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Spezielle Notfallmedizin Traumatologische Notfallmedizin

Traumatologische Notfallmedizin

Katastrophenmedizin – auf den Ernstfall vorbereiten!

Mit Deutschlands erster katastrophenmedizinischer Leitlinie ist jetzt ein fast 240 Seiten starker Leitfaden für den Ernstfall veröffentlicht worden. Die Leitlinienkoordinatorin Annika Rohde, Anästhesiologin an der Universitätsmedizin Mainz, spricht hier über Katastrophenszenarien, Rettungsmedizin unter extremen Bedingungen – und schwierige ethische Entscheidungen.

Annika Rohde

CME: So geht Gipsen

Das Gipsen wirkt manchmal fast wie eine in Vergessenheit geratene Technik. Tatsächlich aber ist der klassische Weißgips weiterhin fester Bestandteil in der unfallchirurgischen Versorgung, und die Anlage will gelernt sein. Worauf achten, damit der Gips nicht mehr schadet als er nutzt? So geht’s: In elf Schritten zum perfekten Unterschenkelgips.

CME: Traumaversorgung in der Schockraumphase

Open Access Polytrauma CME-Artikel

Der Rettungsdienst kontaktiert die Schockraumleitstelle und kündigt einen polytraumatisierten, intubierten und immobilisierten Patienten per Rettungshubschrauber an. Das Schockraumteam wird aktiviert und macht sich für die Übergabe bereit. Tipps und Tricks zur Optimierung des Schockraummanagements.

CME: Präklinische Notfallnarkose beim Erwachsenen

Bei lebensgefährlichen Verletzungen oder Symptomen ist manchmal eine prähospitale Notfallnarkose nötig, aber erschwert, da das klassische Anästhesie-Setting fehlt. Ausreichende Erfahrung und Expertise sind unabdingbar. Doch wann genau ist sie indiziert und wann nicht? Welche Medikamente sind bei welchen Patientengruppen geeignet? Hier lesen Sie zu den aktuellen leitliniengerechten Empfehlungen.

Koniotomie: Wann und welche Technik?

Wie ein Damoklesschwert hängt die Koniotomie über denjenigen, die prä- oder innerklinisch mit der Atemwegssicherung konfrontiert werden. Anhand eines Fallbeispiels fasst dieser CME-Kurs die Indikationen, aktuellen Leitlinien und wichtigsten Techniken zusammen: „Die Zyanose des Patienten verstärkt sich. Der Notfallsanitäter fragt Sie, ob er das Koniotomieset holen soll...“

Stromunfall – pragmatischer Algorithmus & Fallbericht

Open Access Kardiologische Notfallmedizin Kasuistik

Ein 49-Jähriger wandert im Schweizer Hochgebirge, als plötzlich ein Gewitter aufzieht und es blitzt. Der Mann wird mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Er kann zwar selbstständig absteigen, sucht dann aber die Notaufnahme auf. Diagnose: Hochspannungs-Stromunfall nach Blitzschlag. Ein pragmatischer Algorithmus hilft in Fällen wie diesem weiter.

Durch Silvesterböller: Riss im Herzen und Verlust der Hand

Open Access Septumdefekte Kasuistik

Als ein Silvesterböller vorzeitig detoniert, verliert ein Jugendlicher nicht nur seine rechte Hand. Eingeliefert mit Polytrauma, schwerem SHT, Amputationsverletzung und offenem Thoraxtrauma wird der Junge im Schockraum ein zweites Mal reanimationsbedürftig: traumatische Ventrikelseptumruptur. Es folgt eine 10-stündige operative Versorgung.

„Ein Griff ins Rohr!“

Open Access Pädiatrische Notfallmedizin Kasuistik

Wenn sich die Hand einer 1,5-Jährigen partout nicht aus einem Abflussrohr befreien lässt, muss die Feuerwehr das Rohr wohl oder übel zusammen mit der feststeckenden Hand in die Notaufnahme bringen. Ist das geschafft, steht die rasche Befreiung der Extremität auf dem Plan: Chirurgie mit Dremel und Zange – der Bericht einer absoluten Ausnahmesituation. 

Prähospitale Notfallsonografie? Empfehlungen für ein Kurskonzept

Während die Point-of-Care-Sonografie im Rahmen der Zusatzweiterbildung für klinische Akut- und Notfallmedizin vorausgesetzt wird, sieht dies in der prähospitalen Notfallmedizin anders aus. Zeit für ein einheitliches Curriculum? Fachleute haben ein Kurskonzept für die prähospitale Notfallsonografie (pPOCUS) entwickelt. Ein Konsensuspapier von DGINA, DGAI, BAND, BV-ÄLRD, DGU, DIVI und DGIIN.

HWS-Immobilisation: Faktencheck und Empfehlungen für die Präklinik

Seit Jahren wird eine Debatte um Wirbelsäulenimmobilisation und insbesondere um die Immobilisation der Halswirbelsäule geführt. Hier werden die wesentlichen Fakten zur Ruhigstellung der HWS in der Präklinik und die Kernempfehlungen der S3- Leitlinie „Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung“ zusammenzugefasst und richtungsweisend kommentiert.

Schockraumalarmierung – die aktualisierten Kriterien

Polytrauma Leitthema

2016 versus 2022: Nicht nur bei den immer wieder kritisierten „B-Kriterien“ der Schockraumalarmierung hat sich in der aktualisierten S3-Leitlinie Polytrauma / Schwerverletzten-Behandlung einiges getan. Die Gegenüberstellung der Empfehlungen bringt alle wichtigen Neuerungen auf den Punkt.

Schockraumversorgung – was hat sich in der aktualisierten Leitlinie geändert?

Polytrauma Leitthema

Der Unfallmechanismus als alleiniges Kriterium für eine Schockraumalarmierung hat an Bedeutung verloren. Ein komplett neues Kapitel ist „Stop the bleed (STB) – Prähospital“. Und bei der Bildgebung im Schockraum hat das eFAST das FAST komplett ersetzt. Was sich in der aktualisierten S3-Leitlinie zur Schwerverletztenversorgung geändert hat.

Bissverletzungen durch Haus- und Wildtiere

Wundbehandlung Übersichtsartikel

Die Vierjährige mit Bisswunde am Arm, nachdem sie den Hund beim Fressen erschreckt hat, oder der Achtjährige, der beim Spielen im Freien eine Kreuzotter aufgestöbert hat und gebissen wurde – Kinder, die sich mit Bissverletzungen vorstellen, sind keineswegs selten. Neben dem allgemeinen Wundmanagement gilt es oft auch, speziesabhängige Besonderheiten zu berücksichtigen.

Halstraumata: Notfallmanagement, Diagnostik und Therapie

Verletzungen in der Halsregion sind besonders kritisch, da sich lebenswichtige Organstrukturen und Leitungsbahnen dort befinden. Eine Schocktherapie sowie eine zügige Atemwegssicherung haben hierbei Priorität. Was bei den einzelnen Strukturen im Detail beachtet werden muss, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Buchkapitel zum Thema

Verbrennungskrankheit

Thermische Verbrennungen entstehen durch heiße Flüssigkeiten, Flammen oder Berührung von heißen Objekten sowie durch Einwirkung von Elektrizität, Chemikalien oder Strahlen. Die schwere Verbrennung führt zu einer Allgemeinerkrankung mit langem und …

Medizinische Maßnahmen

Die Sicherung der Atemwege ist in der Notfallmedizin eine der wichtigsten Tätigkeiten. Das Kapitel gibt die Inhalte der aktuellen Empfehlungen ebenso wie wichtige Tipps aus der Praxis wieder.

Traumatologische Notfälle

TraumatologischeTrauma Notfälle machen etwa 20 % aller Notfalleinsätze aus. Darunter fallen einfache Schnittverletzungen im Haushalt ebenso wie Frakturen im Rahmen eines Arbeitsunfalls oder das Polytrauma nach einem Motorradsturz. Einen Überblick …

Fallbeispiel Verkehrsunfall, Kind beteiligt

Drei Wochen nach Beginn des neuen Schuljahres geht im hochsommerlichen Hamburg um kurz nach 8 Uhr morgens folgender Notruf ein: „Moin, Peter Meier mein Name, wir brauchen hier in Bergedorf vor der Grundschule schnell den Notarzt. Hier hat ein PKW …

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Mehr Frauen im OP – weniger postoperative Komplikationen

21.05.2024 Allgemeine Chirurgie Nachrichten

Ein Frauenanteil von mindestens einem Drittel im ärztlichen Op.-Team war in einer großen retrospektiven Studie aus Kanada mit einer signifikanten Reduktion der postoperativen Morbidität assoziiert.

„Übersichtlicher Wegweiser“: Lauterbachs umstrittener Klinik-Atlas ist online

17.05.2024 Klinik aktuell Nachrichten

Sie sei „ethisch geboten“, meint Gesundheitsminister Karl Lauterbach: mehr Transparenz über die Qualität von Klinikbehandlungen. Um sie abzubilden, lässt er gegen den Widerstand vieler Länder einen virtuellen Klinik-Atlas freischalten.

Delir bei kritisch Kranken – Antipsychotika versus Placebo

16.05.2024 Delir Nachrichten

Um die Langzeitfolgen eines Delirs bei kritisch Kranken zu mildern, wird vielerorts auf eine Akuttherapie mit Antipsychotika gesetzt. Eine US-amerikanische Forschungsgruppe äußert jetzt erhebliche Vorbehalte gegen dieses Vorgehen. Denn es gibt neue Daten zum Langzeiteffekt von Haloperidol bzw. Ziprasidon versus Placebo.

Klinikreform soll zehntausende Menschenleben retten

15.05.2024 Klinik aktuell Nachrichten

Gesundheitsminister Lauterbach hat die vom Bundeskabinett beschlossene Klinikreform verteidigt. Kritik an den Plänen kommt vom Marburger Bund. Und in den Ländern wird über den Gang zum Vermittlungsausschuss spekuliert.

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