bayer Vital GmbH

11.10.2021 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Online-Artikel

Neues Wirkprinzip bei chronischer Herzinsuffizienz - Vericiguat für stabilisierte Patient*innen nach kardialer Dekompensation

Herzinsuffiziente Patient*innen, die wegen einer kardialen Dekompensation hospitalisiert werden, haben trotz optimaler Standardtherapie ein hohes Risiko für weitere Dekompensationen. Dies kann durch die Add-on-Therapie mit Vericiguat gesenkt werden. Bei einem virtuellen Expertenworkshop diskutierten niedergelassene und in der Klinik tätige Kardiolog*innen, welche HF-Patient*innen für die Therapie mit Vericiguat infrage kommen, wie es vertragen wird und welcher klinische Nutzen zu erwarten ist.

Bayer Vital GmbH

01.09.2021 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Online-Artikel

4. Kardiorenaler Forschungsdialog 2021: Neue Forschungs- und Studiendaten bei Herz-Kreislauf- und Nieren-Erkrankungen

Der 4. Kardiorenale Forschungsdialog, der wie im Vorjahr als Live-Webinar stattfand, bot Kardiologen und Nephrologen erneut die Möglichkeit zum fachübergreifenden wissenschaftlichen Austausch. Unter dem Vorsitz der beiden Tagungspräsidenten Prof. Dr. Haller, Hannover, und Prof. Dr. Laufs, Leipzig, wurden neue Ergebnisse aus der Grund­lagenforschung sowie innovative Ansätze der personalisierten Medizin und aktuelle Resultate klinischer Outcome-Studien vorgestellt. Im Rahmen von zwei Podiumsdiskussionen wurde die Umsetzung der neuen Forschungs- und Studienergebnisse in den Praxisalltag erörtert.

Bayer Vital GmbH

20.08.2021 | Kardiogener Schock | Sonderbericht | Online-Artikel

„Die Entscheidung sollte früh fallen“

In einem Supplement thematisiert das European Heart Journal die Therapie mit transvalvulären Blutpumpen in der Intensivmedizin. Jacob Eifer Møller, Kardiologische Intensivmedizin der Universitätsklinik Kopenhagen und Professor für Kardiologie an der Universität Süd-Dänemark, gibt einen Überblick über die wichtigsten Inhalte.

Abiomed Europe GmbH

01.07.2021 | Plötzlicher Herztod | Sonderbericht | Online-Artikel

Primärprävention des Plötzlichen Herztods - Effektiver Schutz kardialer Risikopatienten durch Defibrillatorweste

Der Einsatz einer Defibrillatorweste kann bei Patienten mit Risiko für einen Plötzlichen Herztod die Sterblichkeit senken und während vulnerabler Phasen Schutz bieten – z.B. nach einem Herzinfarkt, bei einer Myokarditis, für die Zeit vor der Implantation eines Defibrillators oder während der Wartezeit auf eine Transplantation sowie bei der Neueinstellung auf eine medikamentöse Herzinsuffizienztherapie. Entsprechend empfehlen nationale und internationale Leitlinien, dass diese temporäre, präventive Behandlung in Risikosituationen insbesondere bei niedriger Ejektionsfraktion erwogen werden sollte. Zahlreiche Registerstudien zeigen eine hohe Trage-Adhärenz unter Versorgungsbedingungen, sodass bei entsprechender ärztlicher Begleitung ein optimaler Schutz erreicht werden kann.

Zoll CMS GmbH

28.05.2021 | Herzinsuffizienz | Sonderbericht | Online-Artikel

Rückenwind für i.v. Eisentherapie

Herzinsuffizienz - Die AFFIRM-AHF-Studie hat das Potenzial der i.v. Therapie mit Eisencarboxymaltose bei akuter stabilisierter Herzinsuffizienz mit begleitendem Eisenmangel aufgezeigt.

Vifor Pharma Deutschland GmbH