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13.07.2021 | Urologie | Originalien | Ausgabe 8/2021

Der Urologe 8/2021

Weiterbildungs- und Arbeitsbedingungen urologischer Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung in Deutschland

Ergebnisse der zweiten Weiterbildungsumfrage der German Society of Residents in Urology e. V. (GeSRU) von 2020

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 8/2021
Autoren:
Dr. H. Arnold, M. Fassbach, A. Mattigk, V. Zehe, A. Beck, F. Wundrack, L. Bellut, J. König, C. Siech
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00120-021-01608-3) enthält die dieser Arbeit zugrunde liegenden Fragebögen der Weitbildungsumfragen 2015 und 2020.
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Zusammenfassung

Hintergrund

Die Zeit der ärztlichen Weiterbildung markiert den Karrierebeginn junger Urolog:innen und ist damit ein Grundstein für die zukünftige Krankenversorgung. 2015 führte die German Society of Residents in Urology e. V. (GeSRU) erstmals eine Befragung unter den Ärzt:innen in urologischer Weiterbildung durch und beschrieb den Status quo deren Weiterbildung. Mit dieser Folgeuntersuchung soll ein aktualisiertes Abbild der Weiterbildungs- und Arbeitsbedingungen junger Urolog:innen erstellt und eine Verlaufsbeurteilung ermöglicht werden.

Methoden

Die GeSRU führte 2020 eine onlinebasierte Befragung aller Ärzt:innen in urologischer Weiterbildung durch. Dafür wurde der Fragebogen von 2015 ausgebaut. Es wurde erneut das Modell der beruflichen Gratifikationskrise eingesetzt.

Ergebnisse

Insgesamt wurden 332 Fragebögen ausgewertet. Im Vergleich zu 2015 ergaben sich keine wesentlichen Änderungen. Der Arbeitsalltag stellt sich weiterhin stark verdichtet dar. Zudem ist der Einfluss ökonomischer Erwägungen auf die Teilnehmenden weiterhin deutlich spürbar. Familien- und forschungsfreundliche Arbeitsbedingungen fehlen weitgehend. 35 % der Befragten ziehen hieraus berufliche Konsequenzen. Die psychosoziale Belastung ist sehr hoch und stellt ein Risiko für die Gesundheit der Ärzt:innen selbst sowie für die Behandlungsqualität ihrer Patient:innen dar.

Schlussfolgerung

Auf Basis dieser Befragung bestehen weiterhin systemrelevante Belastungen im Arbeitsleben junger Ärzt:innen in urologischer Weiterbildung, die Anpassungen der Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen erfordern. Ein strukturiertes, transparentes Weiterbildungscurriculum, Vergütung von und Zeit für gute Weiterbildung und Modelle zur Vereinbarkeit von Forschung bzw. Familie und Beruf sollten etabliert werden.

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