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Erschienen in:

16.12.2022 | Psychoonkologie

Vorstellung der Selbsthilfe für Menschen mit Kopf-Hals-Mund-Krebs in Rehakliniken

verfasst von: Ingetraud Bönte-Hieronymus, Gunthard Kissinger, Susanne Viehbacher

Erschienen in: Die Onkologie | Ausgabe 1/2023

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Zusammenfassung

Die positiven Effekte der Selbsthilfe, wie die Erweiterung des Krankheitswissens und die Stärkung der Selbstverantwortung für die eigene Genesung, sind durch die SHILD-Studie (SelbstHILfe in Deutschland) belegt. Auch für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren sollte der Zugang zur Selbsthilfe möglich sein bzw. geschaffen werden. Mit dem Rehaprojekt wollen wir die Selbsthilfe Patienten in der Rehabilitationsmaßnahme bzw. Anschlussheilbehandlung bekannt machen. Dazu besuchen Ehrenamtliche in einem drei- bis vierwöchigen Rhythmus zunächst fünf Rehakliniken. Sie stellen die Selbsthilfearbeit und sich selbst in einer kurzen Präsentation vor und führen anschließend informelle Einzel- und Gruppengespräche. Die Reaktionen der Patient*innen sowie der Fachkräfte in den Kliniken zeigen uns, dass unsere Veranstaltungen ihre Ziele erreichen. Einige Teilnehmende sind bereits in den Selbsthilfegruppen angekommen. Wir konnten auch verschiedene Telefonkontakte vermitteln. In Zukunft wollen wir unsere Arbeit auf alle Rehakliniken in Deutschland, die Menschen mit Kopf-Hals-Mund-Krebs behandeln, ausweiten.
Metadaten
Titel
Vorstellung der Selbsthilfe für Menschen mit Kopf-Hals-Mund-Krebs in Rehakliniken
verfasst von
Ingetraud Bönte-Hieronymus
Gunthard Kissinger
Susanne Viehbacher
Publikationsdatum
16.12.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 1/2023
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-022-01272-y

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