Depressionen im Alter verleiten zu risikoreichem Fahrverhalten
- 25.02.2025
- Online-Artikel
Eine neue Studie belegt: Ältere Menschen mit Depressionen fahren riskanter. Häufigere Vollbremsungen und Geschwindigkeitsüberschreitungen erhöhen das Unfallrisiko deutlich.
SolisImages / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)
Wie auf SpringerMedizin.de berichtet, zeigt eine Studie der Universität St. Louis, dass ältere Menschen mit Depressionen im Straßenverkehr riskanter fahren als ihre Altersgenossen ohne diese Erkrankung. Das Projekt "Driving Real-World In-Vehicle Evaluation System" (DRIVES) untersucht das Fahrverhalten älterer Menschen und nutzt dafür einen elektronischen Fahrtenschreiber, der verschiedene Fahrdaten aufzeichnet.
Die Studie, geleitet von Dr. Ganesh Babulal, umfasste 395 Teilnehmer über 65 Jahre, von denen 22% an Depressionen litten. Über einen Zeitraum von 30 Monaten wurden ihre Fahrdaten gesammelt. Zu Beginn der Studie unterschieden sich die Fahrstile der depressiven und nicht-depressiven Teilnehmer kaum. Doch im Laufe der Zeit zeigten die depressiven Fahrer doppelt so häufig Vollbremsungen und überschritten häufiger Geschwindigkeitslimits. Zudem fuhren sie öfter zu schnell in Kurven und verbrachten insgesamt mehr Zeit auf der Straße, was auf eine schlechtere Fahrplanung hinweist.
Diese Ergebnisse sind besonders besorgniserregend, da das riskante Fahrverhalten der depressiven Teilnehmer im Vergleich zu den anderen Probanden mit der Zeit deutlich zunahm. Trotz Berücksichtigung von Faktoren wie Alter, Geschlecht und Begleiterkrankungen blieben die Unterschiede signifikant. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, das Fahrverhalten älterer Menschen mit Depressionen genauer zu überwachen und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Dieser Text ist eine KI generierte Zusammenfassung, die von Springer Medizin erstellt, geprüft und nachbearbeitet wurde.
Quelle: Müller T. Depressive Senioren fahren besonders riskant. https://go.sn.pub/p3oovx
Anzeige |
Depressionen im Alter – macht Einsamkeit depressiv?Das Einsamkeitsempfinden ist hoch, besonders im Alter – dies zeigten kürzlich die Ergebnisse des „Einsamkeitsbarometers 2024“. Aber macht Einsamkeit auch depressiv? Die Studienlage und die Besonderheiten der antidepressiven Therapie im Alter finden Sie hier im Überblick. Passend dazu: Kennen Sie schon unsere Medbee-Pocketcard “Antidepressiva im Alter: Auf Wechsel- & Nebenwirkungen achten!” ? Quelle: Bayer Vital GmbH Weitere praxisrelevante Informationen erhalten Sie hier: Depression behandeln. Natürlich. |