Prämenstruelle dysphorische Störung
- 12.03.2025
- Depressive Störungen
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Die prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) ist gekennzeichnet durch ausgeprägte affektive Kernsymptome sowie weitere psychische und körperliche Symptome, die in der Lutealphase, meist in der prämenstruellen Woche, auftreten und nach Einsetzen der Menstruation abklingen. Die PMDS wurde in die ICD-11 im Kapitel der gynäkologischen Störungen mit Querverweis bei den depressiven Störungen aufgenommen. Differenzialdiagnostisch ist sie von anderen psychischen Störungen und prämenstruellen Symptombildern zu unterscheiden. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über Prävalenzraten, Komorbiditäten, ätiopathogenetische Faktoren, Diagnostik und Differenzialdiagnostik sowie zu Behandlungsmöglichkeiten der PMDS.
Nach der Lektüre dieses Beitrags …
- können Sie die zentralen Merkmale der prämenstruellen dysphorischen Störung (PMDS) benennen und den diagnostischen Kriterien gemäß der 11. Version der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-11) sowie der 5. Auflage des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5) zuordnen.
- können Sie die PMDS von anderen prämenstruellen Symptombildern abgrenzen.
- haben Sie Kenntnis über die ätiopathogenetischen Modellvorstellungen zur PMDS.
- können Sie das Vorgehen zur Diagnosestellung einer PMDS umsetzen.
- können Sie die verschiedenen Behandlungsoptionen für die PMDS einordnen.
- wissen Sie, welche psychotherapeutischen Maßnahmen bei der PMDS hilfreich sind.
Diese Fortbildung wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ gemäß §5 ihrer Fortbildungsordnung mit 3 Punkten (Kategorie D) anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Die erworbenen Fortbildungspunkte können bei den zuständigen Landespsychotherapeutenkammern eingereicht und angerechnet werden. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt (§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013).