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Osteoporotisches Frakturrisiko unter Denosumab und Alendronat in Real-World-Studie verglichen

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Auszug

In einer retrospektiven Beobachtungsstudie wurden die Daten von 478.651 postmenopausalen Frauen im Alter von 66 Jahren oder älter ohne vorherige Osteoporosebehandlung ausgewertet, die zwischen Januar 2012 und Dezember 2018 mit Denosumab (Prolia®, n = 89.115) oder oralem Alendronat (n = 389.536) behandelt wurden [Curtis JR et al. WCO-IOF-ESCEO-Kongress 2023; Abstract OC6]. Die Studie zeigte, dass sich mit Denosumab das relative Frakturrisiko bei verschiedenen Frakturtypen reduzieren ließ. Am Ende der Nachbeobachtung wurde das relative Risiko für Hüftfrakturen um 36 % (relatives Risiko, RR = 0,64; 95 % KI: 0,39-0,90) und das für nicht vertebrale Frakturen, einschließlich Frakturen der Hüfte, des Oberarmknochens, des Beckens, des Radius/Ulna und anderer Oberschenkelknochen um 43 % gesenkt (RR = 0,57; 95 % KI: 0,42-0,71). Die Risikoreduktion für hospitalisierungspflichtige Wirbelbrüche betrug 30 % (RR = 0,70; 95 % KI: 0,40-1,01) - dieses Ergebnis besaß jedoch keine statistische Signifikanz. Das relative Risiko für schwere osteoporotische, nicht vertebrale Frakturen und hospitalisierungspflichtige Wirbelfrakturen wurde um 39 % (RR = 0,61; 95 % KI: 0,48-0,74) verringert; bei nicht hüftbedingten, nicht vertebralen Frakturen belief sich die Risikoreduktion auf 50 % (RR = 0,50; 95 % KI: 0,35-0,64). …
Titel
Osteoporotisches Frakturrisiko unter Denosumab und Alendronat in Real-World-Studie verglichen
Verfasst von
Redaktion Facharztmagazine
Publikationsdatum
23.06.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Orthopädie & Rheuma / Ausgabe 3/2023
Print ISSN: 1435-0017
Elektronische ISSN: 2196-5684
DOI
https://doi.org/10.1007/s15002-023-4326-y