Skip to main content

2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

2. Warum psychosomatische Grundversorgung?

verfasst von : Dr. med. Werner Geigges, Prof. Dr. med. Kurt Fritzsche

Erschienen in: Psychosomatische Grundversorgung

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Psychische und psychosomatische Erkrankungen sind häufig. Die 12-Monats-Prävalenzen psychischer Störungen bei Erwachsenen liegen bei 28 %. Die meisten dieser Patienten werden durch Ärzte für Allgemeinmedizin und Fachärzte anderer Fachrichtungen behandelt. Diese besondere Versorgungssituation führte zur Aufnahme des Curriculums »Psychosomatischen Grundversorgung« in die Fort- und Weiterbildungsrichtlinien der Bundesärztekammer. Hier können Ärzte aller Fachgebiete Kompetenzen im Erkennen psychischer und psychosomatischer Erkrankungen, im Anbieten begrenzter supportiver Gespräche sowie in der rechtzeitigen Überweisung in fachpsychotherapeutische Behandlung erwerben.
Literatur
Zurück zum Zitat Abas M, Hotopf M, Prince M (2002) Depression and mortality in a high-risk population. II-Year follow-up of the Medical Research Council Elderly Hypertension Trial. Brit J Psychiat 181: 123–8 Abas M, Hotopf M, Prince M (2002) Depression and mortality in a high-risk population. II-Year follow-up of the Medical Research Council Elderly Hypertension Trial. Brit J Psychiat 181: 123–8
Zurück zum Zitat Autorengruppe Psychosomatische Grundversorgung (2001) In: Curriculum Psychosomatische Grundversorgung. 2. Aufl. Hrsg.: Bundesärztekammer - Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern Autorengruppe Psychosomatische Grundversorgung (2001) In: Curriculum Psychosomatische Grundversorgung. 2. Aufl. Hrsg.: Bundesärztekammer - Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern
Zurück zum Zitat Deuschle M, Lederbogen F (2002) Depression und koronare Herzerkrankung: pathogenetische Faktoren vor dem Hintergrund des Stresskonzeptes. Fortschr Neurol Psychiatr 70: 268–75 Deuschle M, Lederbogen F (2002) Depression und koronare Herzerkrankung: pathogenetische Faktoren vor dem Hintergrund des Stresskonzeptes. Fortschr Neurol Psychiatr 70: 268–75
Zurück zum Zitat Friedrich HC, Hartmann M, Bergmann G, Herzog W (2002) Psychische Komorbidität bei internistischen Krankenhauspatienten. Prävalenz und Einfluss auf die Liegedauer. Psychother Psych med 52: 323–328 Friedrich HC, Hartmann M, Bergmann G, Herzog W (2002) Psychische Komorbidität bei internistischen Krankenhauspatienten. Prävalenz und Einfluss auf die Liegedauer. Psychother Psych med 52: 323–328
Zurück zum Zitat Gaebel W, Kowitz S, Fritze J, Zielaseck J (2013) Inanspruchnahme des Versorgungssystems bei psychischen Erkrankungen, Deutsch Ärztebl 110: 799–808 Gaebel W, Kowitz S, Fritze J, Zielaseck J (2013) Inanspruchnahme des Versorgungssystems bei psychischen Erkrankungen, Deutsch Ärztebl 110: 799–808
Zurück zum Zitat Heuft G, Freyberger HJ, Schepker R (2014) 4-Ebenen-Modell einer personalisierten Medizin: Epidemiologische Bedeutung, historische Perspektive und zukunftsfähige Modelle aus Sicht von Patienten und Ärzten. Schattauer, Stuttgart Heuft G, Freyberger HJ, Schepker R (2014) 4-Ebenen-Modell einer personalisierten Medizin: Epidemiologische Bedeutung, historische Perspektive und zukunftsfähige Modelle aus Sicht von Patienten und Ärzten. Schattauer, Stuttgart
Zurück zum Zitat Jacobi F, Höfler M, Strehle J et al. (2014) Psychische Störungen in der Allgemeinbevölkerung. Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland und ihr Zusatzmodul Psychische Gesundheit (DEGS1-MH). Nervenarzt 85 (1): 77–87 Jacobi F, Höfler M, Strehle J et al. (2014) Psychische Störungen in der Allgemeinbevölkerung. Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland und ihr Zusatzmodul Psychische Gesundheit (DEGS1-MH). Nervenarzt 85 (1): 77–87
Zurück zum Zitat Lustman PJ, Anderson RJ, Freeland KE et al. (2000) Depression and poor glycemic control: a meta-analytic review of the literature. Diabetes Care 23: 934–942 Lustman PJ, Anderson RJ, Freeland KE et al. (2000) Depression and poor glycemic control: a meta-analytic review of the literature. Diabetes Care 23: 934–942
Zurück zum Zitat Murray CJL, Lopez AD (1996) The global burden of disease: a comprehensive assessment of mortality and disability from diseases, injuries and risk factors in 1990 and projected to 2020. Cambridge, MA Harvard School of Public Health on behalf of the World Health Organization and the World Bank. Global burden of disease an injury series, Vol I Murray CJL, Lopez AD (1996) The global burden of disease: a comprehensive assessment of mortality and disability from diseases, injuries and risk factors in 1990 and projected to 2020. Cambridge, MA Harvard School of Public Health on behalf of the World Health Organization and the World Bank. Global burden of disease an injury series, Vol I
Zurück zum Zitat Osborn DP, Levy G, Nazareth I et al. (2007) Relative risk of cardiovascular and cancer mortality in people with severe mental illness from the United Kingdom's general practice research database. Arch Gen Psych. 64: 242–249CrossRef Osborn DP, Levy G, Nazareth I et al. (2007) Relative risk of cardiovascular and cancer mortality in people with severe mental illness from the United Kingdom's general practice research database. Arch Gen Psych. 64: 242–249CrossRef
Zurück zum Zitat Salaycik KJ, Kelly-Hayes M, Beiser A et al. (2007) Depressive symptoms and risk of stroke. The Framingham Study. Stroke 38:16–21CrossRefPubMed Salaycik KJ, Kelly-Hayes M, Beiser A et al. (2007) Depressive symptoms and risk of stroke. The Framingham Study. Stroke 38:16–21CrossRefPubMed
Zurück zum Zitat Schüßler G, Joraschky P, Söllner W (2011) Depression, Angst und Anpassungsstörung bei körperlichen Erkrankungen. In Adler RH, Herzog W, Joraschky P, Köhle K, Langewitz W, Söllner W, Wesiak W (Hrsg) Uexküll Psychosomatische Medizin 7. Aufl. Elsevier, München S 605–606 Schüßler G, Joraschky P, Söllner W (2011) Depression, Angst und Anpassungsstörung bei körperlichen Erkrankungen. In Adler RH, Herzog W, Joraschky P, Köhle K, Langewitz W, Söllner W, Wesiak W (Hrsg) Uexküll Psychosomatische Medizin 7. Aufl. Elsevier, München S 605–606
Metadaten
Titel
Warum psychosomatische Grundversorgung?
verfasst von
Dr. med. Werner Geigges
Prof. Dr. med. Kurt Fritzsche
Copyright-Jahr
2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-47744-1_2

Leitlinien kompakt für die Innere Medizin

Mit medbee Pocketcards sicher entscheiden.

Seit 2022 gehört die medbee GmbH zum Springer Medizin Verlag

Deeskalation in der Systemtherapie: Das Ziel muss bekannt sein

21.06.2024 Senologiekongress 2024 Kongressbericht

Anhand des Brustkrebssubtyps und des Risikos kann die Eskalationsstufe der Behandlung beim frühen Mammakarzinom festgelegt werden. Prof. Christian Jackisch, Essen, gab beim 43. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Senologie einen Einblick in bestehende Konzepte.

Wie wird Brustkrebs in zehn Jahren behandelt?

21.06.2024 Senologiekongress 2024 Kongressbericht

Beim 43. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Senologie haben vier Behandelnde verschiedener Fachrichtungen einen Blick in die Zukunft der Brustkrebstherapie gewagt. Wie könnte sie im Jahr 2034 aussehen?

Cannabis wirkt nicht antientzündlich

Cannabinoide Nachrichten

Die Wirksamkeit von Cannabisprodukten ist in einigen medizinischen Indikationen gesichert. Aber längst nicht alle Effekte, die Cannabis zugesprochen werden, lassen sich in Studien nachvollziehen. In der randomisierten, placebokontrollierten Studie MedCan-1 wurde der antiinflammatorische Effekt von Cannabidiol genauer unter die Lupe genommen.

So beeinflussen Herzinfarkte auf lange Sicht die Sterblichkeit

20.06.2024 ST-Hebungsinfarkt Nachrichten

Wie hoch ist bei Patienten, die nach einem ST-Hebungs-Myokardinfarkt die initiale Hochrisikophase überleben, auf lange Sicht das Sterberisiko? Eine Studie aus Dänemark liefert dazu nun aufschlussreiche Daten.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.