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Tuberkulose

Weshalb hat diese Patientin ein subakutes Nierenversagen?

Herdförmige Tubulusatrophie bei interstitieller Fibrose (Sternchen) mit Entzündungszellinfiltraten

Eine 40-jährige Eritreerin wurde zur Abklärung einer Niereninsuffizienz eingewiesen. Sie lebt in einer Flüchtlingsunterkunft und berichtet chronisch-diffuse Unterbauchschmerzen, die von den Vorbehandlern als Kolpitis gewertet wurde. Ein Jahr zuvor war die Nierenfunktion noch normal.

Oberbauchschmerzen, Erbrechen, Gewichtsverlust und Ikterus - Ihre Diagnose?

Ösophagusulkus (endoskopischer Befund)

Ein 20-jähriger Flüchtling aus Somalia wurde stationär mit rechtsseitigen Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Gewichtsverlust (7 kg) und Ikterus aufgenommen. Die Beschwerden bestanden seit zwei Monaten. Der Patient lebt seit August 2014 in Deutschland.

Vergrößerte Lymphknoten? Handlungsempfehlung für die Pädiatrie

Algorithmus

Die Abklärung von Lymphknotenschwellungen bei Kindern erfordert immer auch den Ausschluss schwerer, mitunter lebensbedrohlicher, Erkrankungen. Wegweisend bei der Beurteilung können anamnestische Daten zu infektiösen Erkrankungen in der Umgebung, Begleitsymptome, klinische Zusatzbefunde und Laborbefunde sein. Dieser diagnostische Algorithmus fasst das Wichtigste zusammen. 

Ubiquitär und hartnäckig

Diese säurefesten Stäbchen erfordern eine besondere Strategie

PET-CT des Patientens

Fieber mit unklarem Infektfokus ist eine besondere differenzialdiagnostische Herausforderung. In dieser Kasuistik tritt als Komplikation bei einer Haarzellleukämie eine Infektion mit säurefesten Stäbchen auf - und es ist keine Tuberkulose.

Rückenschmerzen: Obduktion klärt seltene Todesursache auf

Röntgenaufnahme des Thorax im Liegen mit Stauungszeichen und geringgradigem Pleuraerguss

Eine deutschstämmige 65-jährige Frau stellte sich mit seit mehreren Wochen bestehenden und sich verschlimmernden Rückenschmerzen in der Notaufnahme vor. Wenige Tage später verstarb sie unter dem Bilde einer Sepsis, dessen sehr seltene Ursache erst durch eine Obduktion erkannt wurde.

CME-Fortbildungsartikel

24.06.2021 | Internistische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | CME Fortbildung | Ausgabe 6/2021

CME: Tuberkulose – wann daran denken, wie diagnostizieren?

Hierzulande ist die Tuberkulose mithilfe von Antibiotika gut heilbar und die Zahlen sind wieder stetig rückläufig. Aber gerade diese Tatsache führt zu einer Zunahme der Dauer vom ersten Symptom bis zur Diagnose. Wann Sie an eine Tuberkulose denken sollten, wie Sie Ihre Vermutung abklären und wie es dann weitergeht.

02.02.2020 | Computertomografie | CME | Ausgabe 2/2020 Open Access

CME: Importierte Infektionen des Zentralnervensystems

Im Beitrag lernen Sie wichtige importierte neurologische Erkrankungen sowie deren klinische Präsentation kennen. Zudem erfahren Sie, woran sie lebensbedrohliche ZNS-Infektionen wie zerebrale Malaria erkennen und wie Sie antiplasmodiale und anthelminthische Therapeutika sicher verwenden.

13.12.2019 | Tuberkulostatika | zertifizierte fortbildung | Ausgabe 12/2019

CME: Notfall tuberkulöse Meningitis

Die Infektion des ZNS mit Tuberkulose-Bakterien führt am häufigsten zu einer tuberkulösen Meningitis. Ihre Behandlung ist ein neurologischer Notfall. Lesen Sie, wie Sie die diagnostischen und therapeutischen Herausforderungen dieser Hirnhautentzündung meistern.

28.10.2019 | Mumps, Masern, Röteln | CME | Ausgabe 11/2019

Verbesserung der Impftätigkeiten in der Urologie

Effektive Impfstoffe gegen verschiedene urologisch wichtige Erkrankungen stehen seit Langem zur Verfügung, und dennoch sind generell die Impfaktivitäten in der Urologie unzureichend präsent. Folglich charakterisieren niedrige Impfraten (z. B. bei …

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29.04.2019 | Bakterielle Infektionen in der Pädiatrie | Bild und Fall | Ausgabe 7/2019

Verwirrende Befunde: Woher kam der entzündete Lymphknoten am Hals?

Bei einem 3,5 Jahre alten Jungen mit einer Lymphadenitis colli wollten die Befunde nicht zusammen passen: Einerseits waren sowohl der Interferon-Gamma-Test als auch der Tuberkulin-Hauttest positiv – anderseits wiesen die Anamnese und der klinische Befund in eine andere Richtung.

18.03.2019 | Diagnostik in der Onkologie | FORTBILDUNG . SCHWERPUNKT | Ausgabe 5/2019

„Sind die nächtlichen Schweißattacken ein Alarmzeichen?“

Eine 35-jährige Patientin stellt sich – zugewiesen vom Hausarzt – in der hämatologisch/onkologischen Praxis zur Abklärung von seit drei Wochen spontan und neu aufgetretenen starken Nachtschweißattacken mit nächtlichem Wäschewechsel vor. Sie ahnt "Böses", da sie auch eine Verhärtung an der rechten Halsseite neu getastet hat.

16.05.2017 | Tumoren des Urogenitaltraktes | Bild und Fall | Ausgabe 6/2017

Ein ungewöhnlicher Nierentumor – hätten Sie es gewusst?

Bei einem 77-jährigen Patienten wurde im Februar 2015 ein Urothelkarzinom im Stadium pT1, „high grade“ diagnostiziert. Im Rahmen der Abklärung des oberen Harntraktes mittels CT-Urographie zeigten sich zwei unklare Raumforderungen der linken Niere.

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26.10.2021 | Tuberkulose | Der besondere Fall | Ausgabe 5/2021

Dyspnoe unter Immunsuppression

Eine 48-jährige Patientin stellt sich mit Luftnot in der Notaufnahme vor. Aufgrund eines systemischen Lupus erythematodes (SLE) besteht eine dauerhafte medikamentöse Immunsuppression.

Autoren:
Miriam Kaiser, Dr. med. Andreas Klemmer, Prof. Dr. med. Claus Franz Vogelmeier

24.06.2021 | HIV | FB_Übersicht | Sonderheft 2/2021

Auch das sind Hinweise auf HIV

In Deutschland leben etwa 10.000 bis 11.000 (noch) nicht behandelte bzw. nicht diagnostizierte HIV-Patienten. Ein wichtiger Hinweis auf eine nicht erkannte HIV-Infektion können opportunistische Infektionen sein, und auch andere Indikatoren sollten an HIV denken lassen.

Autor:
Dr. med. Michael Seilmaier

15.06.2021 | COVID-19 | Aktuell | Ausgabe 3/2021 Zur Zeit gratis

Neues zu COVID-19, Kolon & CED vom europäischen Gastroenterologie-Kongress

Die europäische UEGW war der erste große internationale Kongress auf dem auch gastroenterologische Studienergebnisse über COVID-19 berichtet wurden, z. B. Ergebnisse der TIVURON-Studie. Zudem wurden Empfehlungen für die Therapie der CED während der Pandemie ausgesprochen.

Autoren:
Prof. Dr. med. Dr. rer. biol. hum. Manfred Gross, Priv.-Doz. Dr. med. Birgit Terjung

21.01.2021 | Tuberkulose | Schwerpunkt: Nicht-neoplastische Lungenerkrankungen | Ausgabe 1/2021

Histopathologie der Lungentuberkulose

Obwohl die histologischen Charakteristika der Lungentuberkulose seit langem bekannt sind, ist die Diagnose einer nicht mikrobiologisch gesicherten Tuberkulose mit den der Pathologie zur Verfügung stehenden Mitteln eine Herausforderung. Eine …

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21.01.2021 | Tuberkulose | Schwerpunkt: Nicht-neoplastische Lungenerkrankungen | Ausgabe 1/2021

Molekularpathologie der Tuberkulose

Stellenwert, Methodik und Grenzen

Bei der Diagnostik von Mykobakteriosen stellt die mikrobiologische Untersuchung mit Kultur und Antibiogramm, ggf. in Kombination mit molekularbiologischer Testung des Frischmaterials, auch heute noch den Goldstandard dar. Allerdings stehen …

Autoren:
Dr. med. F. Stellmacher, J. Kirfel, B. Kalsdorf, F . P. Maurer, S. Perner, T. Goldmann

22.12.2020 | Tuberkulose | Journalclub | Ausgabe 7-8/2020

Schützt ein ausgeglichener Vitamin-D-Haushalt vor einer Infektion mit Tuberkulose?

Autoren:
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17.09.2020 | Tuberkulose | Originalien und Übersichten | Ausgabe 10/2020 Open Access

Somatische Erkrankungen Wohnungsloser in Deutschland. Ein narratives Literaturreview der Jahre 2009–2019

Wohnungslosigkeit als Form sozialer Deprivation ist nicht allein durch die Ausgrenzung vom Wohnungsmarkt gekennzeichnet, sondern überdies durch Exklusion aus anderen existenziellen Lebensbereichen wie Erwerbstätigkeit, Bildung und medizinische …

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13.08.2020 | Tuberkulose | Leitthema | Ausgabe 5/2020

Infektionen der Lunge bei Reiserückkehrern

Ätiologie, klinische Manifestation, Diagnostik und Therapie

Auf Auslandsreisen kann es zu Infektionen mit Erregern kommen, die in Deutschland nicht endemisch sind. Vor dem Hintergrund einer stetig zunehmenden Reiseaktivität der Bevölkerung gewinnen diese Infektionen bei Reiserückkehrern an Bedeutung.

Autoren:
Dr. N. Menner, T. Cronen

07.07.2020 | Tuberkulose | Geschichte der Urologie | Ausgabe 8/2020 Open Access

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Pandemische Erkrankungen haben für viele Gebiete der Medizin Relevanz: In der sich im 19. Jahrhundert entwickelnden Disziplin Urologie wirkten die pandemische Erkrankung Tuberkulose, sowie die Geschlechtskrankheiten gar fachkonstituierend. Ein historischer Überblick.

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M. A. FEBU PD Dr. F. H. Moll, M. A. T. Halling, M. A. Dr. M. Griemmert

22.04.2020 | Tuberkulose | Originalarbeit | Ausgabe 4/2020

Das VUCA plus der Tuberkulose in Deutschland und die Notwendigkeit einer Strategie 2.0

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Nach Empfehlung der WHO sollte zur Therapie der MDR-Tuberkulose Pyrazinamid (PZA) eingesetzt werden, ungeachtet der evtl. In-vitro-Resistenz. Diese Empfehlung ist nicht unkritisch und wird in den deutschen Leitlinien kriti sch hinterfragt. Die …

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Die Tuberkulose ist weltweit eine häufige Erkrankung. Somit sind reiseassoziierte Tuberkuloseinfektionen bei bestimmten Risikogruppen von großer Bedeutung. Kutane Formen der Tuberkulose machen ca. 1–2 % aller Tuberkulosemanifestationen aus. Das …

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Häufigkeit und Bedeutung der Tuberkulose sind so stark zurückgegangen, dass es heute schwierig sein dürfte, Autoren zu finden, die über umfangreiche eigene Erfahrungen zu Tuberkulose in der Schwangerschaft verfügen. Dafür gibt es jedoch immer …

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