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CAT-Algorithmus: Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Dies ist ein Angebot unseres Content-Partners* LEO Pharma GmbH, der für diesen Inhalt verantwortlich ist.


Infoportal: www.cat-algorithmus.de


Informieren Sie sich über Prophylaxe und Therapie krebsassoziierter Thrombosen (CAT, Cancer Associated Thrombosis) und Thrombosen in der Schwangerschaft (PAT, Pregnancy Associated Thrombosis) und COVID-19. Dieses Info-Portal unterstützt Sie bei Ihrem individualisierten VTE-Management Ihrer Hochrisiko-Patienten.


Interviews vom GTH 2022

Aktuelle Daten zeigen ein stark gestiegenes CAT-Risiko

Mit der Weiterentwicklung der Tumortherapien hat auch die CAT-Inzidenz deutlich zugenommen.  Beispielsweise erhöhen Immuncheckpointinhibitoren das Thromboserisiko spezifisch, so Prof. Florian Langer, Hamburg, im Interview anlässlich des GTH 2022. Prognose und Verlauf der Krebserkrankung werden durch eine VTE maßgeblich beeinflusst, dennoch ist das Thrombose-Risiko noch nicht ausreichend bewusst. Wann welche antikoagulatorische Therapie zu bevorzugen ist, erklärt Prof. Langer anhand von Patientenbeispielen und mit Hilfe des CAT-Algorithmus. 

Tumor und Thrombose in der gynäkologischen Onkologie

Thromboembolieraten bei Frauen mit uterinen Karzinomen sind deutlich erhöht. Prof. Joachim Rom, Frankfurt a. M., informiert über die konkreten Risiken dieser Patientinnen und diskutiert ein Fallbeispiel aus der Praxis mit Ovarialvenenthrombose. Der Einsatz niedermolekularer Heparine wird präferiert. Zum einen aufgrund der besseren Steuerbarkeit im Vergleich zu DOAKs, zum anderen können orale Antikoagulanzien aufgrund möglicher Wechselwirkungen mit der Systemtherapie oder einem höheren Blutungsrisiko bei uterinen Karzinomen ungeeignet sein.

Kolorektale Karzinome und tumorassoziierte Thromboembolien

Prof. Sebastian Stintzing, Charité Berlin, beschreibt die thromboembolischen Risiken bei Patienten mit kolorektalen Karzinomen. Therapie-assoziierte Thrombosen, vor allem in der metastasierten Situation, sind hier ein nicht zu unterschätzendes Problem. Sein besonderes Augenmerk gilt Patienten mit antiangiogenen Therapien oder unter Capecitabin. In welchen Fällen eine prophylaktische Antikoagulation erfolgen und mit welchem Antikoagulanz eine Thrombose vorzugsweise behandelt werden sollte, beantwortet der internistische Onkologe im Interview.

Risiko tumorassoziierter Thrombosen (CAT) bei Lungenkarzinom-Patienten

Ein Grund für die steigende Inzidenz von Thromboembolien bei Patienten mit Lungenkarzinomen sind neue systemische Therapien, die möglicherweise eine eigene thrombophile Aktivität besitzen. Im Interview gibt Prof. Wolfgang Schütte, Halle, einen Überblick über entsprechende Systemtherapien. Er berichtet, unter welchen Umständen Patienten eine VTE-Prophylaxe erhalten sollten und wie im Falle einer thrombotischen Situation vorgegangen wird. Die initiale Behandlung erfolgt dabei in der Regel mit NMH.

Vorträge vom GTH 2022

Der CAT- Behandlungsalgorithmus: Therapieentscheidung risiko-bezogen abwägen

Prof. Florian Langer, Hamburg, präsentiert aktuelle epidemiologische Daten zur Inzidenz der krebsassoziierten Thrombose. Danach ist nicht nur ein enormer Anstieg der CAT bei fast allen Tumorentitäten zu verzeichnen, sondern auch ein gesteigertes Mortalitätsrisiko infolge thromboembolischer Komplikationen. Bei der CAT-Therapie steht immer die Abwägung zwischen Wirksamkeit und Sicherheit im Vordergrund. Welche Kriterien hierbei entscheidend sind – auch unter Berücksichtigung des „Shared Decision Making“ Prozesses – erfahren Sie im Vortrag.

Herausforderung für die Behandlung von Tumor & Thrombose bei gyn-onkologischen Patienten

Prof. Joachim Rom, Frankfurt a. M., gibt ein Update zu Epidemiologie, Risikofaktoren und Therapie von Endometrium- und Zervixkarzinomen. Bei beiden Tumorentitäten besteht ein erhebliches Thromboembolierisiko. Es steigt mit zunehmender Tumorlast und nicht zuletzt auch als Folge von Systemtherapien. Am Beispiel von Bevacizumab verdeutlicht er den Einfluss von Tumortherapien auf die CAT-Entwicklung. Wichtig: Auch Risikofaktoren für Blutungen sollten immer im Vorfeld einer Therapie eruiert werden.

Herausforderung für die Behandlung von Tumor & Thrombose bei Patienten mit Bronchialkarzinom

Das 1-Jahresthromboembolierisiko beim Bronchialkarzinom nimmt insbesondere im metastasierten Stadium der Patienten deutlich zu. Welchen Einfluss haben Tyrosinkinase-Inhibitoren oder Immuntherapeutika auf dieses Risiko?  Welchen Effekt hat eine Chemotherapie? Prof. Wolfgang Schütte, Halle, bespricht in seinem Vortrag die Komplexität der Zusammenhänge zwischen einer Bronchialkarzinom-Therapie und dem CAT-Risiko. Er veranschaulicht seine Erfahrungen durch zahlreiche Patientenbeispiele aus der Praxis.  

Herausforderung für die Behandlung von Tumor & Thrombose bei Patienten mit Kolorektalkarzinomen

Im Vergleich zur Normalbevölkerung haben Patienten mit metastasierten kolorektalen Karzinomen ein 6-fach erhöhtes VTE-Risiko. Prof. Sebastian Stintzing, Berlin, befasst sich besonders mit der Abschätzung des krebsbedingten Thromboserisikos. Er diskutiert verschiedene Scores, die bei der Beurteilung der Notwendigkeit einer prophylaktischen Antikoagulation helfen. Wichtige Faktoren sind Alter, Stadium, Komorbiditäten oder verwendete Substanzen. Bei der Antikoagulation ist zudem ein erhöhtes Blutungsrisiko durch meist noch in situ vorhandene Karzinome des Kolons zu beachten.

Experteninterviews vom DGA 2021

Krebsassoziierte Thrombose: NMH oder DOAK?

Diese Frage beschäftigt Hämostaseologen und Onkologen regelmäßig, wenn es um die Therapie krebsassoziierter Thrombosen geht. Vergleichsstudien gibt es mittlerweile einige, doch sind diese auf den klinischen Alltag übertragbar? Prof. Matzdorff, Schwedt, nennt im Interview wichtige Entscheidungskriterien, zusammengefasst im CAT-Algorithmus, die Ihnen mehr Sicherheit im Thrombosemanagement Ihrer Hochrisikopatienten geben.

Interview: Thrombose-Management bei Hochrisikopatienten

Bei VTE-Hochrisikopatienten wie Schwangere, Krebs- und COVID-19 Patienten, gilt es, die individuelle Risikokonstellation zu erkennen, anamnestisch zu erfassen und den Patienten darüber aufzuklären. Der Einsatz der unterschiedlichen Antikoagulantien ist hinsichtlich Effektivität, dem Auslösen von Blutungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sorgfältig gegeneinander abzuwägen. Zu den Vorzügen von NMH bei Risikopatienten nahm Prof. Rupert Bauersachs, Frankfurt, Stellung auf dem DGA 2021.

Schwangerschaftsassoziierte Thrombose: NMH Therapie der Wahl

Dr. Ute Scholz, Leipzig, beschreibt im Interview, wie sich das Thromboserisiko schwangerer Frauen quantifizieren lässt. Sie begründet, warum niedermolekulares Heparin Antikoagulans der Wahl zur Therapie und Prophylaxe schwangerschaftsassoziierter Thrombosen ist und gibt Empfehlungen zur Anwendung: In welchem Schwangerschaftsstadium sollte die medikamentöse VTE-Prophylaxe beginnen und wie lange sollte sie fortgeführt werden.

Vorträge vom DGA 2021

EMPOWER-Studie: Patientenvideo führt zu schnellerer VTE-Erkennung

Prof. Rupert Bauersachs, Frankfurt, weist im Rückblick auf den Welt-Thrombose-Tag 2021 darauf hin, wie wichtig die frühzeitige Aufklärung von Krebspatienten über ihr erhöhtes Thromboserisiko ist. Interessante Daten aus der EMPOWER-Studie untermauern seine Statements: Krebspatienten, die mit Hilfe eines speziellen Videos aufgeklärt wurden, stellen sich mit VTE-Symptomen deutlich früher einem Arzt vor. Mehr über dieses wichtige Instrument der Patientenaufklärung erfahren Sie hier.

Vortrag: Krebsassoziierte Thrombose (CAT)

Krebsassoziierte venöse Thromboembolien nehmen zu. Sie sind häufig mit gastrointestinalen, genito-urologischen und gynäkologischen Tumoren („3G“) assoziiert. In DOAK-Studien zur CAT-Therapie wurden Patienten mit hohem VTE-Risikopotenzial zum Teil ausgeschlossen. Welche Konsequenzen hat dies für die Therapieentscheidung? Prof. Matzdorff, Schwedt, vergleicht zudem die unterschiedlichen Empfehlungen internationaler Leitlinien zur CAT-Prophylaxe. Die prophylaktische Gabe eines NMH kann bei ambulanten Hochrisiko-Patienten erwogen werden. Sie ist bisher kein Standard, sollte es aber nach Auffassung von Prof. Matzdorff, Schwedt, sein.   

Vortrag: Schwangerschaftsassoziierte Thrombose (PAT)

Physiologische Veränderungen in der Schwangerschaft erhöhen das Thromboserisiko schwangerer Frauen deutlich. Welche dispositionellen und expositionellen Risikofaktoren maßgeblich sind, erläuterte Dr. Ute Scholz vom Zentrum für Blutgerinnungsstörungen in Leipzig auf dem DGA 2021. Sie stellt Algorithmen vor, die Ihnen die Prophylaxe und Therapie der schwangerschaftsassoziierten Thrombosen erleichtern.

Aktuelles zum Thema CAT, PAT & COVID-19

Zertifizierte CME: Cancer-Associated Thrombosis – Addressing Unanswered Questions

Prof. Agnes Lee, Vancouver, Kanada, findet in ihrem Vortrag Antworten auf wichtige Fragen zur Behandlung tumorassoziierter Thrombosen: Wie wähle ich das „richtige“ Antikoagulans für meinen Risiko-Patienten? Wie behandelt man rezidivierende VTE bei Patienten, die bereits eine Antikoagulanzien-Therapie erhalten? Wie lange sollte über die ersten 6 Monate hinaus behandelt werden? Aktuelle Studiendaten und Leitlinien sowie CAT-Therapiealgorithmen werden als Entscheidungshilfe herangezogen.

Zertifizierte CME: Parenterale und orale Antikoagulation im Alltag

PD Dr. med. habil. Christoph Sucker vom Gerinnungszentrum Berlin gibt in seiner zweiteiligen Fortbildung einen Gesamtüberblick über die Anwendung parenteraler und oraler Antikoagulanzien im Praxisalltag. Erfahren Sie neben Grundlagen und Differentialtherapien aktuelle Trends zu folgenden Themen:
• Management Schwangerschafts-assoziierter und Tumor-assoziierter Thrombosen
• Perioperative Antikoagulation
• Antagonisierung von Antikoagulanzien und Blutungsmanagement

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Vortrag: Thrombosemanagement bei gastro-onkologischen Patienten

Im Rahmen des Onko Experten Forums Gastrointestinal bespricht Prof. Florian Langer, Hamburg, die Antikoagulationstherapie bei gastro-onkologischen Patienten mit krebsassoziierter venöser Thromboembolie. Dazu stellt er zwei komplexe Patientenfälle aus der Klinik vor. Ihre antikoagulatorische Behandlung diskutiert er auf Basis aktueller Leitlinien sowie Vergleichsstudien zwischen NMH und DOAK. 

Welt-Thrombose-Tag 2021: Mit Patienten-Aufklärung Leben retten

Welt-Thrombose-Tag 2021: Mit Patienten-Aufklärung Leben retten 

Der Welt-Thrombose-Tag stand 2021 unter dem Motto „Patient Empowerment“, die Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für venöse Thromboembolien durch eine zielgerichtet Patientenaufklärung. Mit welchen konkreten Informationen sich Prof. Rupert Bauersachs an Krebspatienten wendet, zeigt dieses anlässlich des DGA 2021 geführte Interview.

Zum Interview

+++ GTH 2021: CAT-Management bei Patienten mit GI-, GU- und GYN-Tumoren ("3G") +++

Vortrag: „3G“-Tumore & Thrombose: Abwägungen in der Therapieentscheidung

In seinem Vortrag stellt Prof. Dr. Florian Langer, Hamburg, eine aktuelle Metaanalyse zur Effektivität und Sicherheit der Therapie mit NMH oder DOAK vor. In seiner Bewertung nimmt er insbesondere die unterschiedlichen Blutungsrisiken ins Visier, da diese bei der Thrombosebehandlung von Krebspatienten mit gastrointestinalen, genito-urologischen und gynäkologischen Tumoren („3G“-Tumore) therapieentscheidend sind.

Interview: Individuelles Thrombosemanagement bei „3G“-Tumoren

Neben einem erhöhten Thromboserisiko haben Krebspatienten abhängig von der Tumorentität auch häufig ein erhöhtes Blutungsrisiko.  Erfahren Sie im Interview mit Prof. Florian Langer, Hamburg, wie sich eine gute Balance zwischen ausreichender Thromboseprophylaxe und dem Vermeiden von Blutungen finden lässt. Bei Patienten mit gastrointestinalen, genito-urologischen und den meisten gynäkologischen Tumoren („3G“-Tumore) verweist er auf die Vorteile einer parenteralen Antikoagulation mit NMH.

Jetzt herunterladen: PDF: Individuelles Thrombosemanagement bei „3G“-Tumoren: 476,5 KB

Publikation: Individuelles Thrombosemanagement bei „3G“-Tumoren

Bei Patienten mit gastrointestinalen, genito-urologischen und gynäkologischen Tumoren („3G“) besteht unter therapeutischer Antikoagulation ein im Vergleich zu anderen Krebsarten deutlich erhöhtes Blutungsrisiko. Wie diese Risiken einzuordnen sind und wie in der Praxis damit umgegangen wird, diskutierten Onkologen und Gerinnungsexperten bei der 65. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH).

Vorträge vom GTH 2021

GI-Tumore & Thrombose: Herausforderungen der Therapie aus Sicht des Onkologen

Prof. Dr. Ralf Hofheinz, Mannheim, berichtet über Inzidenz, Prognose und State-of-the-art Behandlung ösophagogastraler Tumore. Nicht zu unterschätzen ist das hohe Thromboembolierisiko betroffener Patienten bei gleichzeitig hohem Blutungsrisiko. Zudem machen Systemtherapien und Arzneimittelwechselwirkungen das Thrombosemanagement zu einer Herausforderung. An welchen Kriterien Sie sich dabei in der täglichen Praxis orientieren können, erläutert er anhand des CAT-Algorithmus. 

Tumor & Thrombose bei uro-onkologischen Patienten

In einem Teil seines Vortrages stellt Prof. Axel Merseburger, Lübeck, die Ergebnisse einer deutschen Studie vor, die die Thrombose- und Blutungsraten in Abhängigkeit spezifischer uro-onkologischer Eingriffe untersucht hat. In diesem Zusammenhang diskutiert er die Leitlinien zur VTE-Prophylaxe in der Urologie und geht auf die Risiken von Arzneimittelinteraktionen systemischer Tumortherapien mit Antikoagulanzien ein.

Tumorassoziierte Thrombosen – Gynäkologische Onkologie

In der gynäkologischen Onkologie sind vor allem endokrine Therapien, Chemo- und Immuntherapien, Strahlentherapien sowie Platin-basierte Radiochemotherapien relevante Thrombose-Risikofaktoren. In diesem Zusammenhang präsentiert Prof. Hans-Joachim Lück, Hannover, interessante Studiendaten. So muss beispielsweise in der adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms unter Aromatasehemmern häufiger als unter Tamoxifen mit venösen Thromboembolien gerechnet werden.

Experteninterviews vom GTH 2021

Thromboseprophylaxe bei GI-Tumoren: Erstmal daran denken

Obere gastrointestinale Tumoren, allen voran das Pankreaskarzinom aber auch Ösophagus- und Magenkarzinome, gehen oft mit Thromboembolien einher. Als internistischer Onkologe erläutert Prof. Dr. Ralf Hofheinz, Mannheim, welche antikoagulatorischen Maßnahmen bei der stationären Behandlung und im ambulanten Setting betroffener Patienten durchzuführen sind. Dabei berücksichtigt er das besondere Blutungsrisiko genauso wie mögliche Arzneimittelinteraktionen.  

Genito-urologische Tumore & Thrombose: Was ist zu beachten?

Prof. Axel Merseburger, Lübeck, weist im Interview auf die Wichtigkeit einer maßgeschneiderten Thromboseprophylaxe nach uro-onkologischen Eingriffen hin. Er erläutert, wie sich bei Nieren- und Harnblaseneingriffen die Problematik von Thrombose-Neigung einerseits und dem Blutungsrisiko andererseits darstellt und geht auf das unterschiedliche Thromboembolierisiko zwischen offenen und minimal invasiven Operationsverfahren ein.

GYN-Tumore & Thrombose – Welches Antikoagulans?

Klassische gynäkologische Tumore im Beckenbereich wie Ovarial- oder Uterus-Karzinome sind mit einem hohen Thromboembolierisiko behaftet. Prof. Hans-Joachim Lück von der Gynäkologisch-Onkologischen Praxis in Hannover nennt personen- und therapiebezogene Kriterien, welche die Entscheidung für eine Thromboseprophylaxe beeinflussen. Erfahren Sie auch, welche Rolle Blutungsrisiken, individuelle Systemtherapien oder Operationstechniken bei der Wahl der medikamentösen Antikoagulation spielen.

Aktuelle Publikationen

Thrombosemanagement bei Tumorpatientinnen und -patienten

Publikation: Thrombosemanagement bei Tumorpatientinnen und -patienten

Individuelle Thromboserisiken erkennen ist ein erster Schritt zur Reduktion der in den letzten Jahren stark gestiegenen Inzidenz krebsassoziierter Thrombosen. Differenzierte Strategien für die VTE-Primärprophylaxe aber auch zur Therapie werden immer wichtiger. Wie antikoagulieren, wenn Krebspatienten ein hohes tumorbedingtes Blutungsrisiko, Nierenfunktionsstörungen, Thrombozytopenien oder GI-Resorptionsstörungen haben?  Alles, was Sie über ein effizientes CAT-Management wissen sollten, fasst diese im Rahmen der 64. DGP-Jahrestagung erschienene Publikation praxisnah zusammen.

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Krebsassoziierte Thrombosen (CAT) – ein wachsendes Problem

Publikation: Krebsassoziierte Thrombosen (CAT) – ein wachsendes Problem

Angesichts steigender VTE-Inzidenzen bei Tumorpatienten gewinnt die Forderung nach einem pragmatischen Ansatz für das CAT-Management zunehmend an Bedeutung. Von einer kanadischen Expertengruppe wurde ein evidenzbasierter CAT-Algorithmus für die risikostratifizierte Therapie entwickelt. Danach sollte bei hohem Blutungsrisiko und nicht resezierten gastrointestinalen und urogenitalen Tumoren sowie bei Arzneimittelinteraktionen von DOAK ein NMH präferiert werden. Lesen Sie mehr im aktuell publizierten Symposiumsbericht anlässlich der International Conference on Thrombosis and Haemostasis Issues in Cancer (ICTHIC).

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Herausforderungen und Management krebsassoziierter Thrombosen

Publikation: Herausforderungen und Management krebsassoziierter Thrombosen

In der Therapie und Prophylaxe krebsassoziierter Thrombosen bietet niedermolekulares Heparin (NMH) Vorteile gegenüber den DOAK, da keine pharmakokinetischen Wechselwirkungen mit Komedikationen zu erwarten sind und das Blutungsrisiko tendenziell geringer ist. Wird ein DOAK bei Krebspatienten erwogen, muss daher das Blutungsrisiko für jeden einzelnen Tumorpatienten individuell abgeschätzt werden. Bei bestimmten Komedikationen sollten DOAK nicht angewendet werden.

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Publikation: Update: Thrombosemanagement bei Patient:innen mit GI-, Lungen- und Gyn-Tumoren

Publikation: Update: Thrombosemanagement bei Patient:innen mit GI-, Lungen- und Gyn-Tumoren

40% der tumorassoziierten venösen Thromboembolien (CAT) stehen im Zusammenhang mit gastrointestinalen, gynäkologischen und Lungentumoren. Sie sind eine wesentliche Ursache für die Krebsmortalität. Die Thrombogenität dieser Tumoren ist häufig stadienabhängig. Zudem beeinflussen patientenindividuelle Faktoren und moderne Systemtherapien das CAT-Risiko. Aktuelle Erkenntnisse sowie Empfehlungen zur Primärprophylaxe und VTE-Therapie präsentierten die Experten Prof. F. Langer, Prof. S. Stintzing, Prof. W. Schütte und Prof. J. Rom anlässlich des GTH 2022.

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Publikation: Thromboseprophylaxe in der Onkologie und Schwangerschaft

Publikation: Thromboseprophylaxe in der Onkologie und Schwangerschaft

Registerdaten zeigen, dass sich die VTE-Inzidenz bei Tumorpatienten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung in den letzten 20 Jahren verdreifacht hat. Krebspatienten mit modernen Antikrebsmedikamenten sind teilweise noch stärker gefährdet als Patienten unter herkömmlicher Chemotherapie. Auch Schwangere gehören aufgrund einer massiven Gerinnungsaktivierung in der Schwangerschaft zur VTE-Hochrisikogruppe.  Die Experten Prof. Axel Matzdorff, Schwedt, Prof. Rupert Bauersachs, Frankfurt a.M., und Dr. Ute Scholz, Leipzig, informierten anlässlich des DGA 2021 über das Vorgehen bei krebs- und schwangerschaftsassoziierten Thrombosen.

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Thrombose-Management bei Krebspatienten – was ist wichtig?

Thrombose-Management bei Krebspatienten – was ist wichtig?

Venöse Thromboembolien (VTE) bei Krebspatienten sind aufgrund der tumorbedingten Aktivierung des Gerinnungssystems häufig und oft lebensbedrohlich. Die internationalen Experten Prof. Jean-Philippe Spano, Paris, Prof. Agnes Lee, Vancouver, und Dr. Pauline Leonard, London, plädieren für eine personalisierte Behandlung krebsassoziierter Thrombosen (CAT) und stellen in diesem Zusammenhang aktuelle Algorithmen für die CAT-Therapie vor. In diesem Zusammenhang sollten auch aktuelle Daten zur Therapieadhärenz von NMH im Vergleich zu DOAKs berücksichtigt werden.

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Mit NMH Blutungsrisiko und Wechselwirkungen minimieren

Mit NMH Blutungsrisiko und Wechselwirkungen minimieren

Onkologische Erkrankungen und deren Therapien können das Thromboserisiko und gleichzeitig das Risiko von Blutungskomplikationen erhöhen. Pharmakokinetische Wechselwirkungen mit der antineoplastischen Therapie müssen bei der Antikoagulanzien-Wahl bedacht werden. Welche Vorteile diesbezüglich der Einsatz von niedermolekularem Heparin (NMH) bei Tumorpatienten mit venöser Thromboembolie gegenüber den direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) bieten kann, erläutern Prof. Martin Raithel, Erlangen, und Prof. Wolfgang Kämmerer, Augsburg.

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Publikation: Thrombose-Management bei gyn-onkologischen Patientinnen

Publikation: Thrombose-Management bei gyn-onkologischen Patientinnen

Patientinnen mit gyn-onkologischen Tumoren können zur Hochrisikogruppe für venöse Thromboembolien gehören. Welches antikoagulatorische Regime ist wann, für wen und wie lange indiziert? Über Risikofaktoren für Chemotherapie-assoziierte venöse Thrombosen und den Einfluss von Thromboembolien auf die Prognose berichtet ein interdisziplinäres Experten-Team in einer aktuellen Publikation – erschienen im Nachgang zum gleichnamigen Gyn-Onko-Update-Webinar.

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Thromboembolie-Prophylaxe und -Therapie bei uroonkologischen Erkrankungen

Thromboembolie-Prophylaxe und -Therapie bei uroonkologischen Erkrankungen


Patienten mit urogenitalen Tumoren haben ein klinisch bedeutsames Risiko für venöse Thrombosen und Lungenembolien. Prof. Dr. Langer, Hamburg, und Prof. Dr. Gakis, Würzburg, berichten über unterschiedliche Tumorentitäten, wie z.B. Prostata- und Harnblasenkarzinom, wo dieses Risiko im Krankheitsverlauf durch Tumor oder therapeutische Maßnahmen zusätzlich erhöht ist und eine Prophylaxe empfohlen wird.  Für die Abwägung NMH oder DOAK in der  VTE-Therapie wird der CAT-Algorithmus in der Publikation vorgestellt.

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