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2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

3. Ziele der Fort- und Weiterbildung in der psychosomatischen Grundversorgung

verfasst von : Dr. med. Werner Geigges, Prof. Dr. med. Kurt Fritzsche

Erschienen in: Psychosomatische Grundversorgung

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Die psychosomatische Grundversorgung hat das Ziel, den Dualismus in der Medizin und in unserem Gesundheitswesen tendenziell zu überwinden, indem sie Gesamtdiagnosen stellt. Dabei werden körperliche und seelische Symptome, wie subjektives Erleben und ihre Verarbeitung, im Kontext gegenwärtiger und vergangener Beziehungserfahrungen und vor allem auch im aktuellen Arzt-Patient-Kontakt beschrieben und in ihrer Wertigkeit für die aktuelle Symptomatik beurteilt. Grundlage dieses Prozesses ist eine vertrauensvolle und empathische Arzt-Patient-Beziehung. Weitere Ziele der Basistherapie sind die lösungsorientierte Problemklärung, die Hilfe bei der Überwindung von Lebenskrisen sowie die spezifische Behandlung bei verschiedenen psychischen Störungen, einschließlich Psychopharmakotherapie sowie Vorbereitung und Einleitung einer weiterführenden Therapie bei Psychiater, ärztlichem oder psychologischen Psychotherapeuten oder stationäre Behandlung.
Literatur
Zurück zum Zitat Autorengruppe Psychosomatische Grundversorgung (1999) In: Curriculum Psychosomatische Grundversorgung. 2. Auflage 2001. Hrsg.: Bundesärztekammer - Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern Autorengruppe Psychosomatische Grundversorgung (1999) In: Curriculum Psychosomatische Grundversorgung. 2. Auflage 2001. Hrsg.: Bundesärztekammer - Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern
Zurück zum Zitat Christian P, Haas R (1949) Wesen und Formen der Bipersonalität. Beiträge aus der Allgemeinen Medizin. Heft 7. Klett, Stuttgart Christian P, Haas R (1949) Wesen und Formen der Bipersonalität. Beiträge aus der Allgemeinen Medizin. Heft 7. Klett, Stuttgart
Zurück zum Zitat Fritzsche K, Burghardt HM, Schweickhardt A, Wirsching M (2006) Was bewirken hausärztliche Interventionen bei Patienten mit psychischen Störungen. Z Psychosom Med Psychother 52: 4–22PubMed Fritzsche K, Burghardt HM, Schweickhardt A, Wirsching M (2006) Was bewirken hausärztliche Interventionen bei Patienten mit psychischen Störungen. Z Psychosom Med Psychother 52: 4–22PubMed
Zurück zum Zitat Geigges W (2002) Reflektierte Kasuistik als Instrument der Forschung und Lehre einer Integrierten Medizin in Uexküll, Geigges, Plassmann (Hrsg.) Integrierte Medizin 2002, Schattauer, Stuttgart Geigges W (2002) Reflektierte Kasuistik als Instrument der Forschung und Lehre einer Integrierten Medizin in Uexküll, Geigges, Plassmann (Hrsg.) Integrierte Medizin 2002, Schattauer, Stuttgart
Zurück zum Zitat Loh A, Simon D, Kriston L, Härter M (2007) Patientenbeteiligung bei medizinischen Entscheidungen: Effekte der Partizipativen Entscheidungsfindung aus systemischen Reviews. Dt. Ärzteblatt 104 (21) Loh A, Simon D, Kriston L, Härter M (2007) Patientenbeteiligung bei medizinischen Entscheidungen: Effekte der Partizipativen Entscheidungsfindung aus systemischen Reviews. Dt. Ärzteblatt 104 (21)
Zurück zum Zitat Retzer A (1995) Sprache und Psychotherapie. Psychotherapeut 40: 210–221 Retzer A (1995) Sprache und Psychotherapie. Psychotherapeut 40: 210–221
Zurück zum Zitat Rogers CR (1973) Entwicklung der Persönlichkeit. Psychotherapie aus Sicht eines Therapeuten. Klett, Stuttgart Rogers CR (1973) Entwicklung der Persönlichkeit. Psychotherapie aus Sicht eines Therapeuten. Klett, Stuttgart
Zurück zum Zitat Sontag S (2003) Krankheit als Metapher. Fischer, Frankfurt a. M. Sontag S (2003) Krankheit als Metapher. Fischer, Frankfurt a. M.
Metadaten
Titel
Ziele der Fort- und Weiterbildung in der psychosomatischen Grundversorgung
verfasst von
Dr. med. Werner Geigges
Prof. Dr. med. Kurt Fritzsche
Copyright-Jahr
2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-47744-1_3

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