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Open Access Supportivtherapie Übersichtsartikel

Die Supportivtherapie ist in Deutschland oft nicht leitliniengerecht

Mit sechs Studien wurde die Adhärenz an die S3-Leitlinie Supportivtherapie bei Krebs überprüft, beispielsweise zu Anämiemangement, Osteoprotektion oder Antiemese. Es bestehen erhebliche Defizite in der Versorgung der Patientinnen und Patienten, allerdings mit Unterschieden zwischen den Fachdisziplinen.

CME-Fortbildungsartikel

CME: Evidenzbasierte Komplementärmedizin in der Urologie

Ein positiver Nebeneffekt der Komplementärmedizin ist das partizipative Element, das Patienten ermöglicht, ihren Krankheitsverlauf aktiv mitzugestalten und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Herausfordernd ist jedoch, das oft geringe Evidenzlevel für viele komplementärmedizinische Methoden. Auch Wechselwirkungen mit konventionellen Arzneimitteln und Therapien sind zu beachten – eine seriöse Beratung ist darum umso wichtiger.

CME: Tumorassoziierte Schmerzen individuell behandeln

Tumorschmerz CME-Artikel

Bis zu 50% aller Tumorerkrankten leiden unter Schmerzen, sei es durch die Krebserkrankung selbst verursacht oder therapiebedingt. In jedem Fall ist eine pathophysiologisch orientierte Therapieplanung nach nozizeptiven, noziplastischen und neuropathischen Ursachen sinnvoll. Das analgetische WHO-Stufenschema hilft bei der Behandlung weiter –  bedingt.

CME: IgA-Nephropathie – Bewährtes und Neues

Die IgA-Nephropathie ist die häufigste primäre Glomerulonephritisform. Ursachen, klinische Zeichen und prognostische Faktoren sowie supportive Behandlungsbausteine werden in dieser CME-Übersicht dargestellt. Außerdem wird diskutiert, wann immunologische Ansätze sinnvoll und wann kontraindiziert sind und welche neuen Therapien aktuell geprüft werden.

Integrative Onkologie – wie Integrative Medizin in der gynäkologischen Onkologie praktischen Einsatz findet

Die Integrative Onkologie strebt eine ganzheitliche individuelle Betreuung der PatientInnen an und vereint konventionelle Verfahren mit denen der Komplementärmedizin. Hierdurch werden die Therapiecompliance gefördert, therapieassoziierte …

CME: Neues zur Diagnostik und Behandlung der IgA-Nephropathie

Die IgA-Nephropathie (IgAN) ist die häufigste primäre Glomerulonephritisform. Die CME-Fortbildung informiert Sie über bisher bekannte Ursachen, bedeutsame Faktoren für den Langzeitverlauf, die supportive und die immunsuppressive Therapie sowie über neue Therapieansätze.

Immunglobulin-A-Vaskulitis (IgAV)

IgA-Vaskulitis CME-Artikel

Die Immunglobulin-A-Vaskulitis (IgAV) ist eine immunkomplexvermittelte Vaskulitis, die sich durch Ig(Immunglobulin)A1-dominante Immunablagerungen in den kleinen Gefäßen auszeichnet. Sie ist die häufigste systemische Vaskulitis im Kindesalter mit …

Weiterführende Themen

Kasuistiken

Septischer Schock plus „pediatric inflammatory multisystem syndrome" beim Neunjährigen

Zur Zeit gratis Schock Kasuistik

Ein Pandemie-Fallbericht: Ein Neunjähriger wird mit septischem Schock auf die Intensivstation aufgenommen. Hier bestätigt sich die zusätzliche Verdachtsdiagnose eines „pediatric inflammatory multisystem syndrome“ (PIMS). Im Verlauf zeigt sich deutlich, dass es beim PIMS – auch verzögert – zu einer mitunter bedrohlichen Verschlechterung der kardiorespiratorischen Situation kommen kann.

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

„Patient-reported outcomes“ in der Supportivtherapie

Vorzeitiger Blasensprung Übersichtsartikel

Zur Erfassung des Unterstützungsbedarfs für Krebserkrankte stehen zahlreiche Patientenselbsteinschätzungsbögen zur Verfügung. Eine Übersicht über die empfohlenen Instrumente und mögliche Perspektiven für ein abgestimmtes Handeln wird im Folgenden …

Die Supportivtherapie ist in Deutschland oft nicht leitliniengerecht

Open Access Supportivtherapie Übersichtsartikel

Mit sechs Studien wurde die Adhärenz an die S3-Leitlinie Supportivtherapie bei Krebs überprüft, beispielsweise zu Anämiemangement, Osteoprotektion oder Antiemese. Es bestehen erhebliche Defizite in der Versorgung der Patientinnen und Patienten, allerdings mit Unterschieden zwischen den Fachdisziplinen.

Leitlinien-Update zur antiemetischen Prophylaxe und Therapie

Antiemetische Therapie Für die Facharztausbildung

Nach wie vor zählen Übelkeit und Erbrechen zu gefürchteten Nebenwirkungen der antineoplastischen Therapie. Die aktualisierte Leitlinie ordnet das antiemetische Potenzial von 107 neu zugelassenen Tumortherapeutika ein und prüft den Wert verschiedener Antiemetika. Neu ist zudem die Bewertung von nichtpharmakologischen Behandlungen wie Akupunktur oder progressive Muskelentspannung.

Krebsassoziierte Fatigue – der Chronifizierung vorbeugen

Tumorbedingte Fatigue Für die Facharztausbildung

Die Umsetzung von internationalen Leitlinien zur Fatigue ist in Deutschland bislang noch nicht zufriedenstellend in der klinischen Routine implementiert. Im Beitrag wird das schrittweise, leitlinienkonforme Vorgehen bei Fatigue beschrieben – von Beratung, über Screening, Differenzialdiagnostik bis hin zu therapeutischen Interventionen.

Supportivtherapie: Ein minimales Fragenset für das Bedarfsscreening

Verschiedene Leitlinien definieren, welche patient-reported-outcomes erhoben werden sollten, um supportive Interventionen für Krebskranke zielgerichtet planen zu können. In dieser Übersichtsarbeit wird ein Minimalset an Merkmalen aus den S3-Querschnittsleitlinien-Empfehlungen zusammengestellt.

Ergotherapie in Onkologie und onkologischer Rehabilitation

Sport bei Krebspatienten Übersichtsartikel

Die Ergotherapie hat sich in der Behandlung verschiedener häufig vorkommender Folgestörungen im Rahmen einer Krebserkrankung fest etabliert. Krebsbedingte kognitive Dysfunktion, chemoinduzierte Polyneuropathien oder auch krebsassoziierte Fatigue sind nur ein paar Beispiele für Bereiche, in denen ergotherapeutische Maßnahmen den Erkrankten mehr Lebensqualität verschaffen können.

Medizinische Trainingstherapie in der Onkologie – eine neuroonkologische Perspektive

Krebserkrankungen sind im mittleren und höheren Lebensalter häufig. Die Lebenszeitprävalenz beträgt knapp 50 %. Die Krebsprävalenz ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Die wichtigsten Gründe sind eine generell steigende Lebenserwartung …

Komplementäre Medizin trotz schlechter Evidenz? Eine ethische Bewertung

Informierte Patientinnen und Patienten und deren Angehörige verspüren oft den Wunsch, selbst an ihrer Tumortherapie mitzuwirken. Diesem Wunsch trägt das Konzept der integrativen Onkologie Rechnung, indem sowohl konventionelle als auch nichtkonventionelle Therapien gemeinsam gedacht werden. Ein Ansatz, der Konflikten vorbeugen, die Patientenautonomie und das Vertrauen in die Medizin stärken kann.

Das sogenannte "Chemobrain" – ein oft unterbewertetes Symptom

Supportivtherapie Übersichtsartikel

Kognitive Einschränkungen haben einen erheblichen negativen Einfluss auf die Lebensqualität von Krebslangzeitüberlebenden. 75 % der Betroffenen wünschen sich mehr Unterstützung, v. a. kognitives Training. Dies unterstreicht die Wichtigkeit, Strategien im Umgang mit kognitiven Einschränkungen zu etablieren und zu untersuchen. Klare, einheitliche Empfehlungen zu Assessment und Management gibt es nicht. Was man dennoch tun kann, ist Gegenstand dieses Beitrags.

Yoga als komplementärmedizinisches Verfahren in der Onkologie

Sport bei Krebspatienten Übersichtsartikel

Mit der neuen S3-Leitlinie "Komplementärmedizin in der Behandlung onkologischer Patient*innen" wurde im Jahr 2021 in Deutschland ein Meilenstein zum Einsatz von Yoga in der Onkologie gelegt. Was genau Yoga in der Behandlung von Krebskranken leisten kann und worauf bei der Umsetzung in der Praxis zu achten ist, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Buchkapitel zum Thema

Anorexie-Kachexie-Syndrom

Mangelernährung, Substitution von Nahrung und Flüssigkeit sind „Dauerbrenner“ in der Palliativversorgung. Dabei spielen mehr als rein wissenschaftliche Betrachtungsweisen eine Rolle: So gilt mittlerweile als gut belegt, dass die Infusion in der …

Antiemetika und Antivertiginosa

Hauptvertreter der Antihistaminika ist DimenhydrinatDimenhydrinat, das zur Prophylaxe und symptomatischen Therapie von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlicher Genese insbesondere von Kinetosen zugelassen ist. Dimenhydrinat Diphenhydraminist ein …

Komplementärmedizinische Maßnahmen in der gynäkologischen Onkologie

Verfahren, die zunächst nicht Bestandteil der wissenschaftlichen Medizin sind, wurden schon immer, insbesondere bei schweren Erkrankungen, von Betroffenen genutzt. Diese haben in den letzten 10–20 Jahren weiter an Bedeutung zugenommen. Dabei …

Adjuvante Therapie des Mammakarzinoms

Damit für die am Mammakarzinom erkrankte Patientin die optimale Therapieentscheidung getroffen werden kann, ist es zunächst wichtig, das Mammakarzinom als systemische Erkrankung zu verstehen. Hierdurch werden auch die Therapieziele (Therapie des …

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Neu im Fachgebiet Onkologie

Mit dem Alkoholentzug sinkt das Krebsrisiko

Wie die Ergebnisse einer Studie aus Frankreich nahelegen, kann sich das Risiko von alkoholabhängigen Menschen, an einem alkoholassoziierten Tumor zu erkranken, um rund 40% vermindern, wenn sie das Trinken reduzieren oder ganz einstellen.

Gemischte Befunde zur zielgerichteten Adjuvanz

23.07.2024 Melanom Nachrichten

Mit Blick auf rezidiv- und metastasenfreies Überleben bestätigen die finalen Ergebnisse der COMBI-AD-Studie die Wirksamkeit von Dabrafenib/Trametinib beim Stadium-III-Melanom. Die Effekte auf das Gesamtüberleben sind dagegen weniger klar.  

Verkürzte MRT bei dichtem Brustgewebe: Was bringen sequenzielle Scans?

21.07.2024 Mamma-MRT Nachrichten

Frauen mit dichtem Brustgewebe könnten zusätzlich zum regulären Mammografie-Screening von sequenziellen MRT-Untersuchungen mit verkürztem Protokoll (AB-MRT) profitieren, schlagen US-Radiologen vor.

Informierte Frauen neigen zu späterem Mammografie-Screening

Frauen in ihren 40ern, die über die Vor- und Nachteile des Mammografie-Screenings auf Brustkrebs informiert werden, neigen stärker dazu, den Screeningbeginn nach hinten zu verschieben. Die Mehrheit aber nähme das Angebot an, wie eine US-Studie zeigt.

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