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17.09.2018 | Leitthema | Ausgabe 10/2018

Der Unfallchirurg 10/2018

Der Datensatz des TraumaRegister DGU®, seine Entwicklung über 25 Jahre und Fortschritte in der Schwerverletzenversorgung

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 10/2018
Autoren:
Dr. H. Trentzsch, M. Maegele, U. Nienaber, T. Paffrath, R. Lefering
Wichtige Hinweise

Redaktion

W. Mutschler, München
H. Trentzsch, München

Zusammenfassung

Hintergrund

Seit der Veröffentlichung 1993 haben sich Datensatz und Dokumentationsbogen des TraumaRegister DGU® (TR-DGU) stetig weiterentwickelt. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums wurde diese Entwicklung untersucht und im Spiegel des medizinischen Fortschritts in der Schwerverletztenversorgung reflektiert.

Material und Methoden

Fünf Referenzdokumentationsbogen für die Jahre 1993, 1996, 2002, 2009 und 2016 wurden in die Untersuchung eingeschlossen. Alle darin abgefragten Informationseinheiten (Items) wurden in der Studiendatenbank erfasst, thematisch kategorisiert und zur weiteren Analyse ausgezählt.

Ergebnis

Die 4‑seitige Gliederung des Bogens ist seit 1993 praktisch unverändert und umfasst im Mittel 212 Items. Insgesamt wurden 491 Items identifiziert, von denen sich 64 durchgehend im Datensatz wiederfanden. Bezogen auf den mittleren Umfang der Bogen entspricht das ca. 30 %. Der Datensatz ist tatsächlich viel konsistenter, als diese Zahl vermuten lässt, weil viele Änderungen auf ein geschickteres Bogendesign zurückgeführt werden können. Die meisten Items entfallen auf die Kategorien „Befund/Diagnose“ (143 Items, 29,1 %), Gerinnung (104, 21,2 %) und „operatives Vorgehen“ (40, 8,1 %). Viele Items dienen als Rohdaten zur Berechnung von Risikoprognose-Scores z. B. Trauma and Injury Severity Score (TRISS), Revised Injury Severity Classification II (RISCII) oder Trauma Associated Severe Hemorrhage (TASH). Derzeit können aus dem Datensatz 9 Scores berechnet werden.

Schlussfolgerung

Die Mitglieder des Arbeitskreises TraumaRegister sind alle aktiv in der Schwerverletztenversorgung tätig. Seit 25 Jahren gelingt es ihnen, aktuelle medizinische Entwicklungen und etablierte wichtige Parameter bei relativ konstantem Dokumentationsaufwand im Datensatz des TR-DGU zu vereinigen. Praxis statt Theorie ist die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung, die der Qualitätssicherung und Erforschung der Schwerverletztenversorgung dient.

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