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19.06.2018 | Schwerpunkt: Pathologie und Forschungsbiobanken | Ausgabe 4/2018

Der Pathologe 4/2018

Der Aufbau und Betrieb einer Zentralen Biomaterialbank

Die ZeBanC der Charité Berlin

Zeitschrift:
Der Pathologe > Ausgabe 4/2018
Autoren:
Prof. Dr. M. Hummel, A. Stege
Wichtige Hinweise

Schwerpunktherausgeber

E. Dahl, Aachen
P. Schirmacher, Heidelberg
R. Knüchel-Clarke, Aachen

Zusammenfassung

In der biomedizinischen Forschung hat die Verwendung qualitativ hochwertiger, gut charakterisierter Biomaterialien mit deren klinischen und demografischen Informationen in den letzten 10 Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Hierfür gibt es mehrere Gründe: Zum einen wurde in verschiedenen Untersuchungen festgestellt, dass selbst in hochrangig publizierten wissenschaftlichen Arbeiten die Beschreibung der Herkunft und Merkmale der verwendeten Biomaterialien fehlt oder unzureichend ist. Zum anderen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass kleine Biomaterialsammlungen häufig unter ethisch/rechtlich unklaren Bedingungen entstanden sind und dass deren Qualität und nachhaltige Nutzung unklar sind.
Um die Sammlung von Biomaterialien an der Charité in strukturierte Bahnen zu lenken, wurde der Aufbau und die Etablierung einer entsprechenden Biobankinfrastruktur (Core Facility) initiiert. Diese Aktivität wird in enger Kooperation zwischen der Charité und dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) durchgeführt. Im Folgenden soll die Etablierung dieser Zentralen Biomaterialbank (ZeBanC) dargestellt werden.

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