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30.09.2021 | Vorhofflimmern | Schwerpunkt: Kardio-pulmo-renale Medizin | Ausgabe 11/2021

Der Internist 11/2021

Vorhofflimmern – syndromaler Phänotyp bei HFpEF oder primäre Erkrankung?

Zeitschrift:
Der Internist > Ausgabe 11/2021
Autoren:
Dr. med. Matthias Mezger, Thomas Stiermaier, Jan-Christian Reil, Roland Richard Tilz, Evgeny Lyan, Karl-Heinz Kuck, Ingo Eitel
Wichtige Hinweise

Redaktion

B. Andrew Remppis, Bad Bevensen
Vedat Schwenger, Stuttgart
Claus F. Vogelmeier, Marburg
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Zusammenfassung

Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz mit erhaltener linksventrikulärer (LV) Pumpfunktion („heart failure with preserved ejection fraction“ [HFpEF]) nehmen aufgrund zunehmender Erkrankungszahlen einen hohen Stellenwert in der Herzmedizin ein. Beide Krankheitsbilder können sich gegenseitig beeinflussen, und bedeutsame kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Adipositas sowie eine Einschränkung der Nierenfunktion können sowohl bei Vorhofflimmern als auch bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion gehäuft beobachtet werden. Aktuell bewährte Therapiekonzepte für Patienten mit Herzinsuffizienz und reduzierter LV-Pumpfunktion („heart failure with reduced ejection fraction“ [HFrEF]) scheinen zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider keinen vergleichbaren prognostischen oder symptomatischen Nutzen für Patienten mit HFpEF zu haben. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass das Auftreten von Vorhofflimmern bei HFpEF-Patienten mit einer eingeschränkten Prognose vergesellschaftet ist. Auch auf die Funktionen von Niere und Herz hat Vorhofflimmern ungünstige Auswirkungen. Retrospektive Auswertungen von Patienten mit Vorhofflimmern und HFpEF, die mittels Pulmonalvenenisolation behandelt worden waren, konnten zeigen, dass eine interventionelle Behandlung des Vorhofflimmerns zu einer Verbesserung des New-York-Heart-Association(NYHA)-Stadiums und der diastolischen Funktion führte. Aktuell laufende Studien wie die AMPERE-Studie, bei der HFpEF-Patienten mit Vorhofflimmern eingeschlossen und mittels Pulmonalvenenisolation behandelt werden, können hoffentlich belastbare prospektive, randomisierte Daten liefern und möglicherweise eine symptomatisch und vielleicht auch prognostisch bedeutsame Therapie für HFpEF-Patienten mit Vorhofflimmern aufzeigen.

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