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Zielgerichtete Therapie

Nebenwirkungsmanagement: Toxizitäten nach Chimärer-Antigenrezeptor-T-Zell-Therapie

Individuelle Krebstherapie

Die Transfusion von Chimären-Antigenrezeptor(CAR)-T-Zellen hat sich als neue Therapieform in der Onkologie etabliert, geht jedoch regelhaft mit immunvermittelten Nebenwirkungen einher, die auch schwer verlaufen können sowie eine spezifische und intensivmedizinische Behandlung erfordern.

Update: CAR-T-Zellen zur Behandlung von malignen B-Zell-Lymphomen

CAR-T-Zellen

Die vorliegende Übersicht konzentriert sich auf die Behandlung des aggressiven B‑Zell-Lymphoms und anderer CD19-positiver B‑Zell-Lymphome. Dafür werden die Studienergebnisse klinisch geprüfter CAR-T-Zellen zusammengefasst, Resistenzmechanismen erörtert und ein Ausblick auf laufende Studien gegeben.

Chimäre Antigenrezeptoren (CAR) – universelle Werkzeuge in der zellulären Immuntherapie

T-Zellen attackieren Krebszelle

Die adoptive Immuntherapie mit CAR-T-Zellen wird erfolgreich zur Therapie hämatologischer Tumoren eingesetzt; die Therapie solider Tumoren ist in der Entwicklung. Es besteht weiterhin ein erhebliches Entwicklungspotenzial hin zu anderen Anwendungen, z. B. für die Therapie von Autoimmunerkrankungen.

So wirken KRAS-G12C-Inhibitoren

Neue Wirkstoffklasse setzt Tumortreiber KRAS schachmatt

Wirkmechanismus von KRAS-G12C-Inhibitoren

Der Tumortreiber KRAS ist wie der König beim Schach: gut verteidigt und schwer zu fassen. So war es bisher nicht möglich, das mutierte, daueraktive KRAS direkt erfolgreich auszuschalten. Mit den jetzt in klinischen Studien befindlichen KRAS-G12C-Inhibitoren scheint das Unmögliche doch noch möglich zu werden, und der König KRAS gerät in Bedrängnis.

Metastasiertes Mammakarzinom

Bei diesen Brustkrebstumoren sind Checkpointhemmer sinnvoll

Kombination mit Immuncheckpointinhibition bei Brustkrebs

Lange Zeit wurde das Mammakarzinom aufgrund seiner geringen Mutationslast als nicht immunogener Tumor klassifiziert. Doch in der Heterogenität der Brusttumoren finden sich Untergruppen, die auch auf eine Immuntherapie – allein oder in Kombination – ansprechen.

CME-Fortbildungsartikel

08.06.2021 | Tumoren des Urogenitaltraktes | CME | Ausgabe 6/2021

Nebenwirkungen der Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapie urologischer Tumoren

Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) werden heute routinemäßig u. a. zur Behandlung von fortgeschrittenen oder metastasierten Urothel- und Nierenzellkarzinomen eingesetzt. Darüber hinaus untersuchen derzeit mehrere Studien ihre Rolle im adjuvanten …

12.04.2021 | Urologische Arzneimitteltherapie | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 4/2021

CME: Checkpointinhibitor-basierte Kombinationstherapien

Die Möglichkeit, Checkpointinhibitoren und andere Medikamente zur Behandlung uroonkologischer Erkrankungen zu kombinieren, wird derzeit intensiv erforscht. Während Kombinationstherapien beim Nierenzellkarzinom klare Behandlungsvorteile für Patienten erbringen und bereits der neue Standard in der Erstlinientherapie sind, ist die Sinnhaftigkeit der Kombination beim Urothelkarzinom fraglich.

26.03.2021 | Lymphome des zentralen Nervensystems | Zertifizierte Fortbildung Neurologie | Ausgabe 3/2021

CME: ZNS-Manifestationen bei Lymphomen

Das Nervensystem kann von Lymphomen entweder als primärer Erkrankungsort oder sekundärer Absiedlungsort betroffen sein. Dieser Artikel konzentriert sich auf aktuelle Erkenntnisse zur Epidemiologie, Diagnostik und Therapie von primären Lymphomen des Zentralnervensystems.

22.03.2021 | Chemotherapie | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2021

CME: Aktueller Stand zur Therapie von Tumoren des Magens und Ösophagus

Therapeutisch sind Adenokarzinome des Magens und des ösophagogastralen Übergangs eine große Herausforderung. Aktuell zeichnen sich neue Behandlungsoptionen ab, welche die Therapie zukünftig deutlich verbessern könnten. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Innovationen das sind – und wie der Behandlungsstandard derzeit (noch) aussieht.

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29.03.2021 | Tyrosinkinaseinhibitoren | Blickdiagnose | Ausgabe 2/2021

Was verursacht die Pünktchen an den Fingerspitzen?

Die chronisch lymphatische Leukämie und die normfrequente absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern einer 81-jährigen Patientin werden mit Ibrutinib und Rivaroxaban therapiert. Im Behandlungsverlauf ergibt sich eine zunehmende gepünktelte Verfärbung im Bereich der Akren – nicht nur unschön, sondern auch schmerzhaft.

26.08.2020 | Nebenwirkungen der Krebstherapie | Wie lautet Ihre Diagnose? | Ausgabe 2/2021

Generalisiertes Exanthem unter Osimertinib: Tumortherapie absetzen?

Ein 43-jähriger normalgewichtiger Patient, der zur Behandlung eines Lungenkarzinoms eine isolierte Therapie mit dem EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor Osimertinib bekam, stellte sich mit einem seit 4 Wochen bestehenden generalisierten livid-roten, stark juckenden Exanthem vor. Wie würden Sie vorgehen?

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01.06.2021 | CAR-T-Zellen | Schwerpunkt: Zelluläre Immuntherapien in der Onkologie: CAR-T-Zellen | Ausgabe 6/2021

Update: CAR-T-Zellen zur Behandlung von malignen B-Zell-Lymphomen

Ein neues Therapieprinzip

Die vorliegende Übersicht konzentriert sich auf die Behandlung des aggressiven B‑Zell-Lymphoms und anderer CD19-positiver B‑Zell-Lymphome. Dafür werden die Studienergebnisse klinisch geprüfter CAR-T-Zellen zusammengefasst, Resistenzmechanismen erörtert und ein Ausblick auf laufende Studien gegeben.

Autoren:
H. Balke-Want, Prof. Dr. med. P. Borchmann

30.05.2021 | Antikörper in der Onkologie | Fortbildung | Ausgabe 3/2021

Checkpointinhibitoren beim metastasierten Mammakarzinom

Lange Zeit wurde das Mammakarzinom aufgrund seiner geringen Mutationslast als nicht immunogener Tumor klassifiziert. Doch in der Heterogenität der Brusttumoren finden sich Untergruppen, die auch auf eine Immuntherapie – allein oder als Kombitherapie – ansprechen.

Autoren:
Priv.-Doz. Dr. med. Antonia Busse, Prof. Dr. med. Diana Lüftner

26.05.2021 | Diagnostik in der Onkologie | Übersichten

MSI-Testung: Was ist neu? Was ist zu beachten?

Was ist neu? Was ist zu beachten?

Der Nachweis einer hochgradigen Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) bzw. der zugrunde liegenden Mismatch-Repair-Protein-Defizienz gewinnt an Bedeutung. Welche MSI-relevanten Zulassungen stehen aus und welche Testverfahren sind zu empfehlen? Antworten auf diese Fragen und ein Algorithmus geben Hilfestellungen für eine optimale Testroutine.

Autoren:
Prof. Dr. Josef Rüschoff, Gustavo Baretton, Hendrik Bläker, Wolfgang Dietmaier, Manfred Dietel, Arndt Hartmann, Lars-Christian Horn, Korinna Jöhrens, Thomas Kirchner, Ruth Knüchel, Doris Mayr, Sabine Merkelbach-Bruse, Hans-Ulrich Schildhaus, Peter Schirmacher, Markus Tiemann, Katharina Tiemann, Wilko Weichert, Reinhard Büttner

25.05.2021 | Nebenwirkungen | Schwerpunkt: Zelluläre Immuntherapien in der Onkologie: CAR-T-Zellen | Ausgabe 6/2021

Nebenwirkungsmanagement: Toxizitäten nach Chimärer-Antigenrezeptor-T-Zell-Therapie

Übersicht und Management früher und verzögerter Nebenwirkungen

Die Transfusion von Chimären-Antigenrezeptor(CAR)-T-Zellen hat sich als neue Therapieform in der Onkologie etabliert, geht jedoch regelhaft mit immunvermittelten Nebenwirkungen einher, die auch schwer verlaufen können sowie eine spezifische und intensivmedizinische Behandlung erfordern.

Autoren:
Jorge Garcia Borrega, Katrin Heindel, Yasemin Göreci, Clemens Warnke, Oezguer A. Onur, Matthias Kochanek, Natalie Schub, Francis Ayuk, Dominic Wichmann, PD Dr. Boris Böll

19.05.2021 | Multiples Myelom | Journal club | Ausgabe 5/2021

Wirksamkeit von Anti-BCMA-CAR-T-Zellen

Das multiple Myelom gilt unverändert als unheilbare Erkrankung, denn bisher fehlte es an einer therapierelevanten Zielstruktur. Dies könnte sich mit CAR-T-Zellen nun ändern. Eine Phase-II-Studie untersuchte Wirksamkeit und Sicherheit von Anti-BCMA-CAR-T-Zellen bei dieser Entität.

Autor:
Prof. Dr. med. Sebastian Kobold

05.05.2021 | Leukämien in der Pädiatrie | Schwerpunkt: Zelluläre Immuntherapien in der Onkologie: CAR-T-Zellen | Ausgabe 6/2021

CAR-T-Zell-Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit ALL

Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist im Kindesalter die häufigste maligne Erkrankung. Trotz guter Prognose bedarf es neuer Therapiekonzepte für Patienten mit refraktärer und rezidivierter Erkrankung. Wie ist der Stellenwert der CAR-T-Zell-Therapie für Patienten mit refraktärer ALL und nach Stammzelltransplantation?

Autoren:
Prof. Dr. Peter Bader, Thomas Klingebiel

29.04.2021 | CAR-T-Zellen | Schwerpunkt: Zelluläre Immuntherapien in der Onkologie: CAR-T-Zellen | Ausgabe 6/2021

Chimäre Antigenrezeptoren (CAR) – universelle Werkzeuge in der zellulären Immuntherapie

Die adoptive Immuntherapie mit CAR-T-Zellen wird erfolgreich zur Therapie hämatologischer Tumoren eingesetzt; die Therapie solider Tumoren ist in der Entwicklung. Es besteht weiterhin ein erhebliches Entwicklungspotenzial hin zu anderen Anwendungen, z. B. für die Therapie von Autoimmunerkrankungen.

Autoren:
A. Holzinger, Prof. Dr. H. Abken

26.04.2021 | Antikörper in der Onkologie | Journal club | Ausgabe 2/2021

Hilfreich? Pembrolizumab bei Mikrosatelliteninstabilität

Profitieren Patienten mit metastasiertem Kolonkarzinom und einer hohen Mikrosatelliteninstabilität oder einer Mismatch Repair Gen-Defizienz von einer Therapie mit dem PD-1-Blocker Pembrolizum ab? Prof. Reinshagen hat Studienergebnisse genau unter die Lupe genommen und hier für Sie kommentiert.

Autor:
Prof. Dr. med. Max Reinshagen

19.04.2021 | CAR-T-Zellen | Schwerpunkt | Ausgabe 4/2021

CAR-T-Zell-Therapien in der Hämatoonkologie: Update und Ausblick

CAR-T-Zellen sind in der Routineversorgung von Patienten mit fortgeschrittenen aggressiven B-Zell-Neoplasien angekommen. Gleichzeitig werden für 2021 in der EU weitere Zulassungen erwartet. Das bedeutet: zunehmend mehr Patienten können wirksame CAR-T-Zell-Therapien erhalten; gleichzeitig wächst der Bedarf, diese Therapien in puncto Nebenwirkungen und (ambulanter) Nachsorge angemessen zu begleiten. Wo stehen wir bei diesen Herausforderungen in der Praxis?

Autor:
Prof. Dr. med. Marion Subklewe

19.04.2021 | CAR-T-Zellen | Schwerpunkt | Ausgabe 4/2021

CAR-T-Zellen: Neue Therapien, neue Nebenwirkungen

Den spektakulären Ergebnissen bei Patient*innen mit fortgeschrittener Erkrankung unter CAR-T-Zell-Therapie stehen häufige und teils schwere Nebenwirkungen gegenüber. Neben den derzeit bekannten Nebenwirkungen jeder CAR-T-Zell-Behandlung ist aufgrund der Entwicklung neuer CAR-T-Zell-Konstrukte mit neuen und spezifischen Nebenwirkungen zu rechnen. Welche Toxizitäten sind aktuell bekannt und wie lässt sich damit in der Praxis umgehen?

Autoren:
Dr. med. Katrin Heindel, Dr. med. Jorge Garcia Borrega, Priv.-Doz. Dr. med. Boris Böll
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Nintedanib – erste Zulassung für ein breites Spektrum an Patienten mit Lungenfibrose

Für Patienten mit chronischer progredient fibrosierender interstitieller Lungenerkrankung (PF-ILD) haben sich durch die Zulassung des Tyrosinkinase-Inhibitors Nintedanib die Therapieoptionen maßgeblich verbessert. Im aktuellen ScrollyTelling erfahren Sie mehr über die Daten der INBUILD®-Studie...

Boehringer Ingelheim Pharma
Erstlinientherapie des fortgeschrittenen EGFRm NSCLC

Zielgerichtet behandeln, Prognose verbessern

Im aktuellen ScrollyTelling zum Thema „Erstlinientherapie des fortgeschrittenen EGFRm NSCLC“ erfahren Sie mehr über die Vorteile der einzelnen TKI und darüber, welchen Einfluss diese z.B. auf das progressionsfreie Überleben sowie das Gesamtüberleben von Patienten mit EGFRm NSCLC haben. Zudem ordnet Prof. Dr. Thomas Wehler in einem Videointerview aktuelle Studienergebnisse sowie deren Bedeutung für die zukünftige Therapie ein.

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19.06.2020 | DKK 2020 | Video-Artikel | Onlineartikel

Immuntherapieansprechen mithilfe des Mikrobioms abschätzen

Die Hinweise mehren sich, dass die Zusammensetzung des Mikrobioms mit darüber entscheidet, wie gut das Ansprechen auf eine Therapie mit Checkpointhemmern und deren Nebenwirkungen sind. Was sind die Hintergründe dieses Zusammenhangs und zukünftige Implikationen für die Praxis? PD Dr. Schulz gibt einen kurzen Einblick in die Thematik.

07.05.2020 | DKK 2020 | Video-Artikel | Onlineartikel

Orale Tumortherapie: Was und wie kommunizieren?

Um Abbrüchen bei oralen Tumortherapien vorzubeugen, ist eine bedachte Aufklärung besonders wichtig. Und auch über nicht verschreibungspflichtige Medikamente sollte der Arzt mit seinem Patienten sprechen und eventuell an einen Medikationsplan denken, wie Prof. Dr. Ulrich Jaehde erklärt.

04.05.2020 | DKK 2020 | Video-Artikel | Onlineartikel

Adhärenz, nicht nur bei der Tumortherapie wichtig

Was steckt hinter dem multidimensionalen Konzept der Adhärenz und welche Arten können unterschieden werden? Prof. Dr. Ulrich Jaehde erklärt die Bedeutung der Adhärenz für die Medizin allgemein und für die Tumortherapie.

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2019 | Gynäkologische Tumoren | OriginalPaper | Buchkapitel

Metastatische Tumoren im Ovar

Metastatische Tumoren im Ovar treten bevorzugt nach Mamma-, Kolorektal- oder Magenkarzinom auf. Der Pathologie kommt mit der immunhistochemischen Differentialdiagnose besondere klinische Bedeutung zu. Die operative Therapie ist palliativ mit …

2019 | Ovarialkarzinom | OriginalPaper | Buchkapitel

Intraperitoneale Chemotherapie in der Behandlung des Ovarial- und Tubenkarzinoms

Die intraperitoneale Chemotherapie stellt eine lokoregionäre Behandlung des Ovarial- und Tubenkarzinoms dar, bei der es auch durch die peritoneale Zytostatikaresorption zu einem systemischen Antitumoreffekt kommt. Dennoch gilt bislang ein …

2019 | Ovarialkarzinom | OriginalPaper | Buchkapitel

Maligne epitheliale Tumoren des Ovars

Ein effektives Screening existiert beim Ovarialkarzinom nicht. Die Verdachtsdiagnose eines Ovarialkarzinoms macht eine operative Abklärung mit histologischer Diagnosesicherung durch Laparotomie oder Laparoskopie notwendig. Es existiert keine …

2019 | Gynäkologische Tumoren | OriginalPaper | Buchkapitel

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Das Tubenkarzinom macht ca. 0,3 % aller gynäkologischen Malignome aus. Das Fimbrienende stellt die bevorzugte Lokalisation der Entstehung eines serösen high-grade Adenokarzinoms dar. Im Gegensatz zum Ovarialkarzinom bewirkt es häufig eine frühere …

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RCT und RWE: Datenlage beim HR+/HER2- Brustkrebs

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