Polypharmazie bei Demenzerkrankten
- 05.12.2023
- Demenz
- Schwerpunkt: Polypharmazie
- Verfasst von
- PD Dr. med. Marlena Schnieder
- Birte Viehmeister
- Erschienen in
- Die Innere Medizin | Ausgabe 1/2024
Zusammenfassung
Aufgrund einer zunehmenden Alterung der Gesellschaft und einer steigenden Lebenserwartung wird es in den nächsten Jahren zu einer Zunahme an Demenzerkrankungen kommen. Gleichzeitig wird in einer alternden Gesellschaft die Multimorbidität und daraus folgend auch die Polypharmazie zunehmen. Dies birgt insbesondere bei Demenzerkrankungen zahlreiche Herausforderungen, da die korrekte Einnahme der Medikamente häufig nicht mehr gewährleistet werden kann. Die medikamentöse Therapie neuropsychiatrischer Symptome birgt viele Nebenwirkungen und der Nutzen ist eher gering. Zusätzlich bergen viele Medikamente ein anticholinerges Potenzial, das die kognitive Leistung noch weiter verschlechtern kann. Hier sollte sorgfältig abgewogen werden, inwiefern eine Medikation mit anticholinergem Potenzial bei Demenzerkrankten nicht vermieden werden kann.
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- Titel
- Polypharmazie bei Demenzerkrankten
- Verfasst von
-
PD Dr. med. Marlena Schnieder
Birte Viehmeister
- Publikationsdatum
- 05.12.2023
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Demenz
Demenz
Antipsychotika
Antipsychotika
Innere Medizin
Morbus Alzheimer
Morbus Alzheimer - Erschienen in
-
Die Innere Medizin / Ausgabe 1/2024
Print ISSN: 2731-7080
Elektronische ISSN: 2731-7099 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00108-023-01631-w
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