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01.03.2012 | Originalien | Ausgabe 3/2012

Der Unfallchirurg 3/2012

Der PHTLS-TEAM-Kurs – ein Pilotprojekt

Strukturierte studentische Ausbildung in der präklinischen Versorgung schwerverletzter Patienten

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 3/2012
Autoren:
Dr. C.G. Woelfl, T. Guehring, A. Moghaddam, B. Gliwitzky, T. Schaedler, P.A. Gruetzner, M. Rieß, C.B. Frank

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Ausbildung der Studenten der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg scheint im Vergleich zu einem sehr guten, durch die Klinik für Anästhesie etablierten Reanimationstraining hinsichtlich der präklinischen Traumaversorgung verbesserbar. Mit dieser Studie sollten die aktuelle Situation und potentielle Optimierungsmöglichkeiten aus der Sicht der Studenten evaluiert werden.

Material und Methoden

Die Definition der Ausgangssituation erfolgte anhand von Interviews. Anschließend wurde die Hypothese formuliert, dass Defizite in der studentischen Ausbildung in der präklinischen Traumaversorgung bestehen. Diese wurde mittels Fragebogenauswertung überprüft. Danach wurde anhand der erhobenen Daten Lernziele und Umsetzungsmöglichkeiten für die studentische Ausbildung formuliert.

Ergebnisse

Es konnten 111 Fragebögen von Studenten in der unfalllchirurgischen Hauptvorlesung (7. bis 8. Semester) ausgewertet werden. Es zeigte sich, dass der Status quo den Studierenden nicht ausreichte. Der Wunsch nach einem praxisorientierten Eintageskurs konnte dargestellt werden.

Schlussfolgerung

Insbesondere die Therapie schwerverletzter Patienten stellt Medizinsudenten und junge Ärzte vor eine große Herausforderung, dennoch besteht eine hohe Motivation zum Erlernen notfallmedizinischer Maßnahmen. Die Studenten wünschen analog zu den Reanimationsalgorithmen eine Schulung in standardisierten Vorgehensweisen wie sie von PHTLS® („Prehospital Trauma Life Support®“) und ATLS® („Advanced-Trauma-Life-Support®“) angeboten werden. Auf Grundlage der Datenauswertung wurde deshalb der PHTLS-TEAM-Kurs entwickelt.

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