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Erschienen in:

01.11.2005 | Journal Club

Welchen Einfluss hat die Diagnosemethode auf das Überleben von Frauen mit Brustkrebs?

verfasst von: Prof. Dr. A. Schneider

Erschienen in: Die Onkologie | Ausgabe 11/2005

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Auszug

Frauen mit Brustkrebs, der durch Mammographie-Screening oder klinische Untersuchung entdeckt wird, haben eine bessere Prognose als Frauen, deren Brustkrebs aufgrund von Symptomen erkannt und behandelt wird. Dies liegt u. a. daran, dass im ersten Fall die Tumoren in einem früheren Stadium entdeckt werden. Allerdings ist ein Teil dieser Prognose nur scheinbar verbessert, da „lead-time bias“ und/oder „length bias“ vorliegen:
  • „Lead-time bias“ bezeichnet das Zeitintervall zwischen der Entdeckung des Tumors durch Screening und der Entdeckung durch Symptome,
  • „Length bias“ bezeichnet den Nachweis einer größeren Anzahl von langsam wachsenden Tumoren mittels Screening.
Die Verschiebung zu früheren Tumorstadien durch Screnning wird als „stage shift“ bezeichnet. Will man den Effekt von Screening auf die Prognose der Patientin evaluieren, so kann „lead-time bias“ größtenteils eliminiert werden, indem man das Tumorstadium korrigiert, d. h beim Vergleich von gescreenten und nicht gescreenten Frauen das Tumorstadium adjustiert und nur Frauen mit gleichem Tumorstadium miteinander vergleicht. …
Metadaten
Titel
Welchen Einfluss hat die Diagnosemethode auf das Überleben von Frauen mit Brustkrebs?
verfasst von
Prof. Dr. A. Schneider
Publikationsdatum
01.11.2005
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 11/2005
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-005-0965-7

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