Skip to main content
main-content

Traumatologische Notfallmedizin

„Ein Griff ins Rohr!“

Wenn sich die Hand einer 1,5-Jährigen partout nicht aus einem Abflussrohr befreien lässt, muss die Feuerwehr das Rohr wohl oder übel zusammen mit der feststeckenden Hand in die Notaufnahme bringen. Ist das geschafft, steht die rasche Befreiung der Extremität auf dem Plan: Chirurgie mit Dremel und Zange – der Bericht einer absoluten Ausnahmesituation. 

Spuren sichern? Verletzungen dokumentieren? Wie Sie Gewaltopfer richtig betreuen

Die Sicherung von Befunden und Spuren sollte Teil der primären Notfallversorgung von Gewaltopfern sein, auch im Sinne von Rechtssicherheit und Opferschutz. Bei der Befunddokumentation müssen alle – auch nicht interventionsbedürftige oder bereits in Abheilung befindliche – Verletzungen erfasst und exakt beschrieben werden. Für die Spurensicherung sind forensische Grundkenntnisse gefragt. 

Leitlinie kompakt: Verbrennungen richtig versorgen

Die aktuelle S2k-Leitlinie „Behandlung thermischer Verletzungen des Erwachsenen“ wird hier aus anästhesiologischer, notfallmedizinscher und intensivmedizinscher Sicht zusammengefasst. Die Leitlinie wurde letztes Jahr in überarbeiteter Form bei der AWMF publiziert.

Der häufigste Fehler bei der Amputatversorgung

Kommen Patienten mit amputierten Gliedmaßen in eine chirurgische Klinik, sind die Amputate in zwei Drittel der Fälle nicht richtig aufbewahrt, so eine US-Studie. Häufigster Fehler: Die Amputate werden direkt auf Eis gelegt. 

Interventionelle Radiologie in der Notfallmedizin

Ob bei akuter gastrointestinaler oder traumatischer Blutung, Ischämie, Lungenarterienembolie oder nichtentlastetem Abszess: Die interventionelle Radiologie erlaubt eine minimal-invasive Therapie verschiedener Akutpathologien unter Sichtkontrolle. Die Indikationsstellung erfolgt immer interdisziplinär. Grundlegende Techniken und häufig verwendete Materialien werden hier fallbasiert vorgestellt.

CME-Fortbildungsartikel

11.02.2022 | Traumatologische Notfälle | CME

Explosionstrauma Teil 2

Explosionen können schwere Verletzungen hervorrufen, die mehrere Organsysteme betreffen und ausgedehnte Weichteildefekte hinterlassen. Bei instabilen Patienten konzentriert sich die „damage control surgery“ zunächst auf die Blutungs- und …

05.10.2021 | Traumatologische Notfälle | CME

Explosionstrauma Teil 1

Nach Explosionen kommt es durch unterschiedliche Verletzungsmechanismen meist zu multiplen Verletzungen, die den gesamten Körper betreffen können. Während hohe Druckspitzen und Hitzeeinwirkung v. a. im Nahbereich einer Detonation zu schweren …

01.10.2020 | Pädiatrische Radiologie | CME

CME: Top 10 der kinderradiologischen Notfälle

Polytrauma, Appendizitis, Fremdkörperaspiration: Bildgebende Verfahren spielen in der Notfalldiagnostik des Kindes- und Jugendalters eine entscheidende Rolle. Wann welches Verfahren bei den "Top 10 der kinderradiologischen Notfälle" zum Einsatz kommt und wie Sie die Befunde interpretieren, sehen und lesen Sie in dieser CME-Fortbildung.

28.07.2020 | Traumatologische Notfallmedizin | CME

CME: Notfallbehandlung von Luxationen großer Gelenke

Luxationen sind ernst zu nehmende Verletzungen und die Reposition ist zeitkritisch. So gut wie nie darf auf die Anfertigung eines Röntgenbilds verzichtet werden, um knöcherne Begleitverletzungen auszuschließen. Diese Handlungsempfehlungen für die Akutsituation fokussieren auf die häufigsten Luxationsformen großer Gelenke – inklusive Repositionstechniken und „red flags“.

Nachrichten

weitere anzeigen

Weiterführende Themen

Verwandt

Kasuistiken

Open Access 01.04.2022 | Pädiatrische Notfallmedizin | Der interessante Fall

„Ein Griff ins Rohr!“

Wenn sich die Hand einer 1,5-Jährigen partout nicht aus einem Abflussrohr befreien lässt, muss die Feuerwehr das Rohr wohl oder übel zusammen mit der feststeckenden Hand in die Notaufnahme bringen. Ist das geschafft, steht die rasche Befreiung der Extremität auf dem Plan: Chirurgie mit Dremel und Zange – der Bericht einer absoluten Ausnahmesituation. 

17.03.2020 | Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie | Der besondere Fall im Bild

Sternumfrakturen gibt es (fast) nur durch Reanimation, oder? Und bei Kindern?

Ein 10-jähriger Junge stellt sich mit atemunabhängigen Brustschmerzen in der Kinderambulanz vor. Ähnliche Beschwerden seien bereits vor ca. einer Woche aufgetreten, nach einem Stoß mit dem Knie durch den 12-jährigen Cousin. Im Rötgen zeigt sich eine isolierte Sternumfraktur. Ein plausibler Unfallhergang – oder ein Hinweis auf Kindesmisshandlung?

19.09.2019 | Orthopädische Sportmedizin | Kasuistiken kompakt

Beim Bankdrücken knicken die Oberarme ein

Ein 25-jähriger IT-Fachmann wurde mit dem Rettungsdienst in die unfallchirurgische Notaufnahme eingewiesen. Während des Bankdrückens mit 100 kg Gewicht – die übliche Trainingsbelastung – hatte er ein plötzliches Reißen im Bereich des rechten Oberarms verspürt, wodurch die Last auf den linken Oberarm verlagert wurde. Auch hier verspürte der Patient nach wenigen Sekunden einen heftigen Ruck. Wie lautet Ihre Diagnose?

weitere anzeigen

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

11.02.2022 | Thermische Schäden | Leitlinien und Empfehlungen

Leitlinie kompakt: Verbrennungen richtig versorgen

Update der S2k-Leitlinie vom 01.02.2021

Die aktuelle S2k-Leitlinie „Behandlung thermischer Verletzungen des Erwachsenen“ wird hier aus anästhesiologischer, notfallmedizinscher und intensivmedizinscher Sicht zusammengefasst. Die Leitlinie wurde letztes Jahr in überarbeiteter Form bei der AWMF publiziert.

verfasst von:
PD Dr. med. Rüdger Kopp, Dr. med. Alexander Deilmann, Dr. med. Ulrich Limper

05.05.2021 | Traumatologische Notfallmedizin | Leitthema

Spuren sichern? Verletzungen dokumentieren? Wie Sie Gewaltopfer richtig betreuen

Die Sicherung von Befunden und Spuren sollte Teil der primären Notfallversorgung von Gewaltopfern sein, auch im Sinne von Rechtssicherheit und Opferschutz. Bei der Befunddokumentation müssen alle – auch nicht interventionsbedürftige oder bereits in Abheilung befindliche – Verletzungen erfasst und exakt beschrieben werden. Für die Spurensicherung sind forensische Grundkenntnisse gefragt. 

verfasst von:
Dr. med. C. Richter, R. Lessig

13.04.2021 | Traumatologische Notfallmedizin | Leitthema

Traumatologisches Schockraummanagement

Die Aktivierung eines traumatologischen Schockraums bei Polytrauma erfolgt nach bestimmten Kriterien, eingeteilt in Verletzungsmuster, gestörte Vitalzeichen und Unfallmechanismus. Im Schockraum selbst steht die standardisierte und prioritätenorientierte Einschätzung und Stabilisierung des Patienten im Vordergrund. Eine Übersicht über das empfohlene Vorgehen.

verfasst von:
Vanessa Ketter, Steffen Ruchholtz, Prof. Dr. med. Michael Frink

08.04.2021 | Patientensicherheit | Leitthema

Mit CRM tragische Fehler im Schockraum vermeiden

60–70 % aller Fehler in der Medizin werden dem Bereich der Human Factors zugeordnet. Um die Patientensicherheit zu erhöhen, ist das ganze Team gefragt, und hier setzen Crew Resource Management (CRM)-Trainings an. Beispiele aus Kliniken zeigen, wie CRM-Konzepte speziell für die Schockraumversorgung aussehen können. 

verfasst von:
Dr. Christoph Kersten, Katrin Fink, Guido Michels, Hans-Jörg Busch

Open Access 08.03.2021 | Traumatologische Notfallmedizin | Notfallmedizin

Blitzeinleitung im Helikopter – So gelingt die „in cabin rapid sequence induction“

Erfahrung aus der alpinen Luftrettung zur Verkürzung der Prähospitalzeit

Erfahrungen aus der alpinen Luftrettung zur Verkürzung der Prähospitalzeit: Wenn unabdingbar, lässt sich die „rapid sequence induction“ (RSI) bereits in der Helikopterkabine – also während des Transports – durchführen. Allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen und von zuvor trainierten Teams. 

verfasst von:
PD Dr. Jürgen Knapp, Philipp Venetz, Urs Pietsch

08.03.2021 | Traumatologische Notfallmedizin | Leitthema

Externe, nichtinvasive Beckenstabilisatoren – Wann ist die Anlage indiziert?

Eine Empfehlung der Arbeitsgruppe Trauma des Deutschen Rats für Wiederbelebung

Erleidet ein Traumapatient eine Beckenverletzung, bei der der Beckenring auseinanderklafft, kann die Anlage eines externen, nichtinvasiven Beckenstabilisators indiziert sein. Allerdings ist diese Maßnahme bei fehlender oder falscher Indikation keineswegs immer komplikationslos, wie verschiedene Beispiele zeigen. Eine Empfehlung der Arbeitsgruppe Trauma des Deutschen Rats für Wiederbelebung.

verfasst von:
DEAA, EDIC, FERC PD Dr. med. M. S. Roessler, PD Dr. med. C. Buschmann, FERC B. Gliwitzky, J. Hoedtke, DESA Prof. Dr. med. M. Kulla, Prof. Dr. med. T. Wurmb, PD Dr. med. C. Kleber, Arbeitsgruppe Trauma des Deutschen Rats für Wiederbelebung

01.02.2021 | Traumatologische Notfallmedizin | Übersichten

Damage control surgery – Polytrauma behandeln wie ein havariertes Schiff

Bestandteil der thorakoabdominellen Notfallchirurgie

Angelehnt an die Taktik der Marine, bei der schwerbeschädigte Schiffe nach ersten wesentlichen Maßnahmen zur Reparatur in den Hafen geschleppt werden, beschreibt die "Damage Control Surgery" (DCS) ein operatives Konzept, das bei Polytraumen zum Einsatz kommt. Ziel ist es, die Überlebenschancen von Patient*innen, durch abgekürzte operative Strategien zu verbessern. Wann rettet eine DCS Leben?

verfasst von:
Dr. C. Güsgen, A. Willms, Prof. Dr. med. R. Schwab

26.01.2021 | Polytrauma und Schock im Kindesalter | Leitthema

Neue Leitlinie "Polytraumaversorgung im Kindesalter" – Die wichtigsten Aspekte

Ein polytraumatisiertes Kind muss nach primärer Versorgung so zügig wie möglich in die geeignete Klinik verbracht werden. Für die Schockraumversorgung haben sich individuell abgestimmte SOP bewährt. Wie unterscheidet sich das Vorgehen zu dem beim Erwachsenen? Hier wird die erste Leitlinie „Polytraumaversorgung im Kindesalter“ praktisch und pragmatisch zusammengefasst.

verfasst von:
PD Dr. med. M. Lehner, P. Jung, M. Olivieri, P.‑P. Schmittenbecher, Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Leitlinie Polytraumaversorgung im Kindesalter

08.01.2021 | Techniken in der Notfallmedizin | Leitthema

Algorithmen für die fokussierte Sonographie im Schockraum

Jeder Patient im Schockraum erhält eine fokussierte Ultraschalluntersuchung. Je nach Leitsymptom variiert das Vorgehen dabei bezüglich der Reihenfolge. Die jeweils passenden Algorithmen werden hier vorgestellt – anhand der häufigsten Situationen, die zur Aufnahme in den Schockraum führen.

verfasst von:
Dr. med. D. Hempel, S. Casu, G. Michels

08.12.2020 | Minimalinvasive Interventionstechniken in der Radiologie | Leitthema

Interventionelle Radiologie in der Notfallmedizin

Ob bei akuter gastrointestinaler oder traumatischer Blutung, Ischämie, Lungenarterienembolie oder nichtentlastetem Abszess: Die interventionelle Radiologie erlaubt eine minimal-invasive Therapie verschiedener Akutpathologien unter Sichtkontrolle. Die Indikationsstellung erfolgt immer interdisziplinär. Grundlegende Techniken und häufig verwendete Materialien werden hier fallbasiert vorgestellt.

verfasst von:
Marco Armbruster, Stefan Wirth, Vanessa Franziska Schmidt, Max Seidensticker
weitere anzeigen

Buchkapitel zum Thema

2021 | Verbrennung | OriginalPaper | Buchkapitel

Verbrennungskrankheit

Thermische Verbrennungen entstehen durch heiße Flüssigkeiten, Flammen oder Berührung von heißen Objekten sowie durch Einwirkung von Elektrizität, Chemikalien oder Strahlen. Die schwere Verbrennung führt zu einer Allgemeinerkrankung mit langem und …

2020 | Traumatologische Notfallmedizin | OriginalPaper | Buchkapitel

Medizinische Maßnahmen

Die Sicherung der Atemwege ist in der Notfallmedizin eine der wichtigsten Tätigkeiten. Das Kapitel gibt die Inhalte der aktuellen Empfehlungen ebenso wie wichtige Tipps aus der Praxis wieder.

2020 | Traumatologische Notfallmedizin | OriginalPaper | Buchkapitel

Traumatologische Notfälle

TraumatologischeTrauma Notfälle machen etwa 20 % aller Notfalleinsätze aus. Darunter fallen einfache Schnittverletzungen im Haushalt ebenso wie Frakturen im Rahmen eines Arbeitsunfalls oder das Polytrauma nach einem Motorradsturz. Einen Überblick …

2019 | Migrationsmedizin | OriginalPaper | Buchkapitel

Fallbeispiel Verkehrsunfall, Kind beteiligt

Drei Wochen nach Beginn des neuen Schuljahres geht im hochsommerlichen Hamburg um kurz nach 8 Uhr morgens folgender Notruf ein: „Moin, Peter Meier mein Name, wir brauchen hier in Bergedorf vor der Grundschule schnell den Notarzt. Hier hat ein PKW …

Nicht gefunden, wonach Sie suchten?

Probieren Sie es mit der Suchfunktion:

Neu im Fachgebiet AINS

Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update AINS und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Der einfache Weg sich fortzubilden: Befundungskurs Radiologie

Strukturiertes Interpretieren und Analysieren von radiologischen Befunden